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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Lukas Podolski: "Für mich ist immer das Wichtigste, was das Herz sagt."

Angriff mit Herz

Fußball-Nationalspieler und Gothaer Kunde Lukas Podolski über seine Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in Südafrika, die Bedeutung von Familie und Freunden und über das Geheimnis, warum er als Kölner noch nie auch nur einen Schluck Kölsch getrunken hat.

Bild: Lukas Podolski

Zur Person

Bild: Lukas Podolski

Lukas Podolski, 24, wurde als Sohn des Fußballprofis Waldemar und der Handball-Nationalspielerin Krystyna im polnischen Gleiwitz geboren, drei Jahre später kam er mit den Eltern nach Köln. Mit 18 wechselte das Fußball-Ausnahmetalent von Bergheim zum 1. FC Köln und erzielte auf Anhieb 10 Tore in 19 Spielen. Wenig später wurde „Poldi“ Nationalspieler (inzwischen 69 Länderspiele und 37 Tore) und bei der Heim-WM 2006 zum besten Nachwuchsspieler und zum Helden. Nach drei Jahren bei Bayern München kehrte Podolski 2009 zu seinem FC Köln zurück.

Gothaer Magazin: Herr Podolski, demnächst gibt es wieder eine Weltmeisterschaft. Wenn Sie an die vergangene WM 2006 denken, welche Gefühle und Gedanken haben Sie da heute?

Lukas Podolski An die WM 2006 denke ich immer sehr gerne zurück. Das war etwas Besonderes, im eigenen Land vor eigenem Publikum, zudem meine erste Weltmeisterschaft. Die Stimmung und die Euphorie in Deutschland waren einzigartig, das werde ich nie vergessen. Aber die erste WM in Afrika wird wieder eine neue und interessante Erfahrung werden und ein sehr spannendes Erlebnis.

GM: Wenn Sie die Entwicklung betrachten: Was hat Ihnen die WM in Deutschland gebracht, was hat Sie Ihnen emotional gegeben?

Lukas Podolski Die WM war natürlich sehr wichtig für meine Entwicklung. Auf einem so hohen Niveau hatte ich bis dahin nicht gespielt. Emotional war es auch eine ganz neue Erfahrung, die ganze Atmosphäre im Land und um die Mannschaft haben mich sehr geprägt.

GM: Wie groß ist die Vorfreude auf Südafrika jetzt?

Lukas Podolski Die Vorfreude ist natürlich schon groß. Das wird etwas ganz anderes werden als die WM in Deutschland.

GM: Vor vier Jahren wurden Sie zum „besten Nachwuchsspieler der WM“ gewählt. Spüren Sie jetzt in Südafrika einen größeren Druck, wenn die ganze Welt auf Sie schaut?

Lukas Podolski Nein, einen besonderen Druck verspüre ich eigentlich nicht. Bei einer WM spielt auch nicht Lukas Podolski gegen Ghana, sondern Deutschland. Ich bin einer von 23 Spielern und werde versuchen, meiner Mannschaft so gut wie es geht zu helfen, dass wir erfolgreich sind.

GM: Wie stark ist Deutschland in diesem Jahr?

Lukas Podolski Wir haben eine gute Mannschaft, die um den Titel mitspielen kann. In den vergangenen Jahren haben wir uns als Team kontinuierlich weiterentwickelt. Spieler wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger oder ich haben jetzt schon viele Länderspiele gemacht, große Turniere gespielt und Erfahrung gesammelt. Zudem haben wir junge, talentierte Spieler wie Mesut Özil hinzubekommen. Die Mischung stimmt.

Bild: Lukas Podolski gibt jungen Fußballfans Autogramme
Bild: Lukas Podolski

Bild links: Überall, wo Lukas Podolski auftaucht, drängen sich die jugendlichen Fans um ihren „Prinz Poldi“.
Bild rechts: Den Ball am Fuß – Lukas Podolski sucht am liebsten den direkten Weg zum Tor.

GM: Wieso ist es eigentlich häufig so, dass ein Spieler in der Nationalmannschaft überragend ist, im Verein aber nicht so gut zurecht kommt? Das ging Ihnen auch schon mal so, jetzt Miroslav Klose oder anderen.

Lukas Podolski Solche Phasen, in denen es mal nicht so läuft, gibt es eben immer wieder. Das ist ganz normal und gehört dazu. Wenn man dann zur Nationalmannschaft kommt, kann man diese Negativphase aus der Bundesliga hinter sich lassen und befreit aufspielen. Außerdem ist die Qualität bei der Nationalmannschaft dann noch mal eine andere.

GM: Sie sind im vergangenen Jahr nach einer weniger glücklichen Zeit in München nach Köln zurückgekehrt. War München eine verlorene Zeit? Oder haben Sie Dinge gelernt, erfahren, auf die Sie vielleicht sogar nicht verzichten möchten?

Lukas Podolski Es war auf jeden Fall keine verlorene Zeit in München, sondern eine wichtige Phase, durch die ich gewachsen bin. Ich konnte dort mit den besten Spielern, zum Beispiel mit Franck Ribéry, zusammen trainieren und in der Champions League spielen. Das hat mich weiter gebracht. Auch die ganze Atmosphäre und das Umfeld in München hat mich nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch wachsen lassen. Mein Sohn wurde außerdem in München geboren. Die vergangenen drei Jahre waren also durchaus positiv, obwohl ich nicht so viel gespielt habe.

GM: Sie sind in Bergheim bei Köln aufgewachsen und haben fast Ihr ganzes Leben in Köln verbracht. Was bedeutet Ihnen Heimat?

Lukas Podolski Heimat bedeutet mir sehr viel. Ich fühle mich hier in Köln einfach wohl, hier bin ich zu Hause, kenne alles, die Stadt, die Mentalität und die Menschen. Das ist sehr wichtig.

GM: Haben Sie wirklich Heimweh, wenn Sie länger weg sind?

Lukas Podolski Ich würde nicht sagen, dass es Heimweh ist. Aber ich liebe einfach diese Stadt und die Menschen und bin gerne hier. Deswegen freue ich mich immer, wenn ich von Länderspielreisen oder Auswärtsspielen nach Hause komme.

GM: Ist es wahr, dass Sie als Kölner noch nie ein Kölsch getrunken haben?

Lukas Podolski Ja, das stimmt. Ich trinke keinen Alkohol und habe deswegen auch noch nie ein Kölsch getrunken.

GM: Gibt Ihnen die vertraute Umgebung auch ein Gefühl von Sicherheit?

Lukas Podolski Ich denke, man fühlt sich immer da sicher, wo man zu Hause ist, wo die Familie ist und wo es einem gut geht. So gesehen gibt mir Köln ein Gefühl der Sicherheit, ja.

GM: Wann fühlen Sie sich ganz bei sich, ganz sicher – im Sport und im Privatleben?

Lukas Podolski Im Privatleben, wenn ich mit meiner Familie und meinen Freunden zusammen bin oder wenn ich mit meinem Sohn Louis Zeit verbringen kann. Beim Sport, wenn ich auf dem Platz stehen darf und Fußball spielen kann.

GM: Warum hat bei Ihrer Entscheidung für einen Verein Köln gesiegt und nicht ein Club, der berühmter ist, bei dem Sie Champions League Titel holen und viel mehr Geld verdienen könnten?

Lukas Podolski Köln ist meine Heimatstadt. Andere wollen eben ins Ausland gehen oder das große Geld machen. Meine Familie und ich, wir fühlen uns in Köln wohl. Ich liebe den FC und habe hier Großes vor. Die Identifikation, und was das Herz sagt, ist nun einmal das Wichtigste für mich.

GM: In der Bundesliga-Hinrunde haben Sie kaum Tore geschossen. Wie wichtig ist es für Sie, Tore zu schießen?

Lukas Podolski Natürlich würde jeder gerne 20 Tore in einer Saison schießen. Aber wenn ich nur fünf Treffer erziele und wir schaffen den Klassenerhalt und erreichen eine gute Platzierung, dann bin ich genauso zufrieden.

GM: Was macht am meisten Spaß beim Fußball? Etwa nur das Jubeln nach einem Tor?

Lukas Podolski Da gibt es vieles. Vor tollen Fans in einem schönen Stadion wie beim FC zu spielen, zum Beispiel. Oder auch bei einer Weltmeisterschaft gegen die besten Spieler der Welt zu spielen.

GM: Ganz generell gefragt: Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Lukas Podolski Gesundheit und Familie stehen für mich über allem. Danach kommen dann die sportlichen Dinge.

GM: Wie sieht ein Tag aus, der ganz Ihnen allein und Ihrer Familie gehört?

Lukas Podolski Unterschiedlich. Erst mal bin ich froh, wenn ich Zeit für meine Familie und meinen Sohn habe. Wir genießen dann einfach den Tag zusammen und haben Spaß.

GM: Gibt es darüber hinaus echte Freunde im Profi-Fußball?

Lukas Podolski Ja, mit der Zeit sind auf jeden Fall einige richtige Freundschaften entstanden. Ich möchte da jetzt aber keine hervorheben. Grundsätzlich verstehe ich mich mit jedem gut.

GM: Stichwort EM: In zwei Jahren findet die EM in Ihrem Geburtsland Polen und der Ukraine statt. Denken Sie schon so weit voraus? Hängen da auch besondere Gefühle dran?

Lukas Podolski Soweit denke ich eigentlich noch gar nicht. Man muss sowieso erst einmal abwarten, wie sich die Situation bis dahin entwickelt hat. Aber ich denke, dass auch die EM etwas Besonderes wird. Auch, weil sie in Polen stattfindet.

Fotos

Pressestelle 1 FC Köln, Corbis

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