Gothaer Ratgeber Bleaching: Ein junger Mann lässt sich vom Zahnarzt für eine Zahnaufhellung beraten.

Bleaching – Zahnauf­hellung für weiße Zähne

Die meisten Menschen empfinden strah­lend weiße Zähne als ästhetisch. Wenn Sie mit der Farbe Ihrer Zähne unzu­frieden sind, können Sie diese beim Zahn­arzt bzw. bei der Zahn­ärztin auf­hellen lassen. Dieser Vor­gang wird Zahn­auf­hellung oder auch Bleaching genannt. Das Bleaching ist eine rein kosme­tische Be­handlung und erfreut sich immer größerer Beliebt­heit.

Mithilfe dieses Ratgeber­artikels können Sie sich einen um­fassen­den Über­blick über das Thema Bleaching bzw. Zahn­auf­hellung ver­schaffen.

Was ist Zahn­bleaching?

Zahnbleaching ist eine ästhetische Be­hand­lung zur Auf­hellung der Zähne. Das Wort Bleaching stammt aus dem Englischen und wird mit "bleichen" über­setzt. Beim Bleaching der Zähne werden je nach Methode unter­schied­liche Bleich­mittel einge­setzt, wodurch die Zähne weißer werden. Das Bleaching wird häufig mit einer profes­sio­nellen Zahn­reini­gung kombi­niert.

Das Bleaching kann entweder ange­wandt werden, um einzelne Verfär­bungen zu ent­fernen oder um alle Zähne gleich­zeitig aufzu­hellen. In beiden Fällen wird das optische Gesamt­bild der Zähne verbessert.

Was kostet Bleaching?

Die Kosten für ein Bleaching können stark variieren und hängen unter anderem von der ge­wählten Methode ab. Natürlich kommt es auch darauf an, ob nur einzelne Zähne oder alle Zähne auf­gehellt werden sollen. Insgesamt reicht die Preis­spanne für ein Bleaching etwa von 200 bis 700 Euro. Ein Bleaching in der Zahn­arzt­praxis ist dabei meist teurer als ein Bleaching, das zu Hause durch­geführt wird.

Da es sich beim Bleaching um keine medi­zinisch erforder­liche Be­handlung handelt, werden die Kosten nicht von der gesetz­lichen Kranken­versiche­rung getragen. Bei einer privaten Kranken­voll­ver­sicherung oder einer soge­nannten Zahn­zusatz­ver­sicherung wird die Zahn­aufhellung jedoch häufig bezu­schusst.

Wie lange hält Bleaching?

Wie lange die Wirkung einer Zahn­auf­hellung anhält, hängt davon ab, wie gut Sie die Zähne pflegen. Unter Ideal­be­dingungen hält die Wirkung bis zu drei Jahre an.

Durch den Genuss von ver­färben­den Ge­tränken wie Kaffee, Tee und Rot­wein und durch Rauchen werden die Zähne schneller verfärbt. In den ersten 12-24 Stunden nach dem Bleaching sollte voll­ständig auf ent­sprechende Ge­tränke, auf das Rauchen und auch auf säure­haltige Lebens­mittel ver­zichtet werden.

Bleaching-Methoden

Im Detail gibt es zahl­reiche ver­schiedene Bleaching-Methoden. Grund­sätzlich können diese jedoch in zwei Kate­gorien eingeteilt werden: Zahn­auf­hellungen, die in der Zahn­arzt­praxis durch­geführt werden und Zahn­auf­hellungen, die zu Hause durch­geführt werden können.

Bleaching beim Zahn­arzt oder der Zahn­ärztin

Das Bleaching beim Zahn­arzt oder bei der Zahn­ärztin wird auch als Office-Bleaching oder Power-Bleaching be­zeichnet und stellt in der Regel die effek­tivste Form von Bleaching dar. Häufig wird vor dem eigent­lichen Bleaching eine herkömm­liche professionelle Zahnreinigung durch­geführt. An­schließend wird das Bleich­mittel auf die Zähne aufge­tragen und verteilt. Durch die Bestrahlung der Zähne mit einer speziellen Lampe wird die Wirkung des Bleich­mittels entfaltet und der Auf­hellungs­prozess der Zähne beginnt.

Das Zahn­fleisch wird dabei abge­deckt, um es vor den Bleich­mitteln zu schützen. Zudem sollten die Augen mit einer Schutz­brille geschützt werden. Zuletzt wird das Bleich­mittel wieder gründ­lich entfernt, womit die Behand­lung abge­schlossen ist. Bei dieser Bleaching-Methode ist eine einzelne Sitzung in der Regel aus­reichend, um ein deutlich sicht­bares Ergebnis zu erziehen. Somit ist das Bleaching in der Zahn­arzt­praxis nicht nur die effektivste, sondern auch die schnellste Methode der Zahn­aufhellung.

Bleaching zu Hause

Beim sogenannten Home-Bleaching wird die Auf­hellung über einen längeren Zeit­raum hinweg außer­halb der Zahnarzt­praxis durch­geführt. Dennoch ist eine Betreuung durch einen Zahn­arzt oder eine Zahn­ärztin zwingend erforder­lich.

Auch diese Behandlungs­methode wird in der Regel mit einer profes­sionellen Zahn­reinigung begonnen. Anschließend wird vom Zahnarzt oder der Zahnärztin eine Biss­schiene her­gestellt, die speziell auf die Zähne der Patient*innen angepasst ist. Diese wird zu Hause mit einem speziellen Bleaching-Gel befüllt und täglich für einen be­stimmten Zeit­raum getragen. Im Gegen­satz zum Office-Bleaching beträgt die Behandlungs­dauer beim Home-Bleaching mindestens zwei Wochen. Das Gel, das beim Home-Bleaching ange­wandt wird, ist niedriger konzen­triert als die Mittel, die beim Office-Bleaching, weswegen auch das Ergebnis schwächer ausfallen kann.

Eine Sonderform von Home-Bleaching sind freiver­käuf­liche Mittel wie spezielle Zahn­pasten, Gels und Streifen. Sie können in den meisten Drogerien erworben werden und stellen die günstigste Form der Zahn­auf­hellung dar. Darüber hinaus wird ver­schie­denen Haus­mitteln wie Back­pulver, Aktiv­kohle und Kurkuma eine auf­hellende Wirkung nach­gesagt. Sowohl die frei­verkäuf­lichen Mittel aus den Drogerien als auch die Haus­mittel haben nur eine sehr schwache Wirkung und sind somit nicht mit einem her­kömm­lichen Bleaching vergleich­bar.

Ist Bleaching schädlich?

Eine professionell durch­geführte Zahn­auf­hellung durch einen geschulten Zahn­arzt oder eine geschulte Zahn­ärztin ist grund­sätzlich un­schädlich. Wichtig ist, dass das Zahn­fleisch gut vor dem Bleich­mittel geschützt wird. Beim Home-Bleaching kommt es darauf an, sich strikt an die mit dem Zahn­arzt bzw. der Zahn­ärztin bespro­chenen An­wendung zu halten.

Zu einem fach­gerecht durch­geführten Bleaching gehört auch eine gründliche Vorunter­suchung der Zähne. Bei Patient*innen mit Löchern, Karies oder anderen Schäden an den Zähnen oder dem Zahn­fleisch sollte kein Bleaching durch­geführt werden, da die Schädigung dadurch verstärkt werden könnte. Zudem können nur natürliche Zähne und keine Brücken oder Kronen aufgehellt werden.

Kurzzeitige Neben­wirkungen wie über­empfindliche Zähne sind grund­sätzlich auch bei einem profes­sionell durch­geführten Bleaching möglich. Schwangere und stillende Personen sollten grund­sätzlich auf ein Bleaching verzichten.

Eine junge Frau erhält eine Zahnaufhellung.

Fazit

Bleaching ist eine beliebte und effektive Methode zur Auf­hellung der Zähne. Es kann in der Zahn­arzt­praxis oder zu Hause durch­geführt werden. Bei einer fach­gerechten An­wendung ist es un­schädlich für die Zähne und das Zahn­fleisch. Bleaching ist jedoch kein Ersatz für eine konse­quente Zahn­pflege.

Die Kosten können für das Bleaching sind ab­hängig von der ge­wählten Methode und bewegen sich zwischen 200 und 700 Euro. Mit einer Zahn­zusatz­versicherung oder einer privaten Kranken­voll­versicherung kann die Be­handlung jedoch bezu­schusst werden. Vor der Be­handlung sollten sich Patient*innen unbedingt von Ihrem Zahn­arzt oder Ihrer Zahn­ärztin beraten lassen.

Fragen & Ant­worten zum Thema Bleaching

Ist Bleaching schlecht für die Zähne?

Was darf man nach dem Bleaching der Zähne nicht essen und trinken?

Wie lange dauert es nach dem Bleaching, bis die Zähne wieder dunkler werden?

Kann jeder Zahn­arzt bzw. jede Zahn­ärztin Zähne bleichen?

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