Ehepaar sichtet seine Unterlagen Ehepaar sichtet seine Unterlagen

Hintergründe und Informationen

Beitragsanpassung

Mit Ihrer Privaten Krankenversicherung bei der Gothaer haben Sie sich für einen Versicherungsschutz entschieden, der Ihnen Versorgung bei Krankheit oder Unfall sowie im Pflegefall bietet. Hier finden Sie Informationen rund um das Thema Beitragsanpassung in den Krankheitskostentarifen nach Standard- und Basistarif sowie der Pflegepflichtversicherung nach Tarif PVB.

Bei Fragen hilft Ihnen unser Beratungsteam gerne weiter:

+49221 308-21999

Beitragsanpassung zum 01.07.2021

Zum 01.07.2021 müssen die Beiträge in folgenden Tarifen angepasst werden:

  • Standardtarif
  • Basistarif
  • Pflegepflichtversicherungstarif PVB

Da diese Tarife verbandseinheitlich kalkuliert sind, überprüft der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) jährlich die Beiträge. Dies ist notwendig, um das Leistungsversprechen für die Versicherten zu gewährleisten.

Bei dieser Überprüfung werden die Abweichungen der erforderlichen von den kalkulierten Versicherungsleistungen und Sterbewahrscheinlichkeiten betrachtet. Ist dieser Wert mehr als fünf Prozent und ist die Abweichung nicht nur vorübergehend, so muss eine Neukalkulation durchgeführt werden. Im Standardtarif muss eine Beitragsanpassung erst erfolgen, wenn die erforderlichen von den kalkulierten Versicherungsleistungen um mehr als zehn Prozent abweichen. Hierzu finden Sie unter dem Punkt "Was führt zu einer Beitragsanpassung?" weitergehende Informationen und Beispiele.

Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke eines Gesundheitssystems. Das deutsche System gehört zu den besten und fortschrittlichsten.

Neuartige Medikamente, verbesserte Therapieverfahren – Wissenschaftler, Ärzte und Professoren arbeiten daran, dass wir länger leben und gesund bleiben. Sie schenken jungen und alten Patienten mehr Lebensqualität und retten darüber hinaus durch ihre Forschungen Menschenleben.

  • Anstieg der Lebenserwartung
  • Gestiegene Kosten im Gesundheitswesen
  • Verändertes Zinsniveau
  • Gesetzliche Änderungen

Das alles sind Faktoren, auf die der PKV-Verband reagieren muss.

Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Hintergrundinformationen rund um eine Beitragsanpassung zusammengestellt.

Allgemeine Fragen und Antworten zur Beitragsanpassung

Die private Krankenversicherung (PKV) und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterscheiden sich grundlegend in der Art der Beitragskalkulation: Während die GKV den Beitrag in Abhängigkeit vom Einkommen erhebt, werden die Beiträge in der PKV unabhängig vom Einkommen nach dem Äquivalenzprinzip kalkuliert: Unterschiede GKV und PKV

Was heißt das für die Versicherten der privaten Krankenversicherung?

Zu Beginn der Versicherung werden für jeden Versicherten seinem persönlichen Risiko entsprechende Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Umfang des Versicherungsschutzes.

In jedem Tarif finanziert die jeweilige Altersgruppe ihre Leistungsausgaben selbst. Innerhalb der Altersgruppe müssen die erwarteten Versicherungsleistungen den Beitragseinnahmen über die gesamte Vertragslaufzeit entsprechen.

Bei der Kalkulation der Beiträge werden Lebenserwartung und höhere Inanspruchnahme der versicherten Leistungen im Alter bereits ab Vertragsbeginn durch die Bildung der Alterungsrückstellung berücksichtigt.

Verschlechtert sich im Laufe der Zeit der Gesundheitszustand eines Versicherten, so hat dies keine Auswirkungen auf seinen individuellen Beitrag. Eine Beitragserhöhung wegen einer Erkrankung bzw. durch das Älterwerden gibt es nicht.

Warum es trotzdem zu Beitragsanpassungen kommt, erklären wir Ihnen im nachfolgenden Punkt.

Höhere Leistungsausgaben

In der Privaten Krankenversicherung hat sich die medizinische Versorgung in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Medikamente und zielgerichtete Diagnose- und Behandlungsmethoden führen dazu, dass viele Krankheiten früher erkannt und intensiver und zielgerichteter behandelt werden können. Diese positive Entwicklung führt wiederum zu erhöhten Kosten des Gesundheitssystems. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Leistungsausgaben der gesamten Privaten Krankenversicherung im Jahr 2019 um 4,2 % auf 28,29 Mrd. Euro gestiegen.

Kostenentwicklung Beitragsanpassung 2020



(Vgl. Zahlenbericht der Privaten Krankenversicherung des PKV-Verbandes)

  • Ambulante Leistungen: Summe aus Arzt- und Heilpraktikerbehandlung, Arznei- und Verbandmittel, Heil-/Hilfsmittel
  • Stationäre Leistungen: Summe aus allgemeinen Krankenhausleistungen, Wahlleistungen, Chefarztbehandlungen, Ein- / Zweibettzimmer, Ersatz-Krankenhaustagegeld
  • Zahnärztliche Versorgung: Summe aus Zahnbehandlung, Zahnersatz, Kieferorthopädie

Auch die Versicherungsleistungen in der Privaten Pflegepflichtversicherung (PPV) sind in den letzten Jahren stärker gestiegen als dies zu erwarten war. Gründe dafür sind u. a. der Ausbau und die Erweiterung der Leistungen durch den Gesetzgeber (z. B. durch die Pflegestärkungsgesetze oder das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz).

Dadurch sind steigende Pflegekosten, längere Pflegedauern und eine höhere Anzahl an Pflegebedürftigen festzustellen.

Versicherungsleistungen in der Privaten Pflegepflichtversicherung (PPV): Die Entwicklung der letzten elf Jahre

Quelle: Zahlenbericht der Privaten Krankenversicherung des PKV-Verbandes

Steigende Lebenserwartung

Dass die Versicherten von Jahr zu Jahr älter werden, hat also keinen Einfluss auf die Beiträge. Es muss aber die stetig steigende Lebenserwartung kalkulatorisch berücksichtigt werden. Der glücklicherweise immer besser werdende medizinische Standard führt dazu, dass die Versicherten länger leben und damit für einen längeren Zeitraum versichert sind. Dies bedeutet aber auch, dass die in die Beiträge einkalkulierte Alterungsrückstellung über eine längere Lebenszeit berücksichtigt wird und damit einen längeren Zeitraum abdecken muss.

Kapitalmarktlage

Die seit einigen Jahren niedrigen Kapitalmarktzinsen haben ebenfalls Einfluss auf die Beitragsentwicklung. Denn wir erhalten mit unseren Kapitalanlagen deutlich weniger Zinseinnahmen als in den früheren Jahren. Dies führt dazu, dass der einkalkulierte Rechnungszins gesenkt werden muss und die fehlenden Zinsgewinne durch höhere Beiträge aufgefangen werden müssen.

Standardtarif, Basistarif und Tarif PVB sind brancheneinheitliche Tarife. Der PKV-Verband ist gesetzlich zu einer jährlichen Beitragsüberprüfung verpflichtet.

Vereinfacht gesagt, werden die kalkulierten mit den tatsächlichen Versicherungsleistungen und Sterbewahrscheinlichkeiten verglichen.

Um für Transparenz zu sorgen, informieren wir Sie im Rahmen einer Beitragsanpassung über Ihre individuellen auslösenden Faktoren Versicherungsleistungen und Sterbewahrscheinlichkeiten sowie über die aktualisierten Rechnungsgrundlagen.

Bei Tarifen mit Alterungsrückstellung werden die durch das Älterwerden erfahrungsgemäß höheren Versicherungsleistungen von Beginn an bei der Beitragskalkulation durch die Bildung der Alterungsrückstellung berücksichtigt.

Zu Beginn der Versicherung zahlen die Versicherten einen höheren Beitrag als für die Deckung der Krankheitskosten benötigt wird. Dieser zunächst nicht benötigte Beitragsteil wird als Alterungsrückstellung verzinslich angesammelt. Mit fortschreitender Vertragsdauer werden die höheren Gesundheitsleistungen im Alter aus der Alterungsrückstellung finanziert. Dadurch wird erreicht, dass sich die Beiträge nicht wegen des Älterwerdens erhöhen.

Schaubild einer Alterungsrückstellung



* Beitrag zur Deckung des Schadenbeitrags


Übersteigt jedoch die Inanspruchnahme der Versicherungsleistungen oder die Lebenserwartung unsere kalkulierten Beiträge, so reichen Beitrag und Alterungsrückstellung zusammen nicht mehr aus, um die versicherten Leistungen zu garantieren. Es erfolgt, wie bereits beschrieben, eine Beitragsanpassung.

Grundlage für die Verzinsung der Alterungsrückstellung ist der Rechnungszins. Die Reduzierung der Zinsen in den letzten Jahren führt dazu, dass die Alterungsrückstellung nicht mehr in der Höhe anwachsen wird, wie dies in früheren Jahren der Fall war. Um die Alterungsrückstellung gewährleisten zu können, muss die Beitragsdifferenz, die durch Zinsen nicht mehr erwirtschaftet werden kann, durch einen höheren Beitrag aufgefangen werden. Aus diesem Grund wird im Falle einer Beitragsanpassung auch der Rechnungszins aktualisiert.

Je früher der Versicherte seinen privaten Krankenversicherungsvertrag abschließt, desto niedriger ist sein Beitrag. Die Alterungsrückstellung kann länger angesammelt werden als bei späterem Beginn einer Versicherung.

Alle Versicherten, die seit Januar 2009 eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, können bei späterem Wechsel des Versicherers einen Teil ihrer Alterungsrückstellung auf den neuen Versicherer übertragen. Um dies zu ermöglichen, wird seit dem 1. Januar 2009 in alle Neuverträge ein sogenannter Übertragungswert eingerechnet.

Zur zukünftigen Beitragsentwicklung können wir leider keine konkrete Aussage treffen. Die großen Einflussfaktoren Gesundheitskosten und Sterbewahrscheinlichkeit und die weiteren Rechnungsgrundlagen sind nicht vorhersehbar und daher schwer kalkulierbar.

Von deren Entwicklung hängt maßgeblich ab, welche Beiträge künftig notwendig sein werden, um das Gleichgewicht zwischen Leistungsausgaben und Beitragseinnahmen sicherzustellen.

Es liegt auch in unserem Interesse Beitragsanpassungen entweder gänzlich zu vermeiden bzw. diese zumindest zu minimieren. Dazu haben wir ein Bündel von Maßnahmen entwickelt. Hier mal einige Beispiele:

  • Sensibilisierung unserer Versicherten für kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten
  • Mit neuen digitalen, medizinisch wertvollen Angeboten im Bereich Informationen für Krankenversicherte möchten wir unseren Kunden neue Möglichkeiten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge und des Gesundheitsmanagements bieten
  • Attraktive Beitragsrückerstattung
  • Wir prüfen eingehende Rechnungen sehr gewissenhaft und können dadurch unberechtigte Forderungen zurückweisen
  • Mit höchster Priorität arbeiten wir an der Beitragsstabilität zum Beispiel durch Kooperationen mit Arzneimittelherstellern und konsequentes Leistungsmanagement
  • Gesundheitsapp
  • Gesundheitsbroschüren
  • Aktive Betreuung durch Gesundheitskampagnen

Nein. Ein Widerspruchsrecht gegen die Beitragserhöhung existiert nicht.

Zu Beginn der Versicherung wird der Beitrag nach dem jeweils gewählten Leistungsumfang sowie nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand kalkuliert.

Danach gilt die solidarische Absicherung des Krankheits- bzw. Pflegerisikos aller Versicherten gleichen Alters innerhalb des gewählten Tarifs. Das heißt, die Entwicklung des persönlichen Gesundheitszustands spielt bei der Berechnung des zukünftigen Beitrags keine Rolle mehr. Wer häufiger Leistungen in Anspruch nimmt, wird von den Beitragsgeldern aller Tarifversicherten mitgetragen. Wenn die Leistungsausgaben innerhalb eines Tarifs insgesamt steigen, werden die Kosten gleichermaßen auf alle Versicherten dieses Tarifs verteilt und die Beiträge des Tarifs angepasst.

Hierdurch wird sichergestellt, dass wir auch künftig die vertraglich garantierten Leistungen zur Verfügung stellen können.

Besonderheiten der diesjährigen Beitragsanpassung (BAP)

Beitragsanpassung in der privaten Pflegepflichtversicherung – Tarif PVB

Die Soziale Pflegeversicherung berechnet den Beitrag als prozentualen Abzug vom Einkommen des Versicherten. Die Private Pflegepflichtversicherung hingegen gestaltet die Beiträge in Abhängigkeit von Eintrittsalter und versichertem Tarif. Da erfahrungsgemäß die Leistungsausgaben in der PPV mit zunehmendem Alter der Versicherten steigen, wird zudem eine sogenannte Alterungsrückstellung gebildet. Das führt dazu, dass Erwachsene zu Beginn der PPV einen Beitrag zahlen, der über den kalkulatorisch erwarteten Versicherungsleistungen liegt. Die sich daraus ergebenden Mittel werden als Alterungsrückstellung verzinslich angesammelt und den Beiträgen der Versicherten ab dem Zeitpunkt zugerechnet, ab dem sie für die kalkulatorisch errechneten Leistungen nicht mehr ausreichen. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht wegen des Älterwerdens Beitragssteigerungen notwendig werden.

Und trotzdem kann es zu Beitragssteigerungen kommen, nämlich dann, wenn die Leistungsausgaben stark von der bisherigen Beitragskalkulation abweichen und/oder wenn die allgemeine Lebenserwartung sich von der bisher angenommenen unterscheidet. Dabei muss der sogenannte Schwellenwert von fünf Prozent überschritten werden. Ist dieser Schwellenwert überschritten, so erfolgt eine Neukalkulation mit gleichzeitiger Überprüfung aller Rechnungsgrundlagen. Die diesjährige Überprüfung durch den PKV-Verband ergab einen deutlichen Unterschied zwischen den tatsächlichen und kalkulierten Leistungen. Hierfür sind insbesondere die Leistungsverbesserungen durch gesetzliche Reformen verantwortlich. Hier ein Überblick über die wichtigsten Reformen in der Pflegepflichtversicherung.

Überblick über die wichtigsten Reformen in der Pflegepflichtversicherung

Jahr Gesetz Hauptziel
2008 Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG) Erhöhung der Leistungsbeiträge der Pflegepflichtversicherung
2013 Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) Förderung von alternativen Wohnformen
Leistungsverbesserungen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind
Förderung von privaten Pflegezusatzversicherungen
2015 Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG I) Anhebung der finanziellen Leistungen in allen Pflegestufen
Leistungsverbesserung der ambulanten Pflege in den eigenen vier Wänden zur Stärkung häuslicher Pflege
Finanzmittel für Anbau von Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen
2016 Zweites Pflegestärkungsgesetz (PSG II) Stufe 1 Verbesserungen in der Pflegeberatung
Verbesserung in den Bereichen ärztliche Versorgung in Pflegeheimen, Kurzzeitpflege und der Rehabilitation von pflegebedürftigen Menschen
2017 Zweites Pflegestärkungsgesetz (PSG II) Stufe 2 Einschneidende Veränderung
Neues Begutachtungsverfahren und neue Definition der Pflegebedürftigkeitsbegriffe
3 Pflegestufen sowie die Leistungen bei Demenz und in Härtefällen werden in 5 Pflegegraden zusammengefasst, die mit einem Punktesystem ermittelt werden
Somit werden Leistungsempfänger nicht nur ausschließlich aufgrund körperlicher Einschränkungen einem Pflegegrad zugeordnet, sondern es werden auch geistige und seelische Einschränkungen betrachtet. Daher kommen z. B. auch Demenzkranke, langfristig psychisch Erkrankte und Menschen mit geistiger Behinderung als Leistungsempfänger in Betracht.
2019 Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) Spürbare Verbesserung im Alltag der Pflegekräfte durch bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen.

Neben Leistungsausweitungen führten insbesondere die Neudefinition des Pflegebegriffes dazu, dass sich der Kreis der Leistungsberechtigten stark erweiterte.

Als weiterer Einflussfaktor für die Beitragsanpassung in dem Tarif PVB stehen die notwendigen Aktualisierungen der Rechnungsgrundlagen (Rechnungszins, Sterbewahrscheinlichkeiten, Storno, Versicherungsleistungen, Kosten). Insbesondere die seit einigen Jahren niedrigen Kapitalmarktzinsen beeinflussen die Beitragskalkulation und somit die Beiträge stark und führen zu einem deutlichen Erhöhungsbedarf.

Sollten Sie bereits den gesetzlich festgelegten Höchstsatz bezahlen, so bleibt Ihr Beitrag trotz notwendiger Beitragsanpassung unverändert, da eine Limitierung auf den Höchstsatz erfolgt.


Beitragsanpassung im Standardtarif und Basistarif

Für den verbandseinheitlichen Standard- und Basistarif wird gesetzlich eine jährliche Überprüfung vorgeschrieben. Dies übernimmt der PKV-Verband für die gesamte Branche. Im ersten Schritt werden zunächst nur die Versicherungsleistungen und die Sterbewahrscheinlichkeiten betrachtet.

Liegt die Abweichung bei den Versicherungsleistungen über dem im Tarif festgelegten Schwellenwert (Standardtarif größer zehn Prozent, Basistarif größer fünf Prozent) bzw. bei den Sterbewahrscheinlichkeiten über fünf Prozent, so müssen alle Rechnungsgrundlagen (Rechnungszins, Sterbewahrscheinlichkeiten, Storno, Versicherungsleistungen, Kosten) überprüft und ggf. aktualisiert werden.

Nachdem sowohl im Standard- als auch im Basistarif in den letzten Jahren keine Beitragsanpassung (außer durch Anhebung der jährlich festgesetzten Höchstsätze) nötig war, ergab die diesjährige Überprüfung einen deutlichen Unterschied zwischen den tatsächlichen und kalkulierten Leistungen. Aus diesem Grunde mussten auch alle Rechnungsgrundlagen (Rechnungszins, Sterbewahrscheinlichkeiten, Storno, Versicherungsleistungen, Kosten) aktualisiert werden.

Sollten Sie bereits den gesetzlich festgelegten Höchstsatz bezahlen, so bleibt Ihr Beitrag trotz notwendiger Beitragsanpassung unverändert, da eine Limitierung auf den Höchstsatz erfolgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Arzneimittelausgaben

Die Gothaer bietet Ihnen Rundum-Unterstützung, z. B. durch einen Arzneimittel-Check, einen Online-Preisvergleich und Kooperationen mit Arzneimittelherstellern.