Unfallversicherung als Schutz für die junge Familie
Der Unfall im Urlaub oder einfach beim Spaziergang in der Freizeit kann im schlimmsten Fall Einschränkungen für das eigene Leben bewirken. Wenn dann auch noch eine junge Familie finanziell davon beeinträchtigt wird, macht die Absicherung über eine Unfallversicherung Sinn.
Gerade junge Familien sollten sich deshalb in vielen Bereichen versichern, auch die Unfallversicherung ist durchaus sinnvoll. Selbständige und nicht Berufstätige, auch Hausfrauen, sind nicht gesetzlich unfallversichert. Gerade für sie ist eine private Unfallversicherung wichtig. Auch für Kinder, die ein besonderes Unfallrisiko tragen, kann eine zusätzliche Absicherung mit einer Kinderunfallversicherung sehr sinnvoll sein. Empfohlen wird dabei eine Versicherungssumme, die dem Dreifachen eines Jahreseinkommens entspricht.
Die Unfallversicherung richtet sich nach der Progression
Absolut geläufig im Markt sind bei der privaten Unfallversicherung zwei Begriffe:
- Gliedertaxe: Die sogenannte Gliedertaxe legt fest, wie hoch prozentual die Annahme einer Invalidität bei bestimmten Körperschädigungen ist. Die Höhe variiert von Tarif zu Tarif und von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft.
- Progression: Die Progression bezeichnet bei der Unfallversicherung den Prozentsatz der Versicherungssumme, der im Falle einer Vollinvalidität ausgezahlt wird. Beträgt sie zum Beispiel 500 Prozent, dann werden bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro dann 500.000 Euro an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Die Progression hat den Vorteil, dass stärkere körperliche Schädigungen überproportionale finanzielle Zahlungen zur Folge haben. Das entspricht der Lebensrealität: Je stärker die Einschränkung, desto stärker steigen auch die Kosten.
Fragen bei der Unfallversicherung ehrlich beantworten
Auch bei der Unfallversicherung gibt es ein paar allgemeine Fragen. Diese sollten unbedingt gewissenhaft und ehrlich beantwortet werden. Denn auf dieser Grundlage berechnet der Versicherer das zu kalkulierende Risiko. Und wer zum Beispiel bei der Zuordnung seines Berufs schummelt, indem das günstigere Risiko eines kaufmännischen Berufs angegeben wird, obwohl die Haupttätigkeit im handwerklichen Bereich liegt, der gefährdet seinen kompletten Versicherungsschutz. Auch wenn sich der Schwerpunkt des Berufs verändert, sollten Sie dies dem Versicherer mitteilen.
Gothaer Tipp
Viele Versicherungsgesellschaften bieten spezielle Familientarife, mit denen Ehepartner und Kinder kostengünstig mitversichert werden können. Da das Unfallrisiko ein allgemeines ist, lohnt es sich, darüber nachzudenken, gleich alle Familienmitglieder abzusichern.
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