Bild: Gothaer Konzernzentrale Köln

Der Gothaer Konzern


Auf diesen Seiten informieren wir Sie über alles Wissenswerte rund um den Gothaer Konzern - von unserer Geschichte über die Unternehmensstruktur bis hin zu aktuellen Kennzahlen. Englischsprachige Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.


Gothaer Group

Die Gothaer im Überblick

Der Gothaer Konzern ist mit 4,5 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,1 Millionen versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen.


Bild Handschlag: Die Partnerunternehmen der Gothaer
Partnerunternehmen

Die Gothaer arbeitet im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich mit leistungsstarken und langjährigen Partnerunternehmen zusammen.


Partnerunternehmen

Netzwerke: Logos Eurapco und AMICE
Netzwerke

Die Gothaer ist Teil des europäischen Versicherungsverbundes Eurapco und des Gegenseitigkeitsversicherungs- netzwerkes AMICE.


Eurapco und AMICE


Aktuelle Unternehmenskennzahlen

Die wesentlichen Unternehmens- kennzahlen haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie in den jährlichen Geschäftsberichten des Konzerns.


Bild Presseinformation: News und Infos für Journalisten

News und Infos für Journalisten

Ob Pressemitteilungen zu Konzern- und Marktthemen, Geschäftsberichte, Studien, Ansprechpartner, Fotos, Videos oder aktuelle Pressetermine: In unserem Pressebereich haben wir alle Informationen rund im die Gothaer für Sie zusammengefasst. Sie haben Fragen? Kommen Sie jederzeit gerne auf uns zu.


Pressebereich

Karriere bei der Gothaer: Haus III

Gestalten Sie die Zukunft der Gothaer


Die Gothaer bietet motivierten Mitarbeitern vom ersten Tag an erfüllende, verantwortungsvolle Aufgaben - und bei entsprechender Leistung interessante Entwicklungsperspektiven. Halten Sie jetzt auf unserem Stellenmarkt nach Ihrem Traumjob Ausschau.


Stellenmarkt

Starten Sie jetzt Ihre Karriere bei der Gothaer

Ob als Berufserfahrener, Absolvent, Student oder Schüler - wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die fachlich überzeugen und zu uns passen.


Kontinuierliche Weiterbildung und Talentförderung

Wir fördern kontinuierlich die Professionalität von Führungskräften, Projektleitern, Mitarbeitern, Auszubildenden und Studierenden sowie ganzen Organisationseinheiten durch geeignete Qualifizierungs- und Entwicklungsmaßnahmen.


Entdecken Sie unsere fairen Leitlinien und Leistungen

Die Gothaer bietet motivierten Mitarbeitern vom ersten Tag an erfüllende, verantwortungsvolle Aufgaben - und bei entsprechender Leistung interessante Entwicklungsperspektiven. Sie können sich auf respektvolles und faires Miteinander verlassen.


Bild Kundencenter online: Verwalten Sie Ihre Versicherungs-Verträge online

Was können wir für Sie tun?


Haben Sie eine Frage, brauchen Sie weitere Informationen oder möchten Sie uns einen Brief oder ein Fax senden? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie alle Kontaktmöglichkeiten.


Kontaktieren Sie uns

Die Gothaer Ratgeber

Wir möchten, dass es Ihnen gut geht. Unsere Ratgeber unterstützen Sie mit wertvollen Tipps und praktischer Hilfe.


Auf einen Blick

Hier finden Sie unsere jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen und Produktinformationen sowie wichtige Gesetzesinformationen und Online-Formulare.


Schenkung statt Erbe

Bild Schenkung statt Erbe: Rentner auf der eigenen Couch

Risiko & Vorsorge im Fokus

Schenken statt vererben

Das geschenkte Vermögen in Deutschland ist seit 2009 auf mehr als das Dreifache gestiegen. Im Rahmen der Gothaer Studie Vermögensplanung für den Ruhestand wurden die folgenden Hintergründe zum Thema Schenkung näher untersucht:

  • Schenkung als sinnvolle Alternative zur Erbschaft
  • Verdreifachung des geschenkten Vermögens in Deutschland
  • Neue Erbschafts- und Schenkungssteuerstatistik

Fast jeder zweite Erwachsene verfügt über Geldvermögen

Bild: Schenkung und Erbe - Entwicklung 2009-2013

6,3 Billionen Euro Nettovermögen vorhanden, aber ungleich verteilt


Die meisten Haushalte der Nachkriegsgeneration hatten selten Wohneigentum besessen und über nur geringe Geldvermögen verfügt. In den Jahrzehnten des Wirtschaftswunders bauten die Menschen in der alten Bundesrepublik dann deutlich größere Geldvermögen auf und kauften vermehrt Wohneigentum. Derzeit verfügt jeder Erwachsene in Deutschland im Durchschnitt über ein Nettovermögen von rund 83.000 Euro. Insgesamt beläuft sich das Nettovermögen im Land laut der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung auf rund 6,3 Billionen Euro.

Dieses Vermögen ist nach Ansicht der Studienautoren ungleich verteilt. Die Personen, die zum reichsten Prozent der Bevölkerung zählen, besitzen ein persönliches Vermögen von mindestens 800.000 Euro. Gleichzeitig hat gut ein Fünftel aller Erwachsenen gar kein Vermögen. Die Vermögensunterschiede zwischen Ost und West sind nach wie vor erheblich. Erwachsene in Westdeutschland verfügen im Schnitt über 94.000 Euro Vermögen, im Osten nur über gut 41.000 Euro. Wir beraten Sie gerne zu einer ertragreichen Vermögensanlage.


Bis 2020 wird ein Gesamtvermögen von rund 2,6 Billionen Euro vererbt

2012 besaßen die Bundesbürger ab 17 Jahre laut den SOEP-Ergebnissen ein gesamtes Bruttovermögen – abzüglich Fahrzeuge und Hausrat – im Wert von 7,4 Billionen Euro. Dem Bruttovermögen standen Schulden in Höhe von 1,1 Billionen Euro gegenüber. Der Grund- und Immobilienbesitz bildete den größten Teil des Vermögens mit 5,1 Billionen Euro. Entsprechend bewohnen rund 40 Prozent der Erwachsenen ihr Wohneigentum. Der Vermögensanteil dieser Immobilien hat einen Durchschnittswert von 141.000 Euro. Circa 10 Prozent der Bundesbürger sind Eigentümer anderer Arten von Immobilien. Dazu zählen vermietete Wohnungen, Grundstücke oder Ferienwohnungen.

Mit einem Anteil von etwa 47 Prozent verfügt fast jeder zweite Erwachsene über Geldvermögen. Im Durchschnitt beläuft es sich auf 29.000 Euro. Rund 51 Prozent der Bundesbürger besitzen Vermögen in Form privater Versicherungen oder Bausparverträge. Diese Vermögensform beträgt im Durchschnitt 18.000 Euro.

Ein großer Teil der in Deutschland vorhandenen Vermögen steht in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zur Vererbung an. Laut der Studie „Erben in Deutschland bis 2020“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge sind in 7,7 Millionen deutschen Haushalten im laufenden Jahrzehnt Sterbefälle zu erwarten. In diesem Zusammenhang wird bis zum Jahr 2020 ein Gesamtvermögen von voraussichtlich rund 2,6 Billionen Euro vererbt. Darunter werden 5,7 Millionen Erblasser ein Vermögen von 1,7 Billionen Euro generationenübergreifend hinterlassen.

Gute Zeiten für die Schenkung kleinerer und mittlerer Vermögen

Bild: Berechnung Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer

Seit 2009 mehr große Vermögensschenkungen ab 20 Millionen Euro an die nachfolgende Generation weitergeben


Dabei kristallisiert sich ein klarer Trend hinsichtlich der Form heraus, in der Vermögen von einer Generation auf die nächste übertragen wird: In Deutschland wird immer mehr Vermögen geschenkt, statt es im Rahmen von Erbregelungen weiterzugeben. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt. Es hat die erstmaligen Festsetzungen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik 2009 und 2013 einander gegenübergestellt und die Entwicklung in diesem Zeitraum ausgewertet.

Demnach stieg das Vermögen, das die Deutschen zwischen 2009 und 2013 verschenkt haben, von 12,9 Milliarden Euro auf mehr als das Dreifache, nämlich auf 39,9 Milliarden Euro. Weniger rasant wuchs das geerbte Vermögen an. Von 2009 bis 2013 legte es moderat um knapp 42 Prozent zu.


Die Sicherstellung der Grundbedürfnisse und die Absicherung von Lebensrisiken sind die zentralen Prinzipien für den Umgang mit Vermögen im Alter


Das Gesamtvolumen des geschenkten Vermögens stieg innerhalb des Betrachtungszeitraums also kräftig an. Zugleich ging aber die Anzahl der einzelnen Schenkungen stark zurück, nämlich um rund 21 Prozent. Dieser vordergründige Widerspruch lässt sich schnell auflösen: Zum einen gelten seit dem Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform höhere Steuerfreibeträge. Dadurch haben die Behörden bei zahlreichen Schenkungen kleinerer und mittlerer Vermögen keine Steuern erhoben. Zum anderen wurden im Schnitt zunehmend höhere Vermögen geschenkt. So ist der Anteil der Schenkungen über 20 Millionen Euro auf fast 49 Prozent gestiegen.

Davon konnte der Fiskus aber nur bedingt profitieren. Auch wenn das verschenkte Vermögen insgesamt stark anstieg, sanken die steuerpflichtigen Schenkungen und damit auch die festgesetzte Steuer. Auch diese Entwicklung erklärt sich mit dem neuem Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht mit seinen höheren persönlichen Freibeträgen und einer Reihe von Steuerbefreiungen. Allein der Anteil der festgesetzten Schenkungsteuer am geschenkten Vermögen ging zwischen 2009 und 2013 von fast 11 Prozent auf rund 3 Prozent zurück. Es sind also gute Zeiten für die Schenkung kleinerer und mittlerer Vermögen.


Erbschaft- und Schenkungsteuer stieg 2013 an


Ein differenzierteres Bild der neuen Situation rund um das Vererben und Verschenken von Vermögen bietet der Blick auf das Jahr 2013 allein. Die steuerpflichtigen Erwerbe von Todes wegen, die in der Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik 2013 des Statistischen Bundesamtes enthalten sind, beliefen sich in dem Jahr auf 17,3 Milliarden Euro, die Erwerbe aus Schenkungen auf 11,5 Milliarden Euro. Dafür wurde insgesamt eine Steuer in Höhe von 4,7 Milliarden Euro festgesetzt. Dieser Betrag setzte sich aus 3,6 Milliarden Euro Erbschaft- und 1,1 Milliarden Euro Schenkungsteuer zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr 2012 entspricht dies einem Zuwachs um 12,7 Prozent.


Grundvermögen und übriges Vermögen stellen den Großteil der Nachlassgegenstände


Grundvermögen, also das Eigentum an Grund und Boden samt den dazugehörenden Gebäuden sowie Wohnungseigentum, sowie übriges Vermögen wie Bankguthaben und Wertpapiere hatten 2013 Anteile von 32 Prozent bzw. 57 Prozent am Wert aller Nachlassgegenstände. Hierzu zählen nicht die Schenkungen. Der Anteil der Betriebsvermögen lag bei 9 Prozent. 1,1 Prozent betrug der Anteil der land- und forstwirtschaftlichen Vermögen.

Zusammenfassend lässt sich auf der Grundlage der Statistikanalyse von Destatis festhalten, dass für viele kleine Erwerbe von Todes wegen und viele kleine Schenkungen keine Steuern festgesetzt werden. Hohe Steuern entfallen auf große Vermögensübertragungen, die damit den größten Beitrag zu den Erbschaft- und Schenkungsteuereinnahmen leisten. Gerade diese Personengruppen sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie die steuerliche Belastung durch frühzeitige Planung reduzieren können.

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