Bild: Gothaer Konzernzentrale Köln

Der Gothaer Konzern


Auf diesen Seiten informieren wir Sie über alles Wissenswerte rund um den Gothaer Konzern - von unserer Geschichte über die Unternehmensstruktur bis hin zu aktuellen Kennzahlen. Englischsprachige Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.


Gothaer Group

Die Gothaer im Überblick

Der Gothaer Konzern ist mit 4,5 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,1 Millionen versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen.


Bild Handschlag: Die Partnerunternehmen der Gothaer
Partnerunternehmen

Die Gothaer arbeitet im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich mit leistungsstarken und langjährigen Partnerunternehmen zusammen.


Partnerunternehmen

Netzwerke: Logos Eurapco und AMICE
Netzwerke

Die Gothaer ist Teil des europäischen Versicherungsverbundes Eurapco und des Gegenseitigkeitsversicherungs- netzwerkes AMICE.


Eurapco und AMICE


Aktuelle Unternehmenskennzahlen

Die wesentlichen Unternehmens- kennzahlen haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie in den jährlichen Geschäftsberichten des Konzerns.


Bild Presseinformation: News und Infos für Journalisten

News und Infos für Journalisten

Ob Pressemitteilungen zu Konzern- und Marktthemen, Geschäftsberichte, Studien, Ansprechpartner, Fotos, Videos oder aktuelle Pressetermine: In unserem Pressebereich haben wir alle Informationen rund im die Gothaer für Sie zusammengefasst. Sie haben Fragen? Kommen Sie jederzeit gerne auf uns zu.


Pressebereich

Karriere bei der Gothaer: Haus III

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Stellenmarkt

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Auf einen Blick

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Biometrische Risiken

Bild Studie Biometrische Risiken: Vorsorge für Lebensrisiken

Risiko & Vorsorge im Fokus

Lebensrisiken mit Vorsorge begegnen

Die Studie „Biometrische Risiken 2014“ untersucht, wie die volljährigen Bundesbürger die elementaren Lebensrisiken für sich und für ihre nächsten Angehörigen absichern. Das Augenmerk liegt dabei besonders auf der Relevanz einer privaten Vorsorge für verschiedene Risikolagen.

  • Werden die biometrischen Risiken richtig eingeschätzt?
  • Ist die gesetzliche und private Risikoabsicherung ausreichend?
  • Wie wird das Risiko Altersarmut bewertet?

Zusammenfassung

Risikoabsicherung mit großen Lücken


Die Menschen in Deutschland sind sich der biometrischen Risiken durchaus bewusst, sorgen aber gegen einige dieser Risiken kaum ausreichend privat vor. Eher verlassen sie sich wie schon in der Vergangenheit auf die Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung und auf die Hilfe des persönlichen Lebensumfelds. Unter den biometrischen Risiken fürchten sie vor allem schwere Erkrankungen und den Pflegefall, während viele das Risiko einer Berufsunfähigkeit übersehen. Gerade psychische Erkrankungen schließen die meisten Befragten für sich aus. Rund jeder dritte Bürger sieht sich von Altersarmut bedroht. Junge Erwachsene haben erkannt, dass für sie eine ausreichende finanzielle Ausstattung im Alter nur über kapitalgedeckte Vorsorge möglich sein wird.

Zunehmende Angst vor Altersarmut

Bild: Krankheit, Pflegefall und Todesfall bereiten den Deutschen Sorgen

Größte biometrische Risiken sind schwere Krankheiten und Pflegebedürftigkeit


Die überwiegende Mehrheit der Erwachsenen macht sich wegen der großen Lebensrisiken Sorgen um die eigene Person und um die nächsten Angehörigen. Vor allem das Risiko schwerer Erkrankungen und das der Pflegebedürftigkeit machen den meisten Bürgern Angst. Hinzu kommt das Risiko eines plötzlichen Todesfalls im unmittelbaren Lebensumfeld. Tendenziell ist die Furcht auf Seiten der befragten Frauen größer als die Sorgen der Männer.

Als etwas geringer, aber längst nicht als geringfügig schätzen die Menschen die Gefahr der Altersarmut für den Fall ein, dass ihnen ein langes Leben beschert sein wird. Gut vier von zehn Befragten erwarten für sich oder für die nächsten Angehörigen während des Ruhestands zu geringe Einnahmen im Fall der Langlebigkeit. Gerade die Bürger zwischen 18 und 59 Jahren sehen für sich hier eine große Bedrohung und einen entsprechenden Vorsorgebedarf. Die größte Sorge um Altersarmut in Verbindung mit einer hohen Lebenserwartung äußern die befragten Arbeiter. Anders sieht es bei den heutigen Rentnern aus. In dieser Gruppe hat ein Drittel Furcht vor zu geringen Einnahmen im Ruhestand.

Bild: Steigende Lebenshaltungskosten bereiten den Menschen Sorgen

Steigende Kosten im Alter befürchtet


Fast alle befragten Bürger sind sich der Bedrohung bewusst, dass ihnen und ihrem Lebensumfeld im Alter finanzielle Risiken drohen. Vor allem rechnen die meisten Erwachsenen damit, dass sich viele Dinge des täglichen Lebens für sie langfristig deutlich verteuern. Sie erwarten einen erheblichen Anstieg der Lebenshaltungskosten. Auch sinkende Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und steigende Ausgaben für medizinische Behandlungen tragen dazu bei, dass viele Menschen im Alter ein zusätzliches Finanzpolster benötigen werden.

Das können große Teile der Bevölkerung aber kaum mit dem eigenen Einkommen aufbauen. Rund ein Drittel der Befragten rechnet damit, im Ruhestand nebenberuflich tätig zu sein, um den eigenen Lebensunterhalt mitzufinanzieren. Gerade die junge Altersgruppe unter 30 Jahren sieht für sich einen großen Bedarf, die Einnahmen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und den privaten und betrieblichen Vorsorgequellen um zusätzliche Einnahmequellen aufzustocken.

Kaum private Vorsorge bei unter 30-Jährigen

Bild: Erwachsene unter 30 sichern sich zu wenig ab

Der bislang abgeschlossene Versicherungsschutz der Bundesbürger gegen biometrische Risiken ist unzureichend


Die Bundesbürger decken die bestehenden biometrischen Risiken nicht im erforderlichen Maße durch Versicherungsprodukte ab. So verfügt nicht einmal jeder dritte Erwachsene über eine Risikolebensversicherung, um das Risiko des eigenen Todesfalls oder das Risiko des Todesfalls naher Angehöriger abzusichern. Unter den Verheirateten ist der Vergleichswert mit 41 Prozent nur wenig höher.

Allein private Unfallversicherungen sind in den meisten Haushalten vorhanden, doch reicht dieser Versicherungsschutz angesichts der existenten Lebensrisiken bei weitem nicht aus. Insgesamt sind die Menschen zwischen dem 30. und dem 59. Lebensjahr am besten abgesichert. Auch weisen die Bürger mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro deutlich höhere Abschlussquoten bei Versicherungen auf als die Befragten mit geringeren Einkommen.

Gefahr von Nervenkrankheiten wird unterschätzt

Bild: Befragte unterschätzen das persönliche Risiko psychischer Erkrankungen

Die Erwerbstätigen unterschätzen das Risiko der Berufsunfähigkeit und psychischer Erkrankungen


Gut jeder dritte Erwachsene hat Angst, selbst einmal berufsunfähig zu werden bzw. einen solchen Schicksalsschlag bei einem nahen Angehörigen zu erleben. Die Sorge um die Berufsunfähigkeit ist vor allem bei den befragten Arbeitern groß. Hier geben fast zwei Drittel an, sich Gedanken über dieses biometrische Risiko zu machen. Umgekehrt hat weniger als die Hälfte der befragten Erwerbstätigen bislang eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Viele Menschen unterschätzen das eigene Risiko, berufsunfähig zu werden. Das zeigt sich bei der Frage nach den Ursachen. Als potenziell größte Ursache für eine Berufsunfähigkeit sehen die Befragten Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebserkrankungen. Vor allem Männer stufen die Bedrohung für sich höher ein als Frauen. Dagegen stufen die Befragten psychische Krankheiten sowie Krankheiten des Nervensystems als weniger bedrohlich ein. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Differenz zwischen Männern und Frauen besonders groß (32 Prozent vs. 19 Prozent). Zudem heben sich die befragten Arbeiter deutlich von den übrigen Erwerbstätigen ab (39 Prozent).

Großes Vertrauen in die gesetzliche Sozialversicherung

Bild: Hoffnung auf Sozialversicherung im Pflegefall

Die meisten Bürger rechnen im Fall einer eigenen Berufsunfähigkeit mit Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung


Wird eine Person berufsunfähig, soll die gesetzliche Sozialversicherung die Finanzierung ihres weiteren Lebensunterhalts tragen. Diesen Standpunkt vertreten die meisten Erwachsenen bis heute. Auch die große Mehrheit der Erwerbstätigen verlässt sich bei der Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos auf Vater Staat. Zwar verweisen die meisten Erwerbstätigen auch auf den privaten Versicherungsschutz, doch die meisten Befragten verfügen nicht über eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung.

Im Einzelnen haben 60 Prozent der erwerbstätigen Männer und 50 Prozent der erwerbstätigen Frauen das BU-Risiko durch entsprechende Versicherungsprodukte abgesichert. Fast jeder zweite Befragte nennt zudem eigene Ersparnisse als weitere Einnahmequelle für den Fall der Berufsunfähigkeit. Gerade Berufstätige mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro sind davon überzeugt, das Sparvermögen sei im Ernstfall eine solide Stütze.

Einzelne Befragtengruppen hängen nach eigener Auskunft sehr von einzelnen Einnahmequellen ab. So verlassen sich fast zwei Drittel der Selbständigen auf die eigenen Geldersparnisse. Die meisten Hausfrauen geben als Absicherung des eigenen Invaliditätsrisikos das Einkommen des Lebenspartners an.

Jüngere setzen auf private Altersvorsorge

Bild: Pläne und Wirklichkeit gehen bei den Erwachsenen im Ruhestand weit auseinander

Die Botschaft von den sinkenden gesetzlichen Renten kommt in der Bevölkerung an


Die Bundesbürger haben mittlerweile offensichtlich verstanden, dass sie sich im Alter nicht mehr allein auf die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung verlassen können. Zwar hängen die heutigen Rentner noch überwiegend von der gesetzlichen Rente ab, doch alle jüngeren Altersgruppen planen, ihre Altersversorgung wesentlich breiter auf mehreren kapitalgedeckten Produkten und auf anderen Formen der Geldanlage aufzubauen, um die eigene Rentenlücke zu schließen. Neben Ersparnissen ist für die meisten Jüngeren die private Altersvorsorge ein wichtiges Thema. So wollen sich fast zwei Drittel der Bürger unter 30 Jahren eine zusätzliche private Altersvorsorge aufbauen.

Allerdings verraten die Befragungsergebnisse eine gewisse Kluft zwischen den Vorsorgeplänen auf der einen Seite und der tatsächlich getätigten Vorsorge auf der anderen Seite. Gerade die jüngeren Bürger planen bislang mehr Vorsorge für die finanzielle Situation im Ruhestand, haben diese Absichten aber nur zum Teil konkret in den Kauf von Vorsorgeprodukten umgesetzt. Insgesamt verfügt nur gut jeder Zweite, der für sich bzw. seine nächsten Angehörigen das Langlebigkeitsrisiko als konkrete Bedrohung sieht, über Produkte der privaten Altersvorsorge.

Insbesondere in der Altersgruppe unter 45 Jahren geht ein größerer Teil der Befragten davon aus, während des Ruhestands nebenher berufstätig zu sein. Gerade die heutigen Angestellten können sich eine Verlängerung ihrer Lebensarbeitszeit vorstellen. Anders sieht es bei den Arbeitern aus. Hier zieht nur rund jeder vierte befragte Arbeiter eine Fortsetzung der Berufstätigkeit über das Renteneintrittsalter hinaus in Erwägung.

Absicherung des Pflegefalls wird kaum berücksichtigt

Bild: Gut jeder dritte Bürger ignoriert das Pflegefallrisiko

Der Großteil der Bevölkerung hat das eigene Pflegefallrisiko noch nicht abgesichert


Nur rund ein Viertel der befragten Bundesbürger gibt an, bereits eine Pflegezusatzversicherung für den eigenen Schutz oder für den Schutz der nächsten Angehörigen erworben zu haben. Ein Teil der Personen, die bislang ohne einen Versicherungsschutz sind, ignoriert das Pflegefallrisiko vollkommen. Vor allem die junge Generation hat sich zumeist noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Fast zwei Drittel der befragten Bürger unter 30 Jahren, die über keinen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen, antworten, dass ihnen dieses Thema weitgehend fremd sei. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den 30- bis 44-Jährigen ab. Hier antwortet knapp jeder Zweite, sich noch nicht mit dem Pflegefallrisiko und mit Vorsorgemaßnahmen befasst zu haben.

Ein weiterer Teil der Bundesbürger verweist darauf, dass ihnen das nötige Geld für den Kauf eines Pflegevorsorgeprodukts fehlt. Stattdessen verlassen sich die Befragten im Ernstfall auf die Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung, bzw. sie erwarten Unterstützung vom Lebenspartner und von den eigenen Kindern. Generell bestreitet aber nur eine kleine Minderheit der Bürger ohne Versicherungsschutz, dass auch für sie das Risiko, ein Pflegefall zu werden, in Zukunft real ist. Vier von zehn Bürgern, die für sich bzw. für die nächsten Angehörigen ein erhöhtes Pflegefallrisiko sehen, haben bereits ein entsprechendes Vorsorgeprodukt erworben.

Alle Details zu dieser Studie

Design und Methodik der Studie

Bild: Design und Methodik der Studie

Stichprobengröße, Untersuchungszeitraum:
Die Marktforschungsgesellschaft forsa hat vom 6. bis 8. Januar 2014 insgesamt 1.003 Personen im Alter ab 18 Jahre befragt. Die Befragten sind deutschsprachig und wohnen in Privathaushalten.

Auswahlverfahren:
Die Befragten wurden über eine systematische Zufallsauswahl im Rahmen einer mehrstufigen, geschichteten Stichprobe ermittelt.

Erhebungsmethode:
Die Befragung wurde in Form computergestützter Telefoninterviews anhand eines strukturierten Fragebogens nach der Methode des Computer Aided Telephone Interviewing (CATI) durchgeführt. Dazu erfolgte eine Einschaltung in forsa.omniTel.

Gewichtung:
Die Auswertung der Befragungsergebnisse erfolgte nach den soziodemographischen Kriterien Geschlecht, Alter, Haushaltsnettoeinkommen und Berufstätigkeit.

Statistische Fehlertoleranz:
In der Gesamtstichprobe beträgt die Fehlertoleranz +/– 3 Prozentpunkte.

Zusammensetzung der Stichprobe:
Die 1.003 befragten Erwachsenen gliedern sich nach Geschlecht in 51,5 Prozent Frauen und 48,5 Prozent Männer. Die Stichprobe setzt sich zu 13,7 Prozent aus 18- bis 29-Jährigen, zu 25,7 Prozent aus 30- bis 44-Jährigen, zu 28,3 Prozent aus 45- bis 59-Jährigen und zu 32,3 Prozent aus Personen ab 60 Jahre zusammen.

40,7 Prozent der Befragten verfügen über einen Hauptschulabschluss, 30,6 Prozent haben einen mittleren Schulabschluss, und 28,7 Prozent haben das Abitur abgelegt bzw. ein Studium absolviert. Die Erwerbstätigkeit ist ein zentrales soziodemographisches Kriterium für die Detailanalyse der Befragungsergebnisse. 34,6 Prozent der befragten Erwachsenen sind Angestellte, 32,8 Prozent sind Rentner, 10,6 Prozent sind Arbeiter, und 9 Prozent sind Hausfrauen. 7,8 Prozent der Befragten sind selbständig, und 5,2 Prozent von ihnen besuchen eine Schule oder eine Hochschule.

Marktüberblick: Pflegebedürftigkeit und Erwerbsminderung

Die Biometrischen Risiken beziehen sich auf Ereignisse, die die bisherige Lebensweise einer Person fundamental verändern. Dazu zählen beispielsweise der Todesfall, die Berufsunfähigkeit bzw. die Invalidität, schwere Erkrankungen, die Langlebigkeit sowie die Pflegebedürftigkeit. Mit der kontinuierlich steigenden Lebenszeit erhöht sich auch der Vorsorgebedarf.

Marktüberblick: Pflegebedürftigkeit und Erwerbsminderung

Glossar: Biometrische Risiken

Berufsunfähigkeit: Voraussichtlich mindestens sechs Monate infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls ununterbrochen andauernde Unfähigkeit des Versicherten, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausüben könnte und die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht. Die Berufsunfähigkeit ist von der Erwerbsunfähigkeit abzugrenzen.

Betriebliche Altersversorgung (bAV): Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zugesagt worden sind. Neben der Arbeitgeberfinanzierung gibt es arbeitnehmerfinanzierte bAV (Entgeltumwandlung). Seit 1. Januar 2002 besteht ein Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung in Höhe von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (2014: 2.856 Euro).

Biometrie: Oberbegriff einer Gruppe von Risiken, die eng mit dem Lebenslauf eines Menschen zusammenhängen und über deren Eintrittswahrscheinlichkeit umfangreiche Statistiken vorhanden sind.

Demographische Entwicklung: Vorausberechnungen zum zukünftigen Altersaufbau der Bevölkerung. Dread-Disease-Versicherung: Absicherung gegen die finanziellen Risiken schwerer Krankheiten.

Erwerbsunfähigkeit: Unfähigkeit eines Menschen, seinen Lebensunterhalt durch Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu verdienen, aufgrund eines Zustands physischer oder psychischer Schwäche, der krankheits- oder behinderungsbedingt ist.

Invalidität: Invalide sind Personen, die aufgrund einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall ihrer erlernten beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können.

Pflegebedürftigkeit: Pflegebedürftig sind nach § 14 Abs. 1 SGB XI bzw. § 61 SGB XII Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Über das Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit entscheiden der Medizinische Dienst der Krankenkassen bzw. Medicproof. Bei Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit wird zudem eine Pflegestufe festgestellt, die maßgeblich für die Höhe der von der Pflegeversicherung zu erbringenden Leistungen ist.

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Biometrie-Studie 2014 (PDF) 2518kB

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