Bild: Gothaer Konzernzentrale Köln

Der Gothaer Konzern


Auf diesen Seiten informieren wir Sie über alles Wissenswerte rund um den Gothaer Konzern - von unserer Geschichte über die Unternehmensstruktur bis hin zu aktuellen Kennzahlen. Englischsprachige Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.


Gothaer Group

Die Gothaer im Überblick

Der Gothaer Konzern ist mit 4,5 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,1 Millionen versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen.


Bild Handschlag: Die Partnerunternehmen der Gothaer
Partnerunternehmen

Die Gothaer arbeitet im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich mit leistungsstarken und langjährigen Partnerunternehmen zusammen.


Partnerunternehmen

Netzwerke: Logos Eurapco und AMICE
Netzwerke

Die Gothaer ist Teil des europäischen Versicherungsverbundes Eurapco und des Gegenseitigkeitsversicherungs- netzwerkes AMICE.


Eurapco und AMICE


Aktuelle Unternehmenskennzahlen

Die wesentlichen Unternehmens- kennzahlen haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen finden Sie in den jährlichen Geschäftsberichten des Konzerns.


Bild Presseinformation: News und Infos für Journalisten

News und Infos für Journalisten

Ob Pressemitteilungen zu Konzern- und Marktthemen, Geschäftsberichte, Studien, Ansprechpartner, Fotos, Videos oder aktuelle Pressetermine: In unserem Pressebereich haben wir alle Informationen rund im die Gothaer für Sie zusammengefasst. Sie haben Fragen? Kommen Sie jederzeit gerne auf uns zu.


Pressebereich

Karriere bei der Gothaer: Haus III

Gestalten Sie die Zukunft der Gothaer


Die Gothaer bietet motivierten Mitarbeitern vom ersten Tag an erfüllende, verantwortungsvolle Aufgaben - und bei entsprechender Leistung interessante Entwicklungsperspektiven. Halten Sie jetzt auf unserem Stellenmarkt nach Ihrem Traumjob Ausschau.


Stellenmarkt

Starten Sie jetzt Ihre Karriere bei der Gothaer

Ob als Berufserfahrener, Absolvent, Student oder Schüler - wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die fachlich überzeugen und zu uns passen.


Kontinuierliche Weiterbildung und Talentförderung

Wir fördern kontinuierlich die Professionalität von Führungskräften, Projektleitern, Mitarbeitern, Auszubildenden und Studierenden sowie ganzen Organisationseinheiten durch geeignete Qualifizierungs- und Entwicklungsmaßnahmen.


Entdecken Sie unsere fairen Leitlinien und Leistungen

Die Gothaer bietet motivierten Mitarbeitern vom ersten Tag an erfüllende, verantwortungsvolle Aufgaben - und bei entsprechender Leistung interessante Entwicklungsperspektiven. Sie können sich auf respektvolles und faires Miteinander verlassen.


Bild Kundencenter online: Verwalten Sie Ihre Versicherungs-Verträge online

Was können wir für Sie tun?


Haben Sie eine Frage, brauchen Sie weitere Informationen oder möchten Sie uns einen Brief oder ein Fax senden? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie alle Kontaktmöglichkeiten.


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Die Gothaer Ratgeber

Wir möchten, dass es Ihnen gut geht. Unsere Ratgeber unterstützen Sie mit wertvollen Tipps und praktischer Hilfe.


Auf einen Blick

Hier finden Sie unsere jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen und Produktinformationen sowie wichtige Gesetzesinformationen und Online-Formulare.


Erfahrungsberichte: Berufserfahrene bei der Gothaer

Bild Berufserfahrene bei der Gothaer: Angestellter

Erfahrungsberichte von Mitarbeitern

Arbeiten im Gothaer Konzern

Wie sieht die Arbeitswelt im Gothaer Konzern aus und welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Gothaer und entdecken Sie die Möglichkeiten und Herausforderungen, die Ihnen die Gothaer bietet.

Ein Blick hinter die Kulissen

Bild: Veronika Denk
Veronika Denk

Unsere Kollegin steht Ihnen Rede und Antwort zur Gothaer als Arbeitgeber, ihrer beruflichen Entwicklung sowie ihrem Aufgabenspektrum.

  • Gesellschaft: Gothaer Finanzholding AG
  • Abteilung: Konzernrecht
  • Start bei der Gothaer: seit 2010
  • Aktuelle Position: Rechtsanwältin in der Konzernrechtsabteilung

Wir möchten natürlich gerne etwas zu Ihrer Person wissen. Erzählen Sie uns doch mehr zu Ihrer Person!

Mein Name ist Veronika Denk und ich bin 31 Jahre alt. Ich arbeite nun seit über 3 Jahren bei der Gothaer. Ich bin Volljuristin und habe direkt im Anschluss an das 2. Staatsexamen in der Personalabteilung als Rechtsberaterin angefangen. Wohnhaft bin ich in Düsseldorf und pendle daher jeden Tag nach Köln.

Wie sind Sie auf die Gothaer aufmerksam geworden?

Durch einen Stellenaushang im Landgericht Krefeld. Dort wurden Referendare für die Konzernrechtsabteilung gesucht. Da mein Vater lange Jahre in der Versicherungsbranche tätig war, war mir diese Branche nicht fremd. Ich entschloss mich daher, drei Monate meiner Anwaltsstage im Unternehmen zu absolvieren. Diese Zeit hat mir so gut gefallen, dass ich meinen ursprünglichen Wunsch der Absolvierung der Wahlstage im Ausland verworfen habe und in dieser Zeit auch in der Konzernrechtsabteilung der Gothaer gearbeitet habe. Ich habe während meiner Stagen bei der Gothaer sehr viele Berührungspunkte mit den verschiedensten Rechtsgebieten gehabt.

Wie verlief Ihr Werdegang im Unternehmen und woraus besteht Ihr aktuelles Aufgabengebiet?

Meine Karriere bei der Gothaer habe ich als Rechtsreferendarin in der Konzernrechtsabteilung gestartet. Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Staatsexamens fasste ich als Rechtsberaterin in der Personalabteilung Fuß. In den zwei Jahren unterstützte ich die HR-Berater in sämtlichen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. In dieser Zeit hatte ich von der Gothaer auch die Möglichkeit bekommen, den Fachanwaltslehrgang im Arbeitsrecht zu absolvieren. Dabei ist bei mir der Wunsch gewachsen mehr nach außen aufzutreten und die eigenen Arbeitsergebnisse auch selber zu präsentieren und umzusetzen. Da ergab sich die Gelegenheit zum Wechsel in die Rolle des HR Business Partners. In dieser Position des HR Business Partners unterstützte ich hauptsächlich die vertrieblichen Einheiten in allen Personalangelegenheiten und stand den Führungskräften als Berater in Personalthemen zur Seite. Das Aufgabenspektrum war vielschichtig und allumfassend: von der Rekrutierung bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses habe ich alle Facetten des Personalmanagements kennen gelernt. Nach gut eineinhalb Jahren in dieser Funktion hat es mich wieder hin zur Juristerei gezogen. Seit Anfang 2014 bin ich nun als Rechtsanwältin in der Konzernrechtsabteilung tätig.

Wie gestaltete sich der Einstieg für Sie? Konnten Sie schnell Verantwortung übernehmen?

Ich konnte sehr schnell sehr eigenständig arbeiten und Entscheidungen treffen und Ideen vorantreiben. Am Anfang hatte ich als Berufseinsteigerin das ein oder andere Mal großen Respekt vor der Verantwortungsübernahme, da man es als Referendar gewohnt war, dass immer noch eine weitere Person die Arbeitsergebnisse und Gutachten überprüft hat. Mit jedem Entscheidungsprozess wurde man aber zunehmend sicherer und selbstbewusster. Von großem Vorteil war, dass ich in meinem direkten Arbeitsumfeld sehr erfahrene Kollegen hatte, die ich immer um Rat fragen konnte. Als sehr positiv habe ich es empfunden, dass diese Kollegen mich auch oft nach meiner Meinung zu gewissen Rechtsfragen gefragt haben, da sie den „unverbauten“ Blick eines Berufseinsteigers sehen wollten, der nicht betriebsblind ist. Darüber habe ich mich immer sehr gefreut.

Wie gut empfinden Sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Gothaer?

Bislang kann ich persönlich nur sagen, dass ich die Flexibilität durch das attraktive Gleitzeitmodell sehr schätze. Ich habe einen sehr spannenden und herausfordernden Job mit anspruchsvollen Aufgaben und kann weiterhin meinem sehr zeitaufwändigen Hobby, dem Reitsport, nachgehen. Ich sehe zudem bei meinen Kolleginnen und Kollegen, die bereits Kinder haben, dass die Gothaer als Arbeitgeber sehr sozial eingestellt ist und die Eltern in ihrer Doppelrolle voll und ganz unterstützt. Meiner Ansicht nach nimmt die Gothaer in diesem Punkt eine Vorreiterrolle ein.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit den anderen Kollegen?

Ich hatte bislang immer das Glück sehr kollegiale Kollegen zu haben, bei denen es stets ein „Geben und Nehmen“ war. Ich komme daher jeden Tag gerne zur Arbeit und mit dem ein oder anderen hat sich auch eine private Freundschaft über die Zeit entwickelt.

Am Arbeitgeber Gothaer schätze ich…

...die Beständigkeit, das Betriebsklima und die persönlichen sowie fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Was geben Sie Ihren potentiellen Kollegen mit auf dem Weg? Haben Sie Tipps zur Bewerbung oder zum Arbeiten in unserem Unternehmen?

Hinsichtlich eines möglichen Bewerbungsgesprächs kann ich jedem immer nur raten authentisch zu sein. Alles andere merkt das Gegenüber sehr schnell. Man sollte ganz klar sagen, in welchen der geforderten Bereiche man schon Erfahrung sammeln konnte und wo man noch Entwicklungsbedarf hat. Das beugt falschen Erwartungen vor.

Allen Rechtsreferendaren kann ich nur raten die Referendarszeit dazu zu nutzen, um in viele verschiedene Bereiche reinzuschauen und Kontakte zu knüpfen. So erleichtert sich der berufliche Einstieg.

Führungskräfte bei der Gothaer

Bild: Rafael Knop Berufserfahrene Führungskraft
Rafael Knop

Die Frage "Was Sie bei der Gothaer als Mathematiker erwartet?", kann Ihnen unsere Führungskraft, Rafael Knop, bestens beantworten.

  • Gesellschaft: Gothaer Lebensversicherung AG
  • Abteilung: Leben Mathematik
  • Start bei der Gothaer: seit 2006
  • Aktuelle Position: Abteilungsleiter Mathematisches Produktdesign

Wir möchten natürlich gerne etwas zu Ihrer Person wissen. Erzählen Sie uns doch etwas über sich!

Beruflich bin seit gut acht Jahren als Aktuar – also Versicherungsmathematiker - bei der Gothaer Leben tätig. Ich bin verheiratet, habe zwei kleine Töchter und wohne in einem Vorort von Köln.

Was haben Sie konkret vor Ihrer Position bei der Gothaer gemacht?

Nach meinem Mathematikstudium und der anschließenden Promotion habe ich direkt bei der Gothaer angefangen. Dort habe ich zunächst im Produktmanagement Leben angefangen, ehe ich in das Aktuariat gewechselt bin.

Wie verlief Ihr Werdegang im Unternehmen und woraus besteht Ihr aktuelles Aufgabengebiet?

Angefangen habe ich als Produktmanager im Bereich staatlich geförderte Produkte (Riester) und betriebliche Altersversorgung. Anschließend habe ich in der Produktkalkulation und -entwicklung von fondsgebundenen Tarifen gearbeitet, ehe ich die Leitung einer Gruppe übernommen habe, die sich um Risikomanagement und Solvency II gekümmert hat. Aktuell leite ich die Abteilung "Mathematisches Produktdesign", die für die aktuarielle Entwicklung und Pflege des Produktportfolios der Gothaer Leben zuständig ist.

An welchen Aufgaben arbeiten Sie als Führungskraft?

Ein Großteil der Arbeit nimmt natürlich Personalplanung, Organisation und Absprachen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten ein. Aber auch die fachliche Arbeit ist als Führungskraft nicht ganz passé; so erwartet man von mir zuerst grobe Einschätzungen zu Machbarkeiten und möglichen Resultaten. Und auch viel "Tagesgeschäft" kommt bei mir an; von Risikoeinschätzungen und Freigaben für besondere Verträge bis zu Auskünften zu alten Produkten.

Gibt es ein besonderes Erlebnis bei der Gothaer, das Sie gerne teilen möchten?

Es ist schwierig, ein Erlebnis aus vielen herauszunehmen. Besonders in Erinnerung ist mir aber ein Termin nach Abschluss einer Produktentwicklungsarbeit. Damals wurde ich als Mitarbeiter zum Ressortvorstand bestellt, um gemeinsam mit ihm unserem Vertriebsvorstand die Funktionsweise des Produkts zu erläutern. Ich war positiv überrascht, dass man auf Vorstandsebene wusste, welche Mitarbeiter an der Sache arbeiten und, dass man als Experte seine Arbeit auch selbst dort präsentieren durfte.

Wie sind bei der Gothaer Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Für die Einarbeitung gibt es einen hilfreichen Leitfaden, an dem man sich orientieren kann. Ansonsten nehme ich diese Themen sehr individuell nach Abteilung wahr. Ich versuche mit neuen Mitarbeitern in der Anfangszeit regelmäßige Rücksprachetermine zu vereinbaren oder schaue einfach so im Büro vorbei und frage nach. Spontane Antworten sind meist die hilfreichsten für alle.

Erzählen Sie uns mal was zu Ihren Kollegen und Ihrem Team!

In meinem Team sind derzeit mit mir neun Kolleginnen und Kollegen mit einer angenehm ausgewogenen Altersstruktur: Berufsanfänger ebenso wie erfahrene Mitarbeiter. Sowohl in meiner Abteilung als auch im übergreifenden Bereich steht das Miteinander im Vordergrund: wir sehen uns als Team.

Und wie sind Ihre Erfahrungen mit den Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Gothaer Konzerns?

Aus meiner Sicht sind diese natürlich ausgesprochen positiv. Ich bin nun gut acht Jahre im Unternehmen und habe verschiedene Positionen wahrgenommen. Einerseits gibt es ein gutes Programm für potenzielle Führungskräfte, aber auch für Spezialisten gibt es genügend Herausforderungen z.B. durch Projektarbeit.

Wie würden Sie einem Freund die Gothaer in 3 Schlagworten beschreiben?

Beständig. Freundlich. Herausfordernd.

Nehmen wir mal an, Sie haben aktuell eine Vakanz in Ihrem Unternehmen. Welche besonderen Eigenschaften braucht der zukünftige Mitarbeiter, um bei Ihnen im Team erfolgreich zu sein?

In erster Linie Flexibilität und Durchsetzungsstärke. Gerade die Gothaer Leben ist in ihrer Produktwelt - im Vergleich zu ihrer Größe - sehr breit aufgestellt. Deswegen bekommen wir ständig neue Anforderungen und müssen Analysen durchführen, so dass meine Mitarbeiter oft neue Aufgaben erhalten und manches nicht ganz zu Ende bringen können. Das ist etwas, was nicht allen Mathematikern liegt.

Bild: Führungskraft Berufserfahrene Bianca Hövelmann
Bianca Hövelmann

In Form eines Interviews erzählt Ihnen unsere Kollegin ihre Karriereentwicklung und ihre Eindrücke von der Gothaer als Arbeitgeber.

  • Gesellschaft: Gothaer Lebensversicherung AG
  • Abteilung: Leben Produktmarketing
  • Start bei der Gothaer: seit 2005
  • Aktuelle Position: Abteilungsleiterin Leben Produktmarketing

Welche Qualifikationen haben Sie und seit wann sind Sie bei der Gothaer?

Ich habe im Jahr 2005 in der Konzernrechtsabteilung der Gothaer als Syndikusanwältin begonnen. Ersten Kontakt zur Gothaer hatte ich bereits während meines Jura-Studiums. Damals habe ich ein Praktikum bei der Gothaer gemacht. In der Wahlstage meines Rechtsreferendariats bin ich dann zurückgekehrt und - nach bestandenem zweiten Examen und Zulassung zur Rechtsanwältin – geblieben.

Warum haben Sie sich für die Gothaer als Arbeitgeber entschieden?

Bereits Praktikantin und Referendarin habe ich die Gothaer als ein Unternehmen kennengelernt, in dem man selbständig arbeiten und seine Ideen einbringen und umsetzen kann. Man hat die Chance, spannende Themen mit zu gestalten und voran zu treiben. Toll fand und finde ich zudem das kollegiale Miteinander und das Verständnis, als ein Team gemeinsam an den Unternehmenszielen zu arbeiten. Zudem bietet die Gothaer ihren Mitarbeitern sehr gute Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

Was war/ist bisher Ihre spannendste Aufgabe/Ihr spannendstes Projekt?

Eine schwierige Frage! Es gab so viele spannende Aufgaben und Projekte…

Wenn ich auf meine inzwischen fast 10jährige Konzernzugehörigkeit zurückblicke, war ein Highlight sicherlich die Umsetzung der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes. Viele gesetzliche Regelungen für die Versicherungswirtschaft wurden im Zuge dieser Reform grundlegend geändert. Ich gehörte dem Lenkungsteam dieses konzernweiten Projekts an und habe viel über Projektmanagement und die Prozesse im Konzern gelernt.

Sehr spannend waren auch die vielen neuen Erfahrungen, die ich bei meinem Wechsel aus der Konzernrechtsabteilung auf eine Abteilungsleiterposition im Produktmanagement machen durfte. Neben der Übernahme von Führungsverantwortung kamen neue fachliche Themen hinzu, die den Arbeitstag interessant und herausfordernd machen.

An welchen Aufgaben arbeiten Sie aktuell?

Das erste Halbjahr 2014 ist in der Lebensversicherung stark geprägt von der Entwicklung einer neuen Tarifgeneration, da die Branche zum 1.1.2015 eine Absenkung des Höchstrechnungszinses erwartet. Gemeinsam mit einem Kollegen aus der Mathematischen Abteilung leite ich das Projekt zur Einführung der neuen Tarifgeneration. Zudem beschäftigen uns momentan die zahlreichen neuen gesetzlichen Vorgaben, die wir als Lebensversicherungsunternehmen umsetzen müssen, z.B. das Altersvorsorgeverbesserungsgesetz. Des Weiteren entwickeln wir in meiner Abteilung fortlaufend Verkaufsansätze und Fachunterlagen für den Vertrieb, beispielsweise zu Opting-Out-Lösungen in der bAV.

Wie könnte es für Sie in den nächsten Jahren bei der Gothaer weitergehen?

In meiner aktuellen Funktion im Produktmanagement der Gothaer Lebensversicherung ist mir ein zentrales Anliegen, die strategische Ausrichtung unseres Hauses konsequent umzusetzen. Wir werden in den nächsten Jahren weiterhin die Fortentwicklung unserer strategischen Geschäftsfelder, wozu auch die betriebliche Altersversorgung gehört, forcieren.

Ich persönlich freue mich auf viele spannende Aufgaben und Projekte in den nächsten Jahren.

Am Arbeitgeber Gothaer schätze ich…

…die vielfältigen spannenden Aufgaben, die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen und die zahlreichen Möglichkeiten zur Qualifizierung und Weiterbildung.

Wie gut empfinden Sie die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit bei der Gothaer?

Die Gothaer ermöglicht ihren Mitarbeitern eine flexible Arbeitszeitgestaltung, dank derer sich Beruf und Freizeit gut vereinbaren lassen. Zudem arbeitet die Gothaer aktuell an einem Modell, um Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, an einigen Tagen der Woche aus dem Home Office zu arbeiten.

Die Gothaer bietet den Mitarbeiten ein reiches Qualifizierungsangebot zur Weiterentwicklung an. Welche waren oder sind für Sie besonders hilfreich gewesen?

Als ich 2005 als Berufseinsteiger bei der Gothaer begonnen habe, standen für mich vor allem fachliche Weiterbildungen im Vordergrund, um mich in die speziellen Rechtsgebiete, die für ein Versicherungsunternehmen von zentraler Bedeutung sind, einzuarbeiten.

Neben der fachlichen Qualifizierung bietet die Gothaer aber auch ein weitreichendes Angebot für die persönliche Weiterentwicklung im Bereich der Soft Skills. Besonders hervorzuheben ist das Gothaer Managementprogramm und die "Führungsbausteine" – eine Seminarreihe, die einen bei der Übernahme der ersten Führungsposition begleitet.

Sie hatten viel Zeit Eindrücke hier im Konzern zu gewinnen. Wie nehmen Sie die Unternehmenskultur der Gothaer wahr?

Die Unternehmenskultur der Gothaer ist geprägt von einem starken kollegialen Miteinander. Gemeinsam arbeiten wir daran, jeden Tag besser zu werden und qualitativ hochwertige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.

Welche Tipps würden Sie Neueinsteigern mit auf den Weg geben?

Für Berufseinsteiger ist wichtig, möglichst früh erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen und erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Ich kann nur dazu ermuntern, während des Studiums Praktika zu machen und so verschiedene Unternehmen und mögliche spätere Betätigungsfelder kennen zu lernen.

Für jeden Neueinsteiger – egal auf welcher Funktion – ist es von zentraler Bedeutung, sich im Unternehmen zu vernetzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich viele Aufgaben schneller und effizienter lösen lassen, wenn man einen Ansprechpartner persönlich kennt.

Zudem sollte man als Neuling nicht davor zurückschrecken, zu Beginn viele Fragen zu stellen. Nur so lernt man die Besonderheiten des Unternehmens kennen.

Ehemaliger Management Trainee im Vertrieb bei der Gothaer

Bild: Kristina Kreikenbohm
Kristina Kreikenbohm

Unser ehemaliger Management Trainee stellt Ihnen in Form eines Interviews die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten nach dem Programm dar.

  • Gesellschaft: Gothaer Allgemeine Versicherung AG
  • Abteilung: Organisationsdirektion
  • Start bei der Gothaer: seit 2008
  • Aktuelle Position: Vertriebs- und Agenturentwicklerin

Was zeichnet Ihrer Meinung nach das Management Start Up Programm bei der Gothaer aus?

Im Rahmen der Job Familiy „Vertrieb“ konnte ich die Gothaer aus ganz verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen und mir im Laufe des Programms Stück für Stück mein internes Netzwerk bei der Gothaer aufbauen. Im Vertrieb hat mich von Beginn an die Neurekrutierung und Weiterentwicklung unseres selbständigen Außendienstes begeistert. Im Laufe der zwei Jahre konnte ich meine Stationen so auswählen, dass ich alle relevanten Vertriebseinheiten kennen lernen und bereits aktiv an eigenen Projekten arbeiten konnte. Für die Auswahl meiner Stationen und die Begleitung während meiner Start up Zeit habe ich den regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit meinem Mentor und meinem HR Berater aus der Personalentwicklung als sehr hilfreich empfunden. Zusätzlich positiv für meine persönliche Weiterentwicklung waren die begleitenden Seminare, wie z. B Arbeiten im Team, Rhetorik u.v.m. Hierdurch ist auch ein sehr starker Zusammenhalt mit den anderen Start Up Kollegen entstanden, der bis heute anhält.

Wie sahen Ihre konkreten Karriereschritte nach dem Trainee-Programm aus?

Nach dem Trainee-Programm bin ich als Vertriebs- und Agenturentwicklerin in der Organisationsdirektion eingestiegen. Der Fokus liegt auf der Planung und Steuerung der operativen Vertriebsprozesse. Zu meinen Aufgaben zählt zum einen das Key Account für den Unternehmensbereich Sachversicherung mit Schwerpunkt KMU. Hierbei unterstütze ich den vertrieblichen Kernprozess rund um das Thema Weiterentwicklung von KMU-Agenturen, bin Bindeglied zwischen operativem Vertrieb und den Schnittstellen in der Hauptverwaltung sowie Inputgeber bei der (Weiter-) Entwicklung von Verkaufsförderungsmaßnahmen. Meine weitere Aufgabe ist das Key Account für verschiedene Vertriebsdirektionen. Hierzu gehören die Förderung und Unterstützung der vertrieblichen Kernprozesse „Produktion und Vermittlerausbau“ sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Verfahren, Standards und Instrumenten.

Parallel habe ich mich in den Bereich der Agenturberatung eingearbeitet. Hier unterstütze ich unsere Versicherungsagenturen mit Hilfe verschiedener Analyseinstrumente bei ihrer Produktions- und Kostenplanung sowie bei ihrer strategischen Ausrichtung und Prozessgestaltung.

Vor welchen beruflichen Herausforderungen stehen Sie aktuell?

Ich bin aktuell dabei, mich im Bereich der Agenturberatung zusätzlich auf die Zielgruppe der Großagenturen (Agenturinhaber mit Mitarbeitern im Innen- und Außendienst sowie weiteren angeschlossenen Agenturen) zu spezialisieren. Die Herausforderung besteht darin, sich in die komplexeren Fragestellungen zur Prozessgestaltung einzuarbeiten und je nach Anforderung der Großagentur Lösungen zu entwickeln. In meinen Augen stellt diese Expertenfunktion die ideale Vorbereitung für eine spätere Funktion als Führungskraft im Vertrieb dar, die ich mittelfristig anstrebe.

An welchen Entwicklungsprogrammen der Gothaer nehmen Sie aktuell teil?

Aktuell nehme ich am Management Programm der Gothaer teil. Dieses Programm bereitet mich durch die Teilnahme an Seminaren aber auch mittels eines sehr guten internen Netzwerkaustausches intensiv auf die Übernahme von Führungsaufgaben vor.

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Bild: Jerry Kaiser, Teamleiter im Gothaer Kunden-Service-Center
Jerry Kaiser

In den letzten Jahren konnten verschiedene herausfordernde Positionen mit internen Bewerbern besetzt werden. Jerry Kaiser berichtet in Form eines Interviews von seiner Entwicklung hin zum Teamleiter und seinen Erfahrungen als Teamleiter beim Gothaer Kunden-Service-Center.

  • Gesellschaft: Gothaer Kunden-Service Center GmbH
  • Abteilung: Komposit

Herr Kaiser, seit wann arbeiten Sie beim Gothaer Kunden-Service-Center?

Ich bin seit dem 01.03.2005 im Gothaer Kunden-Service-Center beschäftigt und war damit einer der ersten Mitarbeiter im neu gegründeten Unternehmen.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit im Gothaer Kunden-Service-Center gemacht?

Ich habe meine versicherungskaufmännische Ausbildung bei einer großen deutschen Versicherung absolviert. Nach der Ausbildung habe ich in einer Vertriebsdirektion derselben Firma als Versicherungskaufmann gearbeitet.

Wie verlief Ihr Weg im Gothaer Kunden-Service-Center?

Als ich beim Gothaer Kunden-Service-Center angefangen habe, gab es außer mir gerade mal eine Handvoll weiterer Mitarbeiter. Wir haben zu Beginn richtige Pionierarbeit geleistet. Die Anträge wurden damals zum Beispiel in großen Plastikwannen ins Unternehmen getragen. Das ist heute kaum mehr vorstellbar, weil wir ja nun schon seit einigen Jahren elektronische Arbeitskörbe verwenden. Nach anderthalb Jahren in der Sachbearbeitung im Bereich Sach- und Kfz-Versicherung bin ich dann in ein Spezialistenteam gewechselt, in dem wir damals die etwas komplexeren, zeitaufwändigeren Vorgänge bearbeitet haben. Parallel dazu habe ich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre begonnen. Nach einigen Jahren habe ich die Stelle des Teamleiters übernommen und konnte in unterschiedlichen Projekten mitarbeiten.

Wie gefällt Ihnen Ihr Job als Teamleiter?

Ich bin sehr glücklich in meiner Funktion als Teamleiter. Mir macht es sehr viel Spaß mit Menschen zusammenzuarbeiten und die Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern. Besonders gut gefällt es mir, zu sehen, wie die Mitarbeiter in ihre Aufgaben hineinwachsen, ihnen fachliches Wissen zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass sie immer sicherer in ihrem Job werden.

Wie hat Sie das Unternehmen bei Ihrer Entwicklung unterstützt?

Ich habe einen anderen Teamleiter als "Paten" bekommen, der mich in meinen neuen Aufgaben unterstützt hat. Er hat u. a. bei meinen ersten Mitarbeitergesprächen zugehört und mir anschließend Feedback gegeben. Von Seiten des Personalbereichs gab es diverse Schulungen zu personalwirtschaftlichen Fragestellungen, zum Beispiel zum Thema Mitarbeiterauswahl, oder Briefings zu unseren Konzepten, zum Beispiel zu den Zielvereinbarungen. Außerdem habe ich an einem Teamleiter-Seminar teilgenommen.

Was würden Sie anderen raten, die sich ebenfalls weiterentwickeln möchten?

Er oder sie sollte gut darüber nachdenken, in welche Richtung es gehen soll, in welcher Position man aufblüht. Hierzu zählt, dass man sich mit verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten auseinandersetzt und überlegt, in welcher Rolle man seine Stärken optimal einbringen kann. Und dann sollte man sich selbst Ziele stecken und diese verfolgen. Es war für mich auch nicht immer einfach, nebenbei noch zu studieren und dreimal die Woche nach der Arbeit zu den Vorlesungen zu gehen. Aber ich bin hartnäckig geblieben und habe mich selbst motiviert. Gut getan hat mir hierbei auch die Unterstützung aus dem Freundeskreis und der Familie, aber auch von Kollegen - es hat sich immer jemand Hilfsbereites gefunden, mit dem ich meinen Dienst vor Prüfungen tauschen konnte.

 

Ansprechpartner

Bild: Die Gothaer am Arnoldiplatz
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