Bild Versicherungsschaden: Schnelle Hilfe im Schadensfall

Schnelle Hilfe im Schadensfall


Sie möchten uns einen Schaden mitteilen? Wir sind jederzeit für Sie da. Ihren Schaden können Sie entweder bei Ihrem Gothaer Versicherungsbüro vor Ort, telefonisch oder online melden. Weitere Informationen zum Schadensfall finden Sie unter "Nützliche Hinweise"

Telefonische Schadensmeldung

Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


030 5508-81508


Täglich 24 Stunden erreichbar. Auch per Fax: 030 5508-18508.


Online-Schadensmeldung

Um Ihren Schaden online zu melden, füllen Sie einfach das passende Formular aus. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen.


Was tun im Schadensfall?

Ein Schaden ist schnell passiert. Wenn Sie mal nicht weiterwissen, finden Sie hier wichtige Hinweise.
Natürlich können Sie uns auch direkt kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat.


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Was können wir für Sie tun?


Haben Sie eine Frage, brauchen Sie weitere Informationen oder möchten Sie uns einen Brief oder ein Fax senden? Ihr Gothaer Versicherungsbüro vor Ort steht Ihnen gerne zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir Ihnen weitere Kontaktmöglichkeiten.


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Auf einen Blick

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Hilfe bei Schäden im Ausland

So erreichen Sie uns


Der grenzüberschreitende Straßenverkehr innerhalb Europas wächst ständig. Damit bekommt auch die Regulierung von Verkehrsunfällen mit Bezug zum europäischen Ausland immer größere Bedeutung. Immer häufiger werden deutsche Verkehrsteilnehmer im Ausland in Unfälle verwickelt. Bei der Gothaer ist die Schadenabwicklung unserer Kunden in guten Händen.

Sie sind Geschädigter?

Als Geschädigter wenden Sie sich bitte unmittelbar an das Team Auslandsschaden. Bitte nutzen Sie für Ihre Schadensmeldung unseren

Fragebogen (PDF) 379kB

Füllen Sie den Fragebogen in allen Punkten aus und schicken ihn uns per Post oder Fax zu. Ein Versand per E-Mail ist leider aus technischen Gründen nicht möglich.

Bitte fügen Sie Ihrer Meldung auch alle Unterlagen oder Belege bei, die Ihnen vorliegen.

Kontakt


Gothaer Allgemeine Versicherung AG
Gothaer Allee 1
50969 Köln

Schadensmeldung

030 55081514


Team Auslandsschaden

0221 308-33250

0221 308-33290

int.motor.claims@gothaer.de

Unfallbericht

Die Ferien sollten die schönsten Wochen des Jahres sein. Doch gerade in aufgeregter Stimmung kann es in fremder Umgebung schnell zum Unfall kommen. Meist bleibt es bei Beulen und Kratzern - doch die Situation in einem fremdsprachigen Umfeld ist nicht leicht. Von den Beteiligten wird daher oftmals ein Unfallbericht ausgefüllt. Dies ist ein europaweit identisches Formular: Der Unfallbericht entspricht dem Modell des Comité Européen des Assurances (CEA) und ist für alle Autounfälle brauchbar.

Auch wenn auf dem Unfallbericht der Hinweis steht, dass es sich nicht um ein Schuldanerkenntnis handelt, so ist dieser Bericht, zumal wenn er von den Beteiligten unterschrieben wird, in vielen Ländern die alleinige Basis für die Schadenregulierung. Einwendungen werden später nicht mehr berücksichtigt

Unfallbericht (PDF) 508kB


Wissenswertes zum Unfallbericht

  • Der Unfallbericht sollte ausgedruckt und im Fahrzeug aufbewahrt werden. Im Falle eines Unfalls ist er dann schnell zur Hand
  • Verändern Sie keinesfalls nachträglich den Unfallbericht
  • Besitzt der andere Unfallbeteiligte ein gleiches Formular in einer anderen Sprache, können Sie dieses bedenkenlos unterschreiben; die Fragen sind in allen europäischen Sprachen identisch (darüber hinaus sogar in Arabisch).
  • Melden Sie den Schadensfall - auch wenn Sie glauben nicht schuld zu sein - unverzüglich Ihrem Versicherer
  • Wenn Sie den Unfallbericht unterschreiben, sind die dort festgehaltenen Informationen in vielen europäischen Ländern maßgeblich für die Schadenregulierung, egal, was Ihnen später noch einfällt. Unterschreiben Sie daher nichts, was Sie nicht verstehen.

Millionen Deutsche fahren jedes Jahr mit dem Auto in den Urlaub. Nicht immer verläuft die Fahrt in die schönsten Wochen des Jahres reibungslos. Denn über 500.000-mal pro Jahr sind Bundesbürger in Unfälle jenseits unserer Landesgrenzen verwickelt.

Bei einem unverschuldeten Unfall im Ausland haben Sie als Geschädigter zwei verschiedene Möglichkeiten:

  • Sie melden den Schaden direkt beim ausländischen Versicherer oder
  • Sie kehren nach Deutschland zurück und lassen den Schaden über den sog. Schadenrepräsentanten des ausländischen Versicherers regulieren.

Für welche der beiden Möglichkeiten Sie sich entscheiden, liegt bei Ihnen. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile.

Der Vorteil des ersten Weges ist der direkte Kontakt mit dem letztendlich zahlenden Versicherer. Der Nachteil liegt darin, dass Sie sich mit einem ausländischen Versicherer in dessen Landessprache unterhalten müssen. Deutsche Sprachkenntnisse sind erfahrungsgemäß bei ausländischen Versicherungsunternehmen nicht vorhanden. Oftmals reagieren ausländische Versicherer auf eine Forderung nicht so, wie Sie es gewohnt sind.

Regulierung des Schadens durch einen Schadenrepräsentanten


Wählen Sie den Weg über den Schadenrepräsentanten, so haben Sie einen Ansprechpartner in der Bundesrepublik, der Ihre Sprache spricht. Basis für die Einschaltung des Schadenrepräsentanten ist eine im Jahre 2003 in Kraft getretene EU-Richtlinie, die die Schadenabwicklung zwischen Unfallbeteiligten der Europäischen Union erleichtern soll. Diese so genannte 4. Kraftfahrzeughaftpflicht-Richtlinie wurde 2003 in deutsches Recht umgesetzt.

Nach dieser Richtlinie muss jeder Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer in Europa in jedem Mitgliedsland der EU sowie in Norwegen, Liechtenstein, der Schweiz und Island einen Beauftragten für die Schadenregulierung benennen. An ihn können sich Geschädigte wenden.

In der EU-Richtlinie ist festgelegt, dass die Bearbeitungszeit eines Unfallschadens durch den Regulierungsbeauftragten drei Monate nach Meldung nicht überschreiten darf. Reagiert der Regulierungsbeauftragte in dieser Zeit nicht oder nicht angemessen, kann sich der Geschädigte an die nationale Entschädigungsstelle wenden. In Deutschland ist dies der Verein Verkehrsopferhilfe e.V. oder www.verkehrsopferhilfe.de . Diese übernimmt nach Ablauf einer weiteren Nachfrist die Bearbeitung des Falles.

Adresse:

Verkehrsopferhilfe e.V.
Wilhelmstr. 43 / 43 G
10117 Berlin

030 2020 5858

030 2020 5722

voh@verkehrsopferhilfe.de

Zentralruf der Autoversicherer


Den Zentralruf der Autoversicherer in Deutschland erreichen Sie über die Rufnummer 0800 25 026 00 (kostenfreie Servicerufnummer aus Deutschland) und für Anrufe beim Zentralruf aus dem Ausland wählen Sie bitte die Rufnummer 0049 40 300 330 300. Dort erhalten Sie Auskunft über das Versicherungsverhältnis des Unfallgegners und erfahren, wer für diese Versicherung in Deutschland als Schadenregulierungsbeauftragter benannt ist. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Anfragen über das Internet-Formular unter www.zentralruf.de zu stellen sowie unter mobile.zentralruf.de ein für mobile Endgeräte optimiertes Internet-Formular abzurufen.

Folgendes müssen Sie bei Ihrem Anruf immer angeben:

  • das Herkunftsland des Unfallgegners
  • das Kennzeichen des Fahrzeugs Ihres Unfallgegners
  • das Schadensdatum

Unterschiedliches Recht


Bei einem Unfall im Ausland gilt regelmäßig das nationale Recht am Unfallort. Deshalb müssen Sie als Geschädigter nach einem unverschuldeten Unfall unter Umständen mit geringeren Entschädigungsleistungen als in Deutschland rechnen. Im Sachschadenbereich gilt dies ganz besonders für Mietwagenkosten, Nutzungsausfall, Kosten eines freien Sachverständigen oder Anwaltskosten. Unter Umständen werden diese Positionen nicht oder nur bei bestimmten Voraussetzungen ersetzt.

Ereignet sich ein Unfall zum Beispiel in Spanien, können Sie den Anspruch in Deutschland bei dem Schadenrepräsentanten des Unfallverursachers geltend machen. Über den Anspruch wird aufgrund des spanischen Rechts entschieden - egal in welchem Mitgliedsstaat das Fahrzeug des Verursachers zugelassen und versichert ist.

Wichtig zu wissen:

  • Die Schadenbearbeitung nach der sog. 4. KH-Richtlinie erfolgt immer auf Basis des Rechts des Unfallortes
  • Der Schadenrepräsentant ist gegenüber dem ausländischen Versicherer weisungsgebunden

Ansprechpartner für alle, die in Deutschland in einen Unfall mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen verwickelt worden sind und die Ansprüche stellen wollen, ist grundsätzlich das Deutsche Büro Grüne Karte e.V. in Berlin.

Voraussetzung: Das Fahrzeug des Schädigers besitzt entweder ein amtliches Kennzeichen eines Staates des europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz. Für alle anderen Länder sollte eine gültige Grüne Versicherungskarte vorgelegt werden können.

Das Deutsche Büro beauftragt dann einen inländischen Versicherer oder ein sogenanntes Schadenregulierungsbüro als Korrespondenzversicherung mit der Regulierung der Ansprüche für das ausländische Unternehmen. Da entsprechende Vereinbarungen auf europäischer Ebene bestehen, werden immer die gleichen Unternehmen für die gleichen ausländischen Versicherer tätig

Wichtig zu wissen:

  • Auf der Homepage des Deutschen Büros Grüne Karte finden Sie ein Schadenmeldeformular, mit dem Sie den Schaden melden können. Dort bekommen Sie auch weitere wichtige Hinweise.
  • Bei Streitigkeiten kann allerdings nicht der Korrespondenzversicherer verklagt werden, sondern nur das Deutsche Büro Grüne Karte.

Die Schadenabwicklung erfolgt auf Basis deutschen Rechts. Sie können die gleichen Ansprüche stellen wie bei einem Schaden zwischen nur deutschen Beteiligten. Als Anspruchsteller haben Sie aber auch die gleichen Pflichten.

Die grüne Versicherungskarte


In vielen Ländern Europas ist die Grüne Karte bei der Einreise nicht mehr zwingend erforderlich, trotzdem ist sie noch immer ein hilfreicher Reisebegleiter. Die Versicherungskarte bescheinigt den Versicherungsschutz in der Autoversicherung nach den Bestimmungen des Gastlandes. Der Versicherungsschutz der Grünen Karte erstreckt sich aber nicht auf die Kasko- oder die Insassenunfallversicherung. Lassen Sie sich im Schadensfall die Grüne Versicherungskarte vom Unfallgegner zeigen. Sie enthält Daten über das Fahrzeug, den Halter und dessen Versicherung. Außerdem nennt sie im Schadensfall die Adresse des Regulierungsbüros, das im Gastland stellvertretend für den ausländischen Versicherer den Schaden reguliert.

Es gibt Staaten, die bei der Einreise noch die Vorlage der Grünen Versicherungskarte verlangen. Andere Länder verlangen sie zwar nicht bei der Einreise, bei einem Unfall oder einer Polizeikontrolle sollte man sie aber trotzdem parat haben. Sollten Sie keine Karte haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Gothaer Berater.

Sollten Daten des Unfallgegners fehlen, so hilft das Deutsche Grüne-Karte-Büro bei der Ermittlung des zuständigen ausländischen Haftpflichtversicherers und des Kfz-Halters.

Adresse:

Deutsches Büro Grüne Karte e.V.
Wilhelmstraße 43 / 43 G
10117 Berlin

030 2020 5757

030 2020 6757

Schadensfälle können auch direkt gemeldet werden unter claims@gruene-karte.de

Das Grüne-Karte-System


Die Grüne Karte stellt einen internationalen Versicherungsnachweis dar. Die Kraftfahrt-Versicherer der meisten europäischen Länder und anderer Staaten haben sich dem so genannten Grüne-Karte-System angeschlossen. Danach stellen die Versicherer als Haftpflicht-Deckungsnachweis grüne internationale Versicherungskarten für die Kraftfahrer ihres Landes aus und erkennen die grünen internationalen Versicherungskarten des anderen Landes als entsprechenden Nachweis an.

Das System wurde im Jahre 1949 auf der Basis des Londoner Abkommens eingerichtet. Anstelle der grünen Karte erkennen die EG-Länder und bestimmte andere Länder das amtliche Kennzeichen der Fahrzeuge aus diesen Ländern auch als Nachweis über das Bestehen der Versicherung an. Im Rahmen des Grüne-Karte-Systems haben die Kraftfahrt-Versicherer eines jeden Landes ein Landesbüro gegründet, dem sie als Mitglied angehören. In Deutschland ist dieses Büro das Deutsche Büro Grüne Karte e.V. Das Büro des jeweiligen Besuchslandes ist verpflichtet, den von einem eingereisten ausländischen Kraftfahrer angerichteten Schaden zu regulieren.