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Schnelle Hilfe im Schadensfall


Sie möchten uns einen Schaden mitteilen? Wir sind jederzeit für Sie da. Ihren Schaden können Sie entweder bei Ihrem Gothaer Versicherungsbüro vor Ort, telefonisch oder online melden. Weitere Informationen zum Schadensfall finden Sie unter "Nützliche Hinweise"

Telefonische Schadensmeldung

Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


030 5508-81508


Täglich 24 Stunden erreichbar. Auch per Fax: 030 5508-18508.


Online-Schadensmeldung

Um Ihren Schaden online zu melden, füllen Sie einfach das passende Formular aus. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen.


Was tun im Schadensfall?

Ein Schaden ist schnell passiert. Wenn Sie mal nicht weiterwissen, finden Sie hier wichtige Hinweise.
Natürlich können Sie uns auch direkt kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat.


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Was können wir für Sie tun?


Haben Sie eine Frage, brauchen Sie weitere Informationen oder möchten Sie uns einen Brief oder ein Fax senden? Ihr Gothaer Versicherungsbüro vor Ort steht Ihnen gerne zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir Ihnen weitere Kontaktmöglichkeiten.


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Versicherungsvertragsgesetz

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Mehr Transparenz und Verbraucherschutz

Das Versicherungsvertragsgesetz

Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist ein Bundesgesetz, das in Deutschland die Rechte und Pflichten von Versicherern und Versicherungsnehmern regelt. Das VVG wurde durch das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts grundlegend geändert (VVG-Reform). Durch eine Reihe von Verbesserungen soll für mehr Transparenz gesorgt und der Verbraucherschutz gestärkt werden.

Was sich für Sie ändert

Welche wesentlichen Änderungen ergeben sich aus der VVG-Reform im Schadensfall?

Insbesondere wurde das Recht der gesetzlichen und vertraglichen Verhaltenspflichten wie zum Beispiel Anzeige- und Aufklärungspflicht, Aufbewahrungs- und Verschlussvorschriften usw. verbraucherfreundlicher ausgestaltet. Die grob fahrlässige Verletzung einer solchen Pflicht führt ebenso wie die grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls in der Sachversicherung nicht mehr zwangsläufig zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes, sondern nur noch zu einer Kürzung der Versicherungsleistung, die sich nach der Schwere des Verschuldens bemisst.

Wichtig: Vorsätzliches Verhalten führt nach wie vor zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes.

Was ändert sich bei Lebensversicherungen?

Als Versicherungsnehmer werden Sie an den so genannten "stillen Reserven" beteiligt. Das sind diejenigen Gelder, die der Versicherer zur Erfüllung zukünftiger, mitunter erst in Jahrzehnten fällig werdender Ansprüche anlegt. Die Beteiligung erfolgt üblicherweise zusammen mit der Auszahlung Ihrer Leistung oder zum Zeitpunkt des Rentenübergangs. Diese Regelung gilt auch für Bestandsverträge seit dem 1. Januar 2008.

Wichtig: Die Regelung gilt nicht für fondsgebundene Versicherungen.

Was ändert sich bei Krankenversicherungen?

Über die Änderungen, die sich für die Krankenversicherung ergeben, wurden die Versicherten ausführlich informiert.

Von welchen Vorteilen profitieren Sie als Gothaer Kunde?

Selbstverständlich wendet die Gothaer diese gesetzlichen Regelungen auf Ihre bereits bestehenden Verträge an, ohne dass Sie etwas unternehmen müssen. Weitere Informationen können Sie in der Broschüre des Bundesministeriums der Justiz nachlesen:

Broschüre "Das neue Versicherungsvertragsgesetz" (PDF) 258kB

So profitieren Sie von der Reform

Versicherungsschutz wird kundenfreundlicher

Mehr Transparenz und Kundenfreundlichkeit - das ist das Ergebnis einer Verjüngungskur für die 100 Jahre alte Basis aller Versicherungsverträge, das Versicherungs-Vertrags-Gesetz (VVG). Auch wenn die Gothaer bereits in der Vergangenheit viel Wert auf faire Vertragsbedingungen legte, war die Reform mit enormen Aufwand verbunden: Nahezu alle Vertragswerke mussten kontrolliert und entsprechend den neuen Regeln abgeändert werden. Doch die Arbeit hat sich gelohnt - die Vertragswerke wurden schlanker und an vielen Stellen kundenfreundlicher. Zwei Beispiele von vielen, wie Sie von der Reform profitieren:

Abschaffung des Alles-oder-Nichts-Prinzips

In der Schaden- oder Unfallversicherung galt lange das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Bereits eine kleine Unachtsamkeit, wie sie im Stress des täglichen Alltags schnell vorkommen kann, stellt im Sinne des Gesetzes "grobe Fahrlässigkeit" dar. Entstand aus diesem fahrlässigen Handeln ein Schaden, blieb die Versicherung leistungsfrei. Der Versicherte erhielt keinen Cent.

Beispiel: Frau Peters erwartet eine Freundin zum Kaffee. Sie hat frische Waffeln gebacken und den Tisch mit einem Kerzengesteck geschmückt. Kurz vor dem verabredeten Zeitpunkt entzündet sie die Kerzen. Dabei fällt ihr auf, dass sie vergessen hat, Sahne zu kaufen. Frau Peters greift sich eine Jacke und eilt in den Supermarkt an der Ecke. Dabei vergisst sie die brennenden Kerzen.

Im Sinne des Gesetzes kann dieses durchaus menschliche Verhalten eine grobe Fahrlässigkeit darstellen. In der Vergangenheit hätte Frau Peters den Schaden eines möglichen Zimmerbrandes im Rahmen ihrer Hausratversicherung wahrscheinlich vollständig selbst tragen müssen. Nun wird im Einzelfall ermittelt, wie fahrlässig das Verhalten der Versicherten war. Entsprechend wird eine anteilige Erstattung festgelegt.

Das Günstigkeits-Prinzip

Laut Gesetzgeber sind Versicherungen seit dem 1. Januar 2009 verpflichtet, die Änderungen der VVG-Reform auch auf bestehende Verträge anzuwenden. Bei der Gothaer wird z. B. das oben beschriebene Alles-oder-Nichts-Prinzip schon länger nicht mehr angewendet. Gothaer Kunden können darauf vertrauen, dass sie im Schadensfall bei grober Fahrlässigkeit die Entschädigung erhalten, die ihrem persönlichen Verschulden entspricht - auch wenn sie laut Vertragsbedingungen leer ausgehen würden.

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