Bild Versicherungsschaden: Schnelle Hilfe im Schadensfall

Schnelle Hilfe im Schadensfall


Sie möchten uns einen Schaden mitteilen? Wir sind jederzeit für Sie da. Ihren Schaden können Sie entweder bei Ihrem Gothaer Versicherungsbüro vor Ort, telefonisch oder online melden. Weitere Informationen zum Schadensfall finden Sie unter "Nützliche Hinweise"

Telefonische Schadensmeldung

Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


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Täglich 24 Stunden erreichbar. Auch per Fax: 030 5508-18508.


Online-Schadensmeldung

Um Ihren Schaden online zu melden, füllen Sie einfach das passende Formular aus. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen.


Was tun im Schadensfall?

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Was können wir für Sie tun?


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Einbruchmeldeanlagen

Bild Sicherungsrichtlinien: Ein Einbrecher versucht, einen Safe zu öffnen.

Elektronische Einbruchmeldeanlage

Ihre Absicherung gegen Einbruch

Grundlage einer Absicherung gegen Einbruchdiebstahl ist die mechanische Sicherungstechnik. Bei hohen Vermögenswerten kann für Sie zusätzlich eine elektronische Überwachung durch eine Einbruchmeldeanlage (EMA) notwendig sein.

Vor den finanziellen Kosten eines Einbruchs schützt Sie die Gothaer Hausratversicherung

Die sichere Einbruchmeldeanlage

Eine VdS-Anerkennung wird nur für ausgereifte und funktionssichere Einbruchmeldetechnik ausgesprochen, die in VdS-Laboratorien genauen Prüfungen unterzogen wurde. Diese basieren zum einen auf jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Prüfung elektronischer Sicherungstechnik und zum anderen auf dem ständigen Erfahrungsaustausch mit den Versicherern und Polizei. So wird es ermöglicht, die neuesten Einbruchmethoden und Täterverhalten bei den Prüfungen zu berücksichtigen.

Logo: VdS


Nach außen wird die Anerkennung durch eine Kennzeichnung mit dem VdS-Logo und der Nennung der Anerkennungsnummer - im Normalfall direkt auf dem Produkt - dokumentiert.

Um die optimale Funktion von Einbruchmeldeanlagen zu gewährleisten, hat VdS über die Produktanforderungen hinaus u. a. Richtlinien für Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen (VdS 2311) aufgestellt. Das Ziel der entsprechenden VdS-Richtlinien ist die Sicherstellung der folgenden Punkte:

  • Einfache und übersichtliche Bedienung der EMA; Minimierung des Falschbedienungsrisikos
  • Hohe Störsicherheit; äußere Einflüsse wie z. B. Elektrosmog oder Gewitter dürfen keine negativen Auswirkungen auf die EMA haben
  • Optimale Abstimmung der EMA-Komponenten aufeinander; daher dürfen bei einer VdS-anerkannten EMA ausschließlich VdS-anerkannte Bauteile kombiniert werden
  • Hohe Sicherheit gegen Falschalarme (umgangssprachlich auch Fehlalarme genannt)
    Hinweis: Falschalarme schaden der Glaubwürdigkeit der Anlage, verärgern die Nachbarn und die Polizei und verursachen Kosten für den Betreiber für jeden unnötigen Polizeieinsatz
  • Hohe Funktionssicherheit; der Besitzer kann sich auf seine Technik verlassen

Um die vorgenannten Ziele zu erreichen, sind umfangreiche Kenntnisse der Einbruchmeldetechnik und auch der VdS-Richtlinien notwendig. Planung und Einbau VdS-anerkannter EMA dürfen daher ausschließlich von VdS-anerkannten Errichterfirmen für Einbruchmeldeanlagen durchgeführt werden. Anerkannt wird eine solche Firma erst, nachdem deren Kenntnisse und technische Ausstattung festgestellt wurden; weiterhin werden regelmäßig deren ausgeführte Arbeiten überprüft.

Was können Einbruchmeldeanlagen leisten?

Einbruchmeldeanlagen (EMA) dienen zur Erkennung von Einbrüchen und Einbruchversuchen. Ausgelöst werden kann eine Meldung beispielsweise durch den Bruch einer Fensterscheibe, das unberechtigte Öffnen einer Tür oder eines Fensters oder durch das unberechtigte Betreten überwachter Räume. Einbruchmeldeanlagen werden entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit in die VdS-Klassen A, B und C eingestuft. Höher klassifizierte EMA unterscheiden sich von denen mit einer niedrigeren Klassifizierung unter anderem durch eine erhöhte Sabotagesicherheit, einen erhöhten Überwachungsumfang sowie in der Art der Alarmierung. Für den Bereich privater Haushalte sind die VdS-Klassen A oder B geeignet, wobei VdS-Klasse A für geringere Hausratssummen vorgesehen ist. Optional können EMA auch Überfälle melden. Hierzu wird die Anlage an geeigneten Stellen durch spezielle Überfallmelder ergänzt.

Überwachungskonzepte

Zeichnung Sicherungsrichtlinien: Außenhautüberwachung
Bei der Außenhautüberwachung werden Öffnungen in der Außenhaut (z. B. Fenster und Türen) überwacht. Die Außenhautüberwachung hat den großen Vorteil, dass ein Angriff auf ein Objekt frühzeitig gemeldet wird. Zudem können sich die Bewohner innerhalb einer überwachten Wohnung - bei intern scharf geschalteter EMA - frei bewegen.

Schwerpunktüberwachung

Zeichnung Sicherungsrichtlinien: Schwerpunktüberwachung
Die Schwerpunktüberwachung hat die Aufgabe, einen bereits eingedrungenen Täter zu erkennen. Auf die Überwachung sämtlicher Räume des Gebäudes wird hierbei i.d.R. verzichtet. Der Nachteil der Schwerpunktüberwachung ist, dass der Täter, wie auch bei der folgenden Objekt- und der Fallenüberwachung, erst dann erkannt wird, wenn er sich bereits im Haus oder in der Wohnung befindet.

Fallen- und Objektüberwachung

Zeichnung Sicherungsrichtlinien: Fallen- und Objektüberwachung
Die Fallenüberwachung umfasst nur die Überwachung bestimmter Bereiche, die der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit betritt, z. B. kann der Flur einer Wohnung mit Bewegungsmeldern überwacht werden, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Täter diesen betreten wird, um weitere Räumlichkeiten zu erreichen.

Unter der Objektüberwachung wird die gezielte Überwachung bestimmter Gegenstände, z. B. eines Wertschutzschrankes oder auch von Kunstgegenständen verstanden.

Alarmierung

Es wird zwischen den folgenden Arten der Alarmierung unterschieden.

Internalarm dient zur Alarmierung von Personen, die sich in einem durch eine Einbruchmeldeanlage überwachten Objekt aufhalten. Der Alarm ist nur für die Anwesenden wahrnehmbar und kann optisch oder akustisch erfolgen.

Externalarm beinhaltet die Alarmierung durch akustische und optische Signalgeber (laute Sirene und Blitzleuchte). Durch den Externalarm werden Passanten und Nachbarn auf den Einbruch bzw. Einbruchversuch aufmerksam gemacht und veranlasst, eine hilfeleistende Stelle (Polizei) anzurufen. Auch der Täter erfährt durch den Externalarm von seiner Entdeckung. Ein Externsignalgeber kann auch ausschließlich im Objekt angebracht werden; dann dient dieser primär zur Abschreckung des Täters.

Fernalarm wird automatisch z. B. über die Telefonleitung übertragen. Er kann vom Einbrecher nicht bemerkt werden. Über Fernalarm kann z. B. ein Wach- und Sicherheitsunternehmen gezielt und unverzüglich vom Einbruch oder Überfall informiert werden.

Eine Übertragung direkt an die Polizei ist nur unter besonderen Bedingungen möglich. Im Normalfall werden die polizeilichen Interventionskräfte durch das Wach- und Sicherheitsunternehmen informiert.

Eine Kombination von Fern- und Externalarm ist anzustreben. Jedoch ist zu beachten, dass durch Überfallmelder ausschließlich Fernalarm ausgelöst werden darf.

Symbole und ihre Bedeutung
Logo: Einbruchmeldezentrale
Einbruchmeldezentralen empfangen die durch Einbruchmelder ausgelösten Signale, werten sie aus und geben sie als Alarmmeldung an die Alarmierungseinrichtungen (Signalgeber, Telefonwählgerät usw.) weiter. Zusätzlich können EMZ auch die von Überfallmeldern ausgelösten Signale empfangen, auswerten und unverzüglich weitergeben.
Bild: Übertragungseinrichtung
Übertragungseinrichtungen nehmen die Meldungen der Einbruchmeldeanlage auf und leiten sie unverzüglich über überwachte Übertragungswege, z. B. Telefonleitung, an eine hilfeleistende Stelle, z. B. Wach- und Sicherheitsunternehmen, weiter.
Bild: Schliessblechkontakte
Schließblechkontakte überwachen, ob die erforderlichen Zugangstüren verschlossen sind; anderenfalls kann die EMA nicht scharf geschaltet werden. Schließblechkontakte dienen insbesondere der Vermeidung von Falschalarmen.
Bild: Schalteinrichtungen
Schalteinrichtungen dienen dazu, die EMA scharf zu schalten und die Überwachungsfunktionen der Einbruchmelder somit in Betrieb zu setzen.
Bild: Magnetkontakte
Magnetkontakte überwachen Fenster und Türen auf Öffnen.
Bild: Infrarot-Bewegungsmelder
Infrarot-Bewegungsmelder reagieren auf sich ändernde Wärmequellen im Überwachungsbereich des Melders und können somit Personen erkennen, die den Überwachungsbereich betreten.
Bild: Glasbruchmelder
Glasbruchmelder erkennen, wenn eine überwachte Glasscheibe zerbrochen oder mit einem Glasschneider geschnitten wird.
Bild: Überfallmelder
Überfallmelder dienen dem Personenschutz. Ein Alarm kann bei Bedrohung jederzeit manuell ausgelöst werden.
Bild: Akustischer Signalgeber
Akustische Signalgeber alarmieren bei einem Einbruch Passanten und die Nachbarschaft und können zudem auf Täter abschreckend wirken. Akustische Signalgeber müssen sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften nach 180 Sekunden abschalten.
Bild: Optische Signalgeber
Optische Signalgeber (Blitzleuchten) sind geeignet, nach der automatischen Abschaltung der akustischen Signalgeber weiterhin auf das betroffene Objekt aufmerksam zu machen.
Bild: Körperschallmelder
Körperschallmelder reagieren auf bestimmte Geräusche, die z. B. durch die Wandungen von Wertbehältnissen übertragen werden (etwa bei Angriffen mit einer Bohrmaschine).
Bild: WB, Wertbehältnis
Wertbehältnis (bzw. Wertschutzschrank)

Weitere Themen zu Einbruchmeldeanlagen

Attest

Die ordnungsgemäße Installation einer VdS-anerkannten Einbruchmeldeanlage muss vom VdS-anerkannten Errichter der Einbruchmeldeanlage in einem Attest bestätigt werden. Das Attest enthält neben einer Geräteübersicht auch einen Lageplan, aus dem hervorgeht, welche Geräte an welcher Stelle des überwachten Objektes eingesetzt werden.

Hinweis: Es sollte darauf geachtet werden, ausdrücklich eine "VdS-anerkannte Einbruchmeldeanlage" in Auftrag zu geben; damit ist das Attest automatisch im Lieferumfang enthalten.

Das Attest wird vom Versicherer gegengezeichnet und ist ein fester Bestandteil der VdS-anerkannten Einbruchmeldeanlage sowie des Versicherungsvertrages.

Wenn die EMA auf ein Wach- und Sicherheitsunternehmen aufgeschaltet ist, ist es sinnvoll, mit dem Unternehmen eine Interventionsvereinbarung zu treffen. In einer solchen Vereinbarung wird geregelt, wie sich das Wachunternehmen zu verhalten hat – insbesondere können hier objektspezifische Einzelheiten beschrieben werden.

Instandhaltung

Um die ordnungsgemäße Funktion der Einbruchmeldeanlage dauerhaft sicherzustellen, muss diese regelmäßig von einer Fachfirma (vorzugsweise der VdS-Errichterfirma, die die Anlage geplant und gebaut hat) instand gehalten werden. Zur Instandhaltung gehört, dass alle funktionswichtigen Eigenschaften der Anlage überprüft und sofern notwendig justiert, repariert oder getauscht werden.

Do-It-Yourself

Die unüberschaubar große Menge unterschiedlicher Melder, Signalgeber und Zentralen kann nur vom Fachmann ordnungsgemäß zu einer im Ernstfall verlässlichen Einbruchmeldeanlage zusammengestellt werden. Auch weiß der VdS-anerkannte Fachmann, welche Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. So können Störungen und - besonders wichtig - Falschalarme von vornherein vermieden werden. Durch regelmäßigen Kontakt mit VdS Schadenverhütung ist gewährleistet, dass der VdS-anerkannte Errichter stets über die aktuellen Informationen aus dem Bereich der Einbruchmeldeanlagen-Technik verfügt.

VdS, Polizei und Versicherer raten dringend davon ab, Einbruchmeldeanlagen "in Eigenregie" zu planen und zu installieren.

Funk-Einbruchmeldeanlagen

Im Normalfall sind die Komponenten von Einbruchmeldeanlagen untereinander verkabelt. Diese Leitungen können vom VdS-Errichter - auch im Wohnbereich - elegant "versteckt" werden.

Neben den verdrahteten Einbruchmeldeanlagen werden auch VdS-anerkannte EMA angeboten, bei denen die Informationen zwischen den Komponenten per Funk ausgetauscht werden.

Allerdings muss auch bei VdS-anerkannten Funk-EMA - vor dem Einbau sichergestellt sein, dass die Anlage am jeweiligen Installationsort auch tatsächlich funktioniert. So muss z. B. die Intensität möglicher Störsignale überprüft werden und sichergestellt sein, dass die Zentrale die Melder auch tatsächlich "sehen" bzw. "hören" kann.

Die Melder einer Funk-Einbruchmeldeanlage werden nicht über das normale Stromnetz, sondern mit Batteriestrom versorgt. Da die Batterien regelmäßig ausgewechselt werden müssen, sollte der Betreiber vorzeitig die höheren laufenden Kosten durch den Batterieverbrauch berücksichtigen.

Zukünftig wird sich in der Einbruchmeldetechnik voraussichtlich verstärkt eine Kombination von Draht- und Funktechnik durchsetzen. Eine solche Misch- bzw. Hybridtechnologie könnte sinnvoll angewendet werden, indem beispielsweise der Kellerbereich eines Wohnhauses mit leitungsgebundener Technik, jedoch die frisch renovierten Wohnräume mit Funkkomponenten ausgerüstet werden.

Kombination von Mechanik und Elektronik

Mechanische und elektronische Sicherungstechnik lassen sich sinnvoll kombinieren. Ziel hierbei ist es, bei einem Einbruchversuch möglichst früh von der EMA eine Meldung zu erhalten, ein Eindringen des Täters in das Objekt aber durch mechanische Maßnahmen möglich lange zu verhindern.

So können z. B. Türen mit Aufbruchmeldern ausgerüstet werden. Greift ein Täter eine solche Tür an, so kann er zunächst nur eine Sollbruchstelle überwinden und dies hat umgehend eine Alarmmeldung zur Folge. Die Tür selbst ist aber noch keineswegs überwunden, denn nach Überwindung der Sollbruchstelle greift ein zweiter äußerst stabiler mechanischer Widerstand. Wach- und Sicherheitskräfte können so bereits ausrücken, obwohl der Täter noch gar nicht ins Gebäude gelangen konnte.

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Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, der Versicherungsgesellschaft und der Polizei eine Aufstellung der entwendeten Gegenstände einzureichen. Diese Liste soll umfassend und detailgenau sein.

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