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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Judith Rakers "Ich bin ein handfestes Mädchen"

Gute Nachrichten von Miss Tagesschau

Millionen Menschen kennen sie als "Miss Tagesschau", aber Judith Rakers hat noch andere Facetten. Im Interview spricht die Gothaer Kundin über den Reiz, bei Deutschlands wichtigster Nachrichtensendung zu arbeiten, über das Erlebnis, mit Pferden Urlaub in Afrika zu machen, und warum viele, die sie kennenlernen, erst einmal verblüfft sind.

Bild: Judith Rakers

Judith Rakers ist nicht nur Nachrichtensprecherin. Sie talkt bei "3 nach 9" und erhielt für ihre Moderation des Eurovision Song Contest 2011 (mit Stefan Raab und Anke Engelke) den Deutschen Fernsehpreis.

Zur Person


Bild: Judith Rakers

Judith Rakers (37) ist eine der renommiertesten Medien-Persönlichkeiten Deutschlands. Die in Paderborn geborene Journalistin ist Nachrichtensprecherin und das Gesicht der Tagesschau. Sie studierte Publizistik in Münster und arbeitete zu Beginn ihrer Karriere als Autorin für Tageszeitung und Fernsehen sowie als Radio-Moderatorin. Nach dem Studium zog sie nach Hamburg, wo sie von 2004 bis 2010 das "Hamburg Journal" im dritten Programm moderierte. Rakers ist mit dem Finanzexperten Andreas Pfaff verheiratet und lebt in Hamburg.

Gothaer Magazin (GM): Frau Rakers, nach sieben Jahren bei der Tagesschau macht Ihnen der Job immer noch so viel Spaß wie früher?

Judith Rakers:Noch mehr.

GM: Wieso das?

Judith Rakers:Weil ich jetzt alle Beteiligten besser kenne. Ich bin ein Mensch, der gerne im Team arbeitet. Und je vertrauter es ist, desto wohler fühle ich mich. Wir haben viel Spaß zusammen, auch wenn es manchmal sehr anstrengend ist.

GM: Ist Tagesschau-Sprecherin ein stressiger Job?

Judith Rakers:Ja, wegen der ständigen Schichtwechsel. Heute Abend habe ich zum Beispiel Nachtschicht, das heißt von 23 bis 6 Uhr. Gestern habe ich die 20-Uhr-Sendung moderiert, das ist eine Arbeitszeit von 18.30 Uhr bis Mitternacht. Dann gibt es noch die Frühschicht, da heißt es, um viertel vor vier morgens aufstehen – das ist schon hart.

GM: Wie halten Sie sich bei der Nachtschicht wach?

Judith Rakers:Mit Zucker. Ich plündere regelmäßig den Süßigkeiten-Automaten. Deswegen habe ich auch nie Kleingeld, das landet alles in dem Ding. Besonders zwischen drei und fünf Uhr habe ich immer Heißhunger auf Schokolade. Ich bin nicht so der Traubenzucker-Typ, dann lieber Snickers.

GM: Leidet das Privatleben unter den Arbeitszeiten?

Judith Rakers:Ein wenig schon. Natürlich wäre es schöner, abends immer zur gleichen Zeit zu Hause bei meinem Mann zu sein. Dann könnte man sich etwas vornehmen, Freunde besuchen, zu geregelten Zeiten Sport machen – das geht bei uns nicht. Man kann nicht planen. Daher finden viele Geburtstagspartys leider ohne mich statt.

GM: Klingt nicht nach einem Traumjob.

Judith Rakers:Ach wissen Sie, ich bin das gewohnt. Seit 17 Jahren lebe ich ein bisschen an der Familie und den Freunden vorbei. Zum Glück gibt man sich trotzdem noch mit mir ab (lacht). Früher, als ich beim Hörfunk war, habe ich am Wochenende die Frühschicht moderiert. Wenn ich mir an der Tankstelle die Brötchen fürs Frühstück besorgt habe, traf ich meine Freunde, die von der Disco nach Hause kamen.

GM: Haben Sie mal über einen normalen Bürojob nachgedacht?

Judith Rakers:Eigentlich nicht. Ich brauche die Abwechslung und probiere gerne verschiedene Dinge aus. Die Neugierde ist bei mir stärker als die Bequemlichkeit.

GM: Wollten Sie immer schon ins Fernsehen?

Judith Rakers: Nein. Ich wollte immer schon Journalistin werden und habe in der neunten Klasse mein Betriebspraktikum bei einer Zeitung gemacht. Aber vor die Kamera bin ich durch Zufall gekommen.

GM: Wie kam es dazu?

Judith Rakers:Nach meinem Journalistik-Studium bin ich nach Hamburg gegangen, um meine Doktorarbeit zu schreiben. Um etwas Geld zu verdienen, habe ich mich beim NDR Hamburg Journal beworben – allerdings als Autorin, also für einen Job hinter der Kamera. In diesem Bereich hatte ich Erfahrung, da ich zuvor einige Zeit als freie Mitarbeiterin für Focus TV gearbeitet hatte.

GM: Und wie kamen Sie zur Moderation?

Judith Rakers:Beim Hamburg Journal suchten sie gerade eine Live-Reporterin. Ich habe gedacht, ich probiere das einfach mal aus – ich hatte ja vorher auch schon sechs Jahre lang beim Radio moderiert. Wenig später kam das Angebot, die Sendung zu moderieren. Das war der endgültige Sprung ins Rampenlicht. Danach folgte die Tagesschau und dann "3 nach 9".

GM: "3 nach 9" ist eine Talkshow. Wie war die Umstellung von reiner Moderation zur Gastgeberin einer Sendung mit Gästen?

Judith Rakers:Der Unterschied ist enorm. Immerhin sitzen da jeden Monat sieben andere Menschen. Mein Mann sagt immer sieben Patienten (lacht), weil jeder seine eigenen Geschichten und Eigenheiten mitbringt. Bei der Tagesschau weiß ich, wenn ich gut vorbereitet bin, kommt die Nachricht irgendwie rüber – außer einem Versprecher kann nicht viel passieren. Bei der Talkshow ist es immer eine Überraschung, wie die Sendung wird.

GM: Hatten Sie mal einen besonders schwierigen Gast?

Judith Rakers:Öfter schon.

GM: Zum Beispiel?

Judith Rakers:Einmal war Reinhard Fendrich bei uns. Im Vorgespräch hat er ganz offen über seine Drogenvergangenheit gesprochen. Es war ganz locker, und er hat lustige Vergleiche gebracht wie: Ich habe mir einen ganzen Ferrari durch die Nase gezogen. Wir gingen davon aus, dass er auch in der Sendung über dieses Thema reden würde. Aber als ich ihn vor laufender Kamera darauf ansprach, sagte er nur: Das ist meine Privatsache.

GM: Wie haben Sie reagiert?

Judith Rakers:Normalerweise wechselt man in solchen Situationen schnell das Thema. Ich habe eine andere Strategie versucht: Blick halten und die Stille ertragen. Das hat auch funktioniert. Ein paar Sekunden saßen wir uns schweigend gegenüber, aber dann hat er doch erzählt.

GM: Haben Sie einen Trick, wie Sie Menschen zum Reden bringen?

Judith Rakers:Ich versuche, mich so gut es geht auf eine Person einzustellen. Genau dafür machen wir die Vorgespräche, um zu sehen, wie die Person tickt, was für ein Mensch sie ist. Gerade Prominente haben da ihre speziellen Befindlichkeiten.

Bild: Judith Rakers als Miss Tagesschau
Bild Judith Rakers: 20 Jahre Hinz&Kunzt

Bild links: Popularität macht Arbeit: Die Tagesschau-Frontfrau erhält jede Menge Fanpost, die beantwortet werden muss.

Bild rechts: Soziales Engagement: Judith Rankers wirbt für die Hamburger Arbeitslosen-Zeitung "Hinz&Kunzt"

GM: Sie sind selbst prominent, stört Sie die Bekanntheit?

Judith Rakers:Nein, ich sehe das als natürliches Nebenprodukt meines Berufes. Bis zu zehn Millionen Menschen erleben mich regelmäßig in der Tagesschau, da ist es normal, dass manche mich auf der Straße ansprechen.

GM: Werden Sie häufig angesprochen?

Judith Rakers:Ja, schon. Manchmal kommen ältere Damen auf mich zu, nehmen meine Hand und erzählen mir von ihrem Kaffeekränzchen letzten Sonntag, bei dem ich auch dabei gewesen wäre. Die haben teilweise eine richtige Beziehung zu mir.

GM: Und das nervt nicht?

Judith Rakers:Nein, überhaupt nicht. Es ist letztendlich ein Feedback auf das, was ich tue. Ich mache das ja für die Zuschauer. Wenn diese mich als Person wahrnehmen und eine Einstellung zu mir entwickeln, egal ob positiv oder negativ, dann ist das erst einmal gut.

GM: Sie sind bei Ihrem Vater aufgewachsen, hat Sie das geprägt?

Judith Rakers:Sehr. Mein Mann sagt immer, dass ich anders bin als Frauen, die er vorher gekannt hat. Ich bin eine Frau der Tat, das hat mein Vater mir mit auf den Weg gegeben. Nach dem Motto: aufstehen, anpacken, nicht so zimperlich sein.

GM: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Judith Rakers:Ich reite gerne, wir haben zwei eigene Pferde. Das mache ich schon seit ich sechs bin. Auch früher hatte ich ein Pferd, aber als ich 20 war, musste ich es verkaufen. Mein Vater vertrat die These, dass ich mir meinen Lebensstandard selbst finanzieren können muss. Und da waren Auto, Wohnung und Pferd einfach nicht drin. Das Thema Reiten hat mich aber nie ganz verlassen. Zwischendurch habe ich ziemlich wilde Reisen gemacht, zum Beispiel eine Pferde-Safari in Afrika. Wir sind über mehrere Tage eine Route entlang geritten und haben in Zelten übernachtet.

GM: Judith Rakers im Zelt ist ehrlich gesagt schwer vorstellbar.

Judith Rakers:Ich weiß. Aber ich finde so etwas toll. Ich bin ein ganz handfestes Mädchen, auch wenn viele das nicht glauben wollen. Eine Reise ohne Strom und mit Plumpsklo – das kann man alles mit mir machen. Unsere letzten Urlaube waren auch nicht, wie viele wahrscheinlich denken, im Fünf-Sterne-Hotel auf den Malediven, sondern auf einem Bauernhof auf Rügen. Die Pferde waren mit dabei, und wir sind den ganzen Tag in Gummistiefeln herumgerannt. Abends saßen wir mit Bauern vom Nachbarhof am Lagerfeuer. Es war großartig.

GM: Ärgert es Sie nicht, dass viele Menschen ein anderes, spießigeres Bild von Ihnen haben?

Judith Rakers:Nein, ich finde es eher schön, dass Menschen, die mich noch nicht so gut kennen, meist positiv überrascht und verblüfft sind. Die merken dann, dass ich ganz normal und geerdet bin. Dass ich normal sprechen kann und gar nicht immer so streng gucke wie in der Tagesschau.

Bild: Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo

Mehr als nur "Miss Tagesschau"

Längst hat Judith Rakers das Etikett der reinen Nachrichtensprecherin mit dem Synonym "Miss Tagesschau" abgelegt und eine weitere Karriere in der Unterhaltungsbranche begonnen. Seit 2010 ist sie an der Seite von Giovanni di Lorenzo Gastgeberin der Radio Bremen-Talkshow "3 nach 9" (Foto), moderierte 2011 den Eurovision Song Contest und debütierte Ende 2012 mit einer Zaubershow im Abendprogramm der ARD. Die nächsten "3 nach 9"-Sendungen mit Judith Rakers werden am 19. April und 17. Mai 2013 bei Radio Bremen, im NDR, hr und rbb um 22 Uhr ausgestrahlt.

Männer sind Chefs, Frauen in der Überzahl

Die Tagesschau war bis 1959 reine Männersache, ehe Dagmar Berghoff als erste Frau die Nachrichten der ARD verlesen durfte. Mit Karl-Heinz Köpcke, Werner Veigel, Jo Brauner und aktuell Jan Hofer bekleideten jedoch stets Männer den Posten des Chefsprechers. Heute haben in dem neunköpfigen Ansagerteam die Damen zumindest zahlenmäßig die Oberhand. Die Vorleserinnen der Nation sind neben Judith Rakers Ellen Arnhold, Susanne Daubner, Astrid Vits und Linda Zervakis.

Fotos

ARD/Radio Bremen/Thorsten Jander, ARD (2), Hinz&Kunzt

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