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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Per Mertesacker: "Deutsche Wertarbeit wird sehr geschätzt"

"Es ist eine große Aufgabe, das vertraute Land zu verlassen ..."


Nur noch wenige Wochen bis zur Fußball-WM in Brasilien: Nationalspieler Per Mertesacker erklärt im Gothaer Magazin, wie ihn sein Wechsel nach London weitergebracht hat, warum er sich in England so wohl fühlt und was er Deutschland bei der WM zutraut.


Bild: Mertesacker beim Fotoshooting für die Hauptsponsoren

Per Mertesacker zählt bei Arsenal London und in der deutschen Nationalmannschaft zu den Ton angebenden Leistungsträgern.

Zur Person: Per Mertesacker, 29, FC Arsenal London, hat bislang 95 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert. Er war Stammspieler bei den Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika und bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Seine Profikarriere begann er 2003 bei Hannover 96, 2006 ging er zu Werder Bremen, bevor er 2011 nach London wechselte.

Gothaer Magazin: Herr Mertesacker, wenn Fußballprofis ins Ausland gehen, reden sie gern von der neuen Kultur und einer neuen Sprache. Vom Geld reden sie lieber nicht. Wie war das bei Ihnen?

Per Mertesacker: Es hat mich begeistert, als der FC Arsenal London mich 2011 verpflichten wollte. Für den Klub hatte ich schon als Junge geschwärmt. Es ist eine große Aufgabe, das vertraute Land zu verlassen und sich woanders Respekt als Mensch und Fußballer zu verschaffen. Ich musste mich innerhalb von drei Tagen entscheiden. Das gute Gehalt steht dem natürlich nicht im Wege.

Gothaer Magazin: Und wie ist das mit der Sprache inzwischen?

Mertesacker: Ich bin überhaupt nicht sprachbegabt, das war in der Schule ein Problem. Aber in fast drei Jahren habe ich meinen Vokabelschatz sehr ausgebaut. Ich bemühe mich auch, bei Interviews in Englisch auf Floskeln wie "Wir haben gut gespielt" zu verzichten.

Gothaer Magazin: Ihr Sohn Paul, der bald drei Jahre alt wird, steckt Sie trotzdem bald in die Tasche, oder?

Mertesacker: Der hat eine Ausbildung, die seine Eltern nie genossen haben. Er ist jetzt im Kindergarten und spricht schon mit einem Slang, den wir nie lernen können. Zu Hause sprechen wir aber Deutsch. Er wächst bilingual auf. Toll.

Bild: Per Mertesacker und die Kinder seiner Stiftung beim Training

Wann immer es sein Terminkalender zulässt, besucht Per Mertesacker seine "Stiftungskinder" in ihrer Schule in Hannover oder bei Fußballturnieren.

Gothaer Magazin: Nur Ihre Freundin Ulrike, die Bundesliga-Handballerin war, muss wahrscheinlich etwas zurückstecken. In England ist Handball wenig populär.

Mertesacker: Seit dem Hype um Olympia in London 2012 hat sich auch im Handball etwas getan. Sie hat zumindest eine Hobbymannschaft gefunden. Da muss sie etwas fahren, aber das ist besser, als wenn sie sportlich total versauert.

Gothaer Magazin: Ihr Start in London war schwierig. Sie bekamen anfangs nicht die besten Kritiken.

Mertesacker: Man braucht eine Weile, um sich auf die Premier League einzustellen. Das Spieltempo ist wesentlich höher. Aber ich hatte mit Arsène Wenger einen Trainer, der gelassen blieb. Er sagte: Ich vertraue dir, das wird schon. Das war eine echte Luxussituation. Wenger heißt im Verein "der Boss" und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er hat eine große Strahlkraft.

Gothaer Magazin: Inzwischen baut der Elsässer Wenger seine deutsche Kolonie immer weiter aus. Neben den Nationalspielern Podolski, Özil und Ihnen machen auch die deutschen Talente Gnabry und Zelalem auf sich aufmerksam. Und Schalkes Julian Draxler möchte er auch haben.

Mertesacker: Wir sind schon eine internationale Ansammlung. Es macht Spaß, ein Teil davon zu sein. Die deutsche Wertarbeit wird aber momentan sehr geschätzt, nicht nur wegen der Disziplin. Wir haben inzwischen eine sehr gute fußballerische Qualität.

Gothaer Magazin: Wie erleben Sie das familiäre Verhältnis zwischen Engländern und ihren "deutschen Cousins", wie es kürzlich eine englische Zeitung umschrieb?

Mertesacker: Sie respektieren die Deutschen wegen ihrer Effektivität, ihres Leistungsvermögens und ihrer Wirtschaft. Wer gute Leistung abliefert, wird total unterstützt.

Gothaer Magazin: Und was ist mit den alten Geschichten über die einstigen Duelle Deutschland gegen England bei Welt- und Europameisterschaften?

Mertesacker: Das Versagen der Engländer gegen uns Deutsche beim Elfmeterschießen ist stets präsent. Da ist immer noch eine Mischung aus Respekt und Angst zu spüren. Dabei hat die heutige Generation der Spieler mit den Niederlagen von damals gar nichts mehr zu tun. Aber die Engländer schwelgen gern in der Vergangenheit.

Bild: Mertesacker, die Nummer 17

Gothaer Magazin: Und die Presse ist nicht zimperlich. Haben Sie in Ihrer ersten Zeit bei Arsenal London, als es noch nicht so lief, überhaupt englische Zeitungen gelesen?

Mertesacker: Nein, ich wollte den Schlagzeilen aus dem Weg gehen. Aber im Internet habe ich manchmal etwas gefunden. Die deutschen Zeitungen übernehmen gern mal kritische Zitate. Wenn es gut läuft, liest man nichts in den deutschen Medien. Aber ich lese jetzt manchmal englische Zeitungen, um mein Fußball-Englisch zu verbessern.

Gothaer Magazin: Und als Sie vergangenen November als Kapitän der deutschen Elf den 1:0-Siegtreffer in Wembley gegen England schossen?

Mertesacker: Das habe ich natürlich genossen, es aber ganz schnell ad acta gelegt. Geschadet hat es mir nicht.

Gothaer Magazin: Inzwischen sind Sie auf dem Weg zur Kultfigur, haben sogar für Ihre Fans ein T-Shirt herausgebracht, auf dem über Ihrem Kopf steht: "Big Fucking German".

Mertesacker: Das war ein Gag. Auch um Danke dafür zu sagen, wie fair mich die Fans behandelt haben. Arsenal-Fans haben beim Einzug in unser Haus in Hampstead Kuchen vorbeigebracht. Der Erlös für die T-Shirts kommt meiner Stiftung in Deutschland zu Gute, die sich in Hannover um benachteiligte Kinder kümmert.

Gothaer Magazin: Was vermissen Sie am meisten auf der britischen Insel?

Mertesacker: Über Weihnachten und Silvester fehlt mir etwas die Besinnlichkeit. Es gibt keine Winterpause, wir müssen auch an Feiertagen spielen. Aber wenn man sich wohl fühlt, ist das weniger schlimm. Ich möchte so lange wie möglich hier bleiben. Die Flugverbindung von meiner Heimatstadt Hannover ist gut. Meine Eltern sind fast jeden Monat hier.

Gothaer Magazin: Was beeindruckt Sie am meisten an London?

Mertesacker: Es ist einfach eine Mega-City. Da kann man sogar U-Bahn fahren, ohne dass einen jemand erkennt. Das ist im kleinen Bremen nicht vorgekommen.

Gothaer Magazin: Sehr angenehm, mal inkognito zu sein.

Mertesacker: Aber es gibt auch den Verkehr. Passiert irgendwo ein Unfall, ist manchmal alles zwei, drei Stunden lahmgelegt. Es gibt ab und zu Trainingsstunden, da fehlt deshalb fast das komplette Team.


Bild: Per Mertesacker mit Mesut Özil beim Torjubel
Torjubel mit Mesut Özil

Gothaer Magazin: Wie können Sie als "Engländer" noch etwas für die Kinder tun, um die sich Ihre Stiftung in Deutschland kümmert?

Mertesacker: Das ist natürlich schwieriger geworden. Aber nach dem Länderspiel gegen Schweden bin ich nach Hannover geflogen und habe mit ihnen trainiert. Und dann war die Gruppe vier Tage in London. Sie haben ein Spiel gesehen, eine Stadion- und Stadtführung erlebt und manches mehr. Die Jungs, die überwiegend einen Migrationshintergrund haben, haben sich toll entwickelt. Vielleicht machen wir bald auch eine Mädchengruppe auf.

Gothaer Magazin: Was darf man von der DFB-Elf bei der WM in Brasilien erwarten?

Mertesacker: Das könnte nach 2006 und 2010 ein weiterer Höhepunkt werden. Natürlich wollen wir ins Finale, unser Kader verspricht einiges. Es ist die beste Truppe seit 2006.

Gothaer Magazin: Nicht seit 1990, als Deutschland zuletzt Weltmeister war?

Mertesacker:Okay, die beste Truppe seit langem.


Bild: Per Mertesacker im Trikot von Arsenal London

Das Geschenk von Per Mertesacker: ein von Hand signiertes Arsenal-Trikot

Für alle Leser des Gothaer Magazins, die mit einer Spende seine Stiftung unterstützen, hat Per Mertesacker ein besonderes Geschenk. Der Nationalspieler stellt ein von Hand signiertes Original-Trikot seines Klubs Arsenal London zur Verfügung, das unter allen Spendern für die Per Mertesacker Stiftung verlost wird. Das Trikot ist für Sammler besonders interessant, weil es von Mertesacker persönlich bei einem Spiel getragen wurde ("Match worn"). Die Per Mertesacker Stiftung kümmert sich in der Region Hannover um sozial benachteiligte Kinder, insbesondere mit Migrationshintergrund, mit Lernbehinderung oder mit sozial schwacher Herkunft.

Die Förderung erfolgt über konkrete Sportprojekte unter dem Stiftungsmotto "Sport als Chance", bei dem vor allem der integrative und erzieherische Aspekt des Sports in den Mittelpunkt gestellt wird. Gothaer Magazin-Leser haben die Möglichkeit, die Arbeit von Per Mertesacker und seiner Stiftung zu unterstützen. Und so kommen Sie an das Trikot: Zahlen Sie Ihre Spende unter dem Stichwort "Gothaer Magazin" auf folgendes Konto der Sparkasse Hannover ein:

IBAN: DE67 2505 0180 0910 1835 54

BIC: SPKHDE2HXXX

Unter allen Teilnehmern, die bis 15. Mai 2014 gespendet haben, wird das Arsenal-Trikot verlost.

Logo: FIFA World Cup Brasil

Der Countdown zur WM

Am 12. Juni startet in Brasilien die 20. Fußball-Weltmeisterschaft. Titelverteidiger ist Spanien. So läuft das Programm der deutschen Mannschaft:

Anfang Mai: Nominierung des erweiterten WM-Kaders

13. Mai: Testspiel gegen Polen (Hamburg)

21. Mai: Start des Trainingslagers in Südtirol (bis 31. Mai)

1. Juni: Testspiel gegen Kamerun (Mönchengladbach)

2. Juni: Meldetermin für den 23-Mann-Kader bei der Fifa

6. Juni: Benefiz-Länderspiel in Mainz (Gegner ist noch offen)

7. Juni: Abflug von Frankfurt/Main nach Brasilien

8. Juni: Ankunft im "Campo Bahia" in Santo André

12. Juni: WM-Beginn

16. Juni: Gruppenspiel gegen Portugal (Salvador)

21. Juni: Gruppenspiel gegen Ghana (Fortaleza)

26. Juni: Gruppenspiel gegen USA (Recife)

13. Juli: Finale in Rio de Janeiro (mit oder ohne deutsche Beteiligung)

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