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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Oliver Mommsen: "Ich wollte in Hollywood Blondinen knutschen"

Vom Brötchenschmierer zum beliebten Tatort-Kommissar


Wie jeder Schauspieler würde auch Oliver Mommsen gern in Amerika die große Karriere machen. Nicht nur als Brötchenschmierer wie damals in Berlin. Im Gespräch mit dem Gothaer Magazin erzählt der Tatort-Kommissar von den Anfängen am Set, Theaterspielen am Ku’damm, berühmten Vorfahren, seiner Tennisleidenschaft und der Familie.


Bild: Schauspieler Oliver Mommsen

Zwölf Jahre Tatort-Ermittler – aber längst hat sich Oliver Mommsen zu einem der begehrtesten Charakterdarsteller in Deutschland entwickelt.

Zur Person: Oliver Mommsen (44) wurde in Düsseldorf geboren. Er besuchte das Internat Schloss Salem und wechselte später nach Louisenlund in Schleswig-Holstein. Das Schauspielerhandwerk lernte er an der Maria Körber-Schauspielschule in Berlin. Seit 2001 spielt er an der Seite von Sabine Postel den Tatort-Ermittler Nils Stedefreund. Er war unter anderem in dem Kinofilm "Junimond" zu sehen und hat Engagements bei verschiedenen TV- und Theater-Produktionen. Mommsen lebt mit Ehefrau Nikola und den beiden Kindern Oskar und Lotte in Berlin.

Gothaer Magazin: Herr Mommsen, Sie spielen seit zwölf Jahren den Bremer Tatort-Ermittler Nils Stedefreund an der Seite von Sabine Postel als Inga Lürsen. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Drehtag?


Oliver Mommsen: Haargenau! Als ich zum Set gefahren wurde, habe ich eine aufwendige Produktion erwartet mit mindestens 17 Lastwagen, riesigen Scheinwerfern und Hunderten von Menschen, die herumwuseln. Als wir ankamen, waren da nur zwei ältere Herrschaften, die eine Lampe über die Straße geschoben haben.


Gothaer Magazin: Was hat sich seit 2001 verändert?


Mommsen: Wenn man meine Rolle betrachtet, hat sich Stedefreund stark weiterentwickelt, ist lässiger geworden. Das ist das Tolle daran, wenn man eine Figur so lange spielen darf. Dann entwickelt sie sich mit einem mit. Oliver Mommsen ist mittlerweile weitaus mehr bei sich angekommen und viel weniger aufgeregt, und das überträgt sich auch auf Stedefreund.


Gothaer Magazin: Gestalten Sie die Rolle selbst mit?


Mommsen: In der Hinsicht bin ich Fachidiot. Bei mir fängt die Fantasie an, wenn ich das Drehbuch sehe. Dann explodieren die Ideen, wie man bestimmte Szenen spielen könnte. Zum Beispiel als Stedefreund in der Sinnkrise ist und nach Afghanistan geht. Da war es mir wichtig, niemanden zu zeigen, der verzweifelt mit einer Kaffeetasse in der Hand dasteht und den Regentropfen hinterher schaut, die an der Scheibe abperlen. So wie es oft im deutschen Fernsehen gemacht wird, wenn es jemandem schlecht geht.


Bild: Sabine Postel und Oliver-Mommsen in einer Tatort-Folge

Gothaer Magazin: Wie ist die Beziehung zur Ihrer Tatort-Kollegin Sabine Postel?


Mommsen: Sabine ist ein Schatz. Wir lachen viel und verstehen uns bestens. Wir verstehen uns so gut, dass die Redaktion stets bemüht ist, uns in den Kriminalfällen etwas zum Streiten zu geben, damit wir nicht irgendwann händchenhaltend durch Bremen laufen und Totschläge aufklären (lacht).

Sabine Postel und Oliver Mommsen sind privat gut befreundet.
Probleme gibt es nur in einigen Tatort-Folgen.

Bild: Oliver Mommsen in einer Tatort-Folge

Gothaer Magazin: Wann stehen Sie das nächste Mal für den Tatort vor der Kamera?


Mommsen: Mitte August. Dann drehen wir zwei Episoden. Bei beiden geht es um eine Art Parallelwelt, in der die Polizei nicht viel zu melden hat. Während wir ermitteln, werden wir mit wahnsinnig absurden Typen konfrontiert. Darauf freue ich mich riesig.


Gothaer Magazin: Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?


Mommsen: Im Internat, auf das ich früher gegangen bin, war es Pflicht, eine AG zu belegen. Mein Weg war klassisch, vom Pausenclown zum Schultheater. Dann habe ich gemerkt, dass mich das Schauspielern nie anstrengt, sondern nur bereichert.


Gothaer Magazin: Wann kam die Entscheidung, es beruflich zu machen?


Mommsen: Als es darum ging, Geld zu verdienen, war der erste Gedanke: O.k., ich bin kreativ angehaucht, ich sollte in die Werbung gehen. Damals in Düsseldorf, wo ich geboren bin, war das eine florierende Branche. Mein Theaterleiter brachte mich erst auf die Idee, Schauspieler zu werden. Nach Absagen an drei Schauspielschulen und zweieinhalb Jahren Zivildienst bin ich in Berlin beim Film gelandet, aber erst einmal als Brötchenschmierer und Botenjunge.


Gothaer Magazin: Und in Maria Körbers Schauspielstudio.


Mommsen: Richtig. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als die berühmte Staatsschauspielerin sagte: Ich bilde dich aus. Ich bin in die Telefonzelle gegangen, habe meine Kumpels angerufen und gesagt: Jetzt ändert sich mein Leben.

Gothaer Magazin: Sie spielen auch Theater in der Komödie am Ku’damm. Was ist Ihnen lieber, Theater oder TV?


Mommsen: Beides auf einmal. Das macht meinen Beruf rund. Das eine ist live, da quatscht keiner rein und man kann schön in die Farbtöpfe greifen und bunt die Sachen gestalten. Das andere ist so detailliert wie arbeiten am Mikroskop, 20 Sekunden hier, 30 Sekunden da. Wenn mal eine Minute am Stück gedreht wird, sind ja schon alle in heller Aufregung. Aber wenn du es schaffst, genau den Moment zu erwischen, den du haben wolltest, dann ist das ein traumhaftes Gefühl.


Gothaer Magazin: Wann haben Sie das Theaterspielen für sich entdeckt?


Mommsen:Ich hatte das Glück, in Berlin in die Theatergruppe von Stefan Bachmann zu kommen. Eigentlich hat mich Theater damals nicht interessiert. Ich wollte zum Film und in Hollywood Blondinen knutschen. Aber dort haben die ein tolles Off-Theater gemacht, sehr poetisch, fantasievoll, chaotisch und schnell. Da habe ich begriffen, dass Theaterspielen toll sein kann.

Früher dachte ich, dass ich einmal allein mit einem Basketball in New York lebe


Bild: Schauspieler Oliver Mommsen

Seit zwölf Jahren ermittelt Oliver Mommsen neben Sabine Postel als Tatort-Kommissar. Privat spielt er gerne Tennis und ist ein Familienmensch.


Gothaer Magazin: Ihr Ururgroßvater Theodor Mommsen war bekannter Historiker und Literaturnobelpreisträger. Haben Sie in diese Richtung etwas mitbekommen?


Mommsen: Nein. Zur Literatur hat mich eher meine Großmutter geführt. Von ihr habe ich viel gelernt, auch was Neugier und Interesse gegenüber der Jugend und neuen Dingen angeht. Von ihr ist vielleicht etwas von dem Mommsen-Geist auf mich übergesprungen.


Gothaer Magazin: Nervt es, dass Sie ständig nach Ihrem berühmten Vorfahren gefragt werden?


Mommsen: Ja. Es ist doch so: Meine Mutter hat sich von meinem Vater scheiden lassen, als ich zweieinhalb war. Ich bin bei meinem Stiefvater Ingo Buding aufgewachsen, einem ehemaligen Tennisprofi.


Gothaer Magazin: Spielt Sport eine große Rolle in Ihrem Leben?


Mommsen: Ja, sehr. Tennis ist meine Leidenschaft. Der Geruch von einem Sandplatz nach dem Regen weckt bei mir Erinnerungen. Ich spiele in einer Mannschaft, eine lustige Truppe von Oldschool-Spielern. Außerdem habe ich das Joggen entdeckt. Wenn ich am Drehen bin, laufe ich viermal die Woche.


Gothaer Magazin: Sind Sie ein Familienmensch?


Mommsen: Ja, total. Früher dachte ich, dass ich der einsame Wolf bin, der irgendwann in einem Loft in New York alleine mit einem Basketball zusammenlebt. Aber jetzt mit meinen zwei Kindern und meiner Frau merke ich, dass ich ein absoluter Familienmensch bin.


Gothaer Magazin: Stehen Sie privat auch gern im Mittelpunkt?


Mommsen: Ich glaube, leider ja. Es passiert schon, dass meine Kumpels sagen, ich solle endlich die Klappe halten. Es gibt sehr dezente, ruhige Schauspieler, zu denen gehöre ich nicht.

Oliver Mommsen im TV


Erst kürzlich stand Oliver Mommsen für das SWR-Drama "Der offene Käfig" vor der Kamera, das in Baden-Baden und Umgebung gedreht wurde. Fans können den 44-Jährigen am 30. Oktober in dem Fernsehfilm "Komasaufen" (SWR) auf der Mattscheibe bewundern. Außerdem wird Mommsen in dem Alzheimer-Drama "Stiller Abschied" (ARD) zu sehen sein, das voraussichtlich ebenfalls im Oktober ausgestrahlt wird. Der nächste Tatort-Dreh findet Mitte August statt, der Sendetermin ist noch offen.

Logo: Tatort-Zielscheibe

Zahlen, Daten und Fakten rund um den Tatort

Der Tatort ist die älteste Krimireihe im deutschen Fernsehen. Die erste Folge hieß 1970 "Taxi nach Leipzig" mit Walter Richter als Kommissar Trimmel. Durchschnittlich sehen 8,5 Millionen Fernsehzuschauer die Tatortfälle am Sonntag. Seit 43 Jahren sind in jedem Tatort-Vorspann die Augen von Schauspieler Paul Lettenmeyer zu sehen. 1989 bekam er in einer Folge eine echte Rolle. Als erste Frau stand 1978 Nicole Heesters als Mainzer Kommissarin Marianne Buchmüller vor der Kamera. Rekordhalter sind Ivo Batic und Franz Leitmayr (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl), die seit 22 Jahren ermitteln.

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