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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Joey Kelly "Ich will frei sein - so einfach ist das"

Der Marathon-Mann

Früher füllte er mit der Kelly Family Konzerthallen und Stadien, spielte vor Tausenden von Zuschauern. Heute klettert der Gothaer Kunde Joey Kelly auf Berge, durchquert zu Fuß ganz Deutschland, manchmal Wüsten und zuletzt sogar die Antarktis. Im Interview mit dem Gothaer Magazin verrät er, warum.

Bild: Der Extremsportler Joey Kelly beim Klettern

"Es geht mir um die beste Zeit": Extremsportler Kelly beim Klettern

Zur Person

Bild: Joey Kelly

Joey Kelly, 38, geboren in Toledo, Spanien, lebt mit Ehefrau und drei Kindern in der Nähe von Köln. Bekannt wurde er als Gitarrist der Kelly Family, die als eine der erfolgreichsten Bands in Deutschland gilt. Seitdem hat sich Joey einen Namen als extremer Ausdauersportler gemacht: 40 Marathons, 30 Ultra-Marathons, 13 Ironman. Teilnehmer bei TV-Shows: "tv total WokWM" oder Stefan Raabs "Stock Car Challenge".

Gothaer Magazin: Herr Kelly, vor kurzem konnte man Ihnen bei einem Team-Rennen durch die Antarktis zusehen. Das muss doch auch für einen Extremsportler, der Sie mittlerweile sind, sehr anstrengend sein?

Joey Kelly Auf jeden Fall. Das verlangt einem wirklich alles ab. Insgesamt waren wir vier Wochen vor Ort, bei bis zu minus 35 Grad. Schlimm ist auch, dass es immer hell bleibt. Man hat keinen richtigen Tagesablauf. Irgendwann hat der Tag dann nicht mehr 24 Stunden, sondern 26 oder 28.

Gothaer Magazin: Ist das nicht seltsam, wenn die ganze Zeit ein Kamerateam dabei ist, während Sie sich unter diesen extremen Bedingungen abmühen? Fahren die mit Chipstüten im Schoß und heißem Tee in der Hand nebenher?

Joey Kelly Na, ganz so komfortabel ist das für die Drehteams auch nicht. Die wohnen ja auch in Zelten, und der logistische Aufwand ist schon extrem. Wenn ich mir vorstelle, dass sie die ganze Zeit mit den Kettenfahrzeugen über vereiste Schneeverwehungen fahren, das ist auch kein Zuckerschlecken.

Gothaer Magazin: Aber nach Ruhe und Einsamkeit, wie man sich den Südpol vorstellt, hört es sich nicht an.

Joey Kelly Also es geht. Man wird ja nicht ständig von Kamerateams begleitet, es gibt auch viele Phasen, in denen die nicht dabei sind. Die letzten drei Tage waren die Kettenfahrzeuge weg, da waren wir komplett allein, denn in der Schutzzone um den Südpol sind keine motorbetriebenen Fahrzeuge erlaubt.

Gothaer Magazin: Und wie geht es nun weiter? Steht jetzt der Nordpol an?

Joey Kelly Nein, das war’s jetzt mit der Kälte. In der näheren Zukunft zieht es mich erst einmal wieder in wärmere Gefilde. Dieses Jahr steht noch der Badwater Run an, der härteste UltraMarathon der Welt. 135 Meilen durch das Death Valley in den USA – den heißesten Kessel der Erde, nonstop, bei bis zu 50 Grad. Die letzten zehn Meilen geht’s dann auf 3.000 Meter auf den Mount Whitney in Kalifornien.

Gothaer Magazin: Rote Haare, helle Haut: Sie scheinen eigentlich nicht der Typ zu sein, der lange durch die Wüste laufen sollte?

Joey Kelly Ja, ich bekomme überall diese Pigmentflecken, wie eine Kuh. Ich werde auch nicht braun, sondern nur knallrot. Aber ich habe Wege gefunden, wie ich mich davor schützen kann. Bei den Rennen in der Wüste laufe ich nahezu komplett vermummt, trage Kopfbedeckung mit Nackenschutz, lange Ärmel, Hose bis zu den Knien, und mittlerweile auch lange Funktionssocken.

Gothaer Magazin: Und die hohen Temperaturen?

Joey Kelly Ich liebe die Hitze. Kälte frisst mir die Kraft weg. Mit den hohen Temperaturen komme ich da definitiv besser zurecht. Ich habe ja schon einmal vor elf Jahren am Badwater Run teilgenommen. Aber mir fehlt noch eine Sache: Wenn man die Strecke unter 48 Stunden schafft, bekommt man eine Gürtelschnalle. Das klingt albern, aber ein guter Freund von mir hat die schon, und immer, wenn wir uns treffen, trägt er sie, um mich zu ärgern. Das ist eine Rechnung, die ich noch offen habe.

Gothaer Magazin: Klingt nach einer ordentlichen Portion Ehrgeiz.

Joey Kelly Bei den Wettkämpfen quäle ich mich, doch ja. Da geht’s mir um die Zeit, die bestmögliche Platzierung. Den Ehrgeiz habe ich schon. Ich stecke meine ganze Kraft in Training und Vorbereitung, um das Beste herauszuholen. Das gehört zum Ultrasport einfach dazu. Ich werde ja oft gefragt, warum ich das alles mache. Ob das für einen guten Zweck ist? Ich sage dann immer: Ja, für einen guten Zweck: für mich! Um zu sehen, ob ich die Herausforderung meistere. Für mein Ego.

Bild: Joey Kelly beim Schnee-Training
"Das verlangt einem alles ab": Kelly beim Schnee-Training.

Gothaer Magazin: Ist das etwas, das Sie mit Stefan Raab verbindet, an dessen Sendungen Sie ja immer teilnehmen und als dessen Dauerrivale Sie gelten? Dieser an Verbissenheit grenzende Ehrgeiz?

Joey Kelly Erst einmal muss man festhalten, dass genau dieser Ehrgeiz wahrscheinlich dafür verantwortlich ist, dass Raab in seinen Sendungen immer so erfolgreich ist. Was er bei "Schlag den Raab" immer zeigt, ist schon wahnsinnig stark.

Gothaer Magazin: Sie selbst haben aber Ihr Duell beim Ableger „Schlag den Star“, bei dem Kandidaten gegen wechselnde Prominente antreten, auch gewonnen.

Joey Kelly Ja, aber da habe ich auch Glück gehabt. Bei "Schlag den Star" hatte ich schon einen riesigen Respekt. Die Kandidaten sind immer wirklich sehr stark. Ich hatte ja vorher gesehen, wie meine Vorgänger jeweils deutlich verloren haben. Und ich bin nicht wie Raab, der aus dem Stand alles gut kann.

Gothaer Magazin: Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass er Sie immer einlädt? Er hat doch früher in seinen Shows kein gutes Haar an Ihnen und der Kelly Family gelassen?

Joey Kelly Irgendwann hat er uns in seine Sendung "TV total" eingeladen. Ich habe das erst nicht angenommen, sondern stattdessen angerufen und ihm angeboten, statt mit der ganzen Familie erst einmal alleine zu kommen. In der Sendung gab’s dann ein offizielles Shakehands, und danach machte er nie wieder Sprüche über die Kellys.

Gothaer Magazin: Fällt ihm wahrscheinlich nicht immer leicht.

Joey Kelly Kann gut sein. Mal ehrlich, so im Nachhinein waren wir ja auch eine ganz eigene Nummer. Wir haben definitiv polarisiert. Entweder mochte man uns, oder man hat uns gehasst. Wir waren halt ganz anders, das hat viele genervt. Aber das ist auch egal. Wir haben europaweit Erfolg gehabt, unser Album "Over the Hump" ist bis heute eine der meistverkauften Platten in Deutschland. Die Zeit mit der Kelly Family war irre, und ich bin so froh und dankbar, dabei gewesen zu sein. Aber jetzt ist das vorbei, und das ist auch gut so.

Gothaer Magazin: Also ganz definitiv: nie mehr ein neues Album der Kellys?

Joey Kelly Ganz sicher, das war’s. Auch keine Live-Auftritte mehr. Natürlich fühlt sich das großartig an, wenn man wie wir damals in Wien vor 250.000 Leuten spielt, aber irgendwann stumpft man auch ab. Wir haben einmal neun Shows hintereinander in der Westfalenhalle in Dortmund gespielt, eine Show mittags und eine abends. Du verlierst einfach irgendwann den Blick für die Realität. Das ist dann nur noch stressig. Deshalb gehe ich in meinen Vorträgen auch meist nur auf die Zeit vor dem großen Erfolg ein, unsere Wandermusiker-Zeit, die ist eh viel spannender.

Gothaer Magazin: Stimmt, Sie halten ja auch Motivationsvorträge …

Joey Kelly Nein, ich verstehe das nicht als Motivationsvortrag. Ich erzähle einfach, wie ich die mir gesteckten Ziele erreiche. Wenn die Leute daraus etwas für sich ziehen können, dann freue ich mich. "No Limits" ist das Leitmotto. Da denken dann viele, dass es nur um Sport geht. Aber das stimmt nicht. Der Sport ist nur ein Teil davon, aber ein großer Part ist auch die Kelly Family. Ich zeige den Leuten den Kampf, den Glauben und das Teamwork der frühen Kelly Family. Wir haben ja 17 Jahre auf der Straße gearbeitet und als Straßenmusiker gespielt, die Bühne und Technik selbst aufgebaut und nach dem Gig unsere Platten verkauft. Das war wirklich "No Limits", unser ganz eigener Weg. Erst dann kommen der Sport, die Raab-Shows und alles andere.

Gothaer Magazin: Klingt jetzt doch wieder nach Motivationsvortrag.

Joey Kelly Diese Vorträge sind genau das, was ich machen will. Ich muss nicht bangen, ob irgendwelche Leute meine Karten kaufen oder die Fans die neueste Platte gut finden. Ich mache mein Ding. Immer auf eigene Rechnung, so wie es mir gefällt. Wenn man das so macht, dann kommen auch immer die Gelegenheiten. Ich mag diese ganzen Abhängigkeiten nicht. Ich will frei sein – so einfach ist das. Und das bedeutet für mich eben nicht nur, mein Geld aus der Zeit mit der Kelly Family zu verprassen und aus Langeweile irgendwelche Berge hochzuklettern. In meinen Vorträgen zeige ich, dass man für diese Freiheit auch einiges tun muss. Wenn man hart arbeitet und eine Sache mit Leidenschaft betreibt, dann stellt sich auch irgendwann der Erfolg ein.

Fotos

Thomas Stachelhaus

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