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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Risiko Pflegefall: Kinder haften für ihre Eltern

Sichern Sie sich für den Pflegefall ab

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden, ist höher als allgemein angenommen. Schon heute sind mehr als 2,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig, im Schnitt braucht jeder Zweite Pflegeleistungen. Was bewegt die Betroffenen? Was tun die Angehörigen? Ein Report.


Bild: Alte Dame mit ihrer Tochter

Im Pflegefall kann es für die Angehörigen sehr teuer werden

Eigentlich war der Vater noch ganz rüstig. Zwar fiel ihm das Treppensteigen schwerer als früher, und das Binden der Schuhe dauerte länger. Doch irgendwann begannen diese Zwischenfälle: Erst war der Senior in einer Woche zweimal im Bad gestürzt und hatte sich blutende Wunden am Kopf zugezogen. Dann verhinderten eines Tages aufmerksame Nachbarn Schlimmeres, als Rauchschwaden durch die Türritzen zogen, ausgelöst durch eine vergessene glühend rote Herdplatte. Da wurde seinen Kindern endgültig klar: Ohne Hilfe allein leben sollte ihr Vater jetzt nicht mehr.

Doch wie sie es bewerkstelligen könnten, wissen weder die Tochter noch der Sohn. Die Mutter war schon einige Jahre zuvor gestorben. Aber da der Vater bisher so gut alleine zurechtkam, hat sich keiner wirklich ernsthaft mit dem Fall der Fälle beschäftigt. Jetzt herrscht Ratlosigkeit. Den Vater daheim pflegen geht nicht; beide Kinder haben selbst Familie, gehen arbeiten und wohnen weit entfernt. Den Vater ins Pflegeheim geben? Das kann sich niemand vorstellen - vor allem der Vater nicht, und ein gutes Heim ist außerdem sehr teuer.

69 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, 31 Prozent in Pflegeheimen

Existenzielle Fragen wie diese beschäftigen jedes Jahr viele Tausend Betroffene und Angehörige. Schon jetzt sind in Deutschland mehr als 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig; 69 Prozent werden zu Hause versorgt, 31 Prozent in Pflegeheimen. Durch die steigende Lebenserwartung werden die Zahlen in den kommenden Jahren massiv steigen. 2030 rechnen Experten mit 3,6 Millionen Pflegebedürftigen. Im Schnitt wird jeder Zweite im Laufe seines Lebens Pflegeleistungen in Anspruch nehmen müssen.

Und doch wollen viele Menschen das Risiko, pflegebedürftig zu werden, immer noch nicht wahrhaben - Betroffene wie Angehörige. Denn wer mag sich schon damit beschäftigen, eines Tages abhängig von anderen Menschen zu sein? "Irgendwie werde ich schon allein zurechtkommen", sagen die meisten, wenn etwa besorgte Freunde oder Nachbarn fragen, wer sich denn im Pflegefall um einen kümmern werde. Dem Großteil ist dabei klar, dass ihre Kinder sie später nicht werden pflegen können. Viele haben Glück, wenn sie überhaupt Kinder haben, die sich über ihr Leben und ihre Pflege Gedanken machen. Gerade in Großstädten wird das künftig immer seltener der Fall sein. In Hamburg etwa leben nur noch in 17,4 Prozent der Haushalte überhaupt Kinder. Kinderlose Paare oder Singles sind längst Normalität. Zudem zerschlägt die wachsende berufliche Mobilität die gewachsenen Rollenbilder aus den 1950er- oder 1960er-Jahren, als es noch üblich war, dass ein Kind - in der Regel die Tochter - Mama und Papa daheim pflegt. Der Sohn wohnt vielleicht in München, die Tochter in Berlin, ihre Wohnungen sind gerade groß genug für die eigenen Kinder. Und Zeit hätte auch keiner, weil beide berufstätig sind.

Jetzt vorsorgen und sorglos alt werden

Also doch ein Pflegeheim? Nein, sagen in unserem Beispiel beide Kinder, das würde der Vater bestimmt nicht wollen und das wolle man ihm auch nicht zumuten. Dann lieber eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause, es gibt schließlich entsprechende Anbieter, die so etwas organisieren. Doch ambulante Pflegedienste, die 24-Stunden-Schichten für eine professionelle Betreuung organisieren, verlangen bis zu 5.000 Euro im Monat. Und die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt sogar bei Pflegestufe III für Schwerstpflegebedürftige selbst in absoluten Härtefällen nicht mehr als 1.918 Euro für die Betreuung in den eigenen vier Wänden - bleibt also bei einer rundum Betreuung eine Lücke von 3.082 Euro.

Auch wenn sich der Vater am Ende doch noch für ein Pflegeheim entscheidet, liegt der Eigenanteil im Schnitt bei mindestens 1.700 Euro. Weil Pflegebedürftige im Schnitt etwa acht Jahre gepflegt werden, können so schnell Kosten im sechsstelligen Bereich auflaufen - zusätzlich zu den normalen Lebenshaltungskosten.

Die Pflege der Eltern kann große Lücken in das Haushaltsbudget der Kinder reißen

Wie dramatisch sich der Grundsatz "Kinder haften für ihre Eltern" auf die Geldbörse auswirken kann, wird schnell klar. So kann die Pflege für die Eltern schnell große Lücken in das Haushaltsbudget der Kinder reißen. Die meisten Eltern wollen ihren Kindern diese Belastung ersparen. Der Bund der Versicherten (bdv) rät deshalb zum Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung: "So verhindern Sie, dass Ihre Angehörigen zu Zahlungen verpflichtet werden oder Sie auf Zuschüsse des Sozialamtes angewiesen sind."

Der bdv plädiert für einen möglichst frühen Abschluss einer privaten Lösung, denn dann sind die Beiträge noch günstig. Und ein früher Abschluss hat noch einen Vorteil: Man ist sofort geschützt, schließlich kann ein Pflegefall auch in jungen Jahren durch einen Unfall oder eine Krankheit eintreten. Als sehr sinnvolle Lösung gilt für Experten eine Pflegetagegeldversicherung. Sie zahlt - je nach Pflegestufe - für jeden Pflegetag einen vereinbarten Betrag. Der Pflegebedürftige kann über die Verwendung eigenständig entscheiden. Im Idealfall decken diese Leistungen in Kombination mit den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung alle Kosten, um den Umständen entsprechend ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Gothaer Pflegeratgeber

Bild: Sorge um das Vermögen

Informationen zur Pflege gibt es im Gothaer Pflegeratgeber. Die 52 Seiten starke Broschüre enthält Beiträge zu Beratung, Entlastungsmöglichkeiten, Hilfsmitteln, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Gothaer MediP - neues Pflegeprodukt mit individuellen Lösungen

Die private Pflegetagegeldversicherung Gothaer MediP funktioniert nach einem flexiblen Bausteinprinzip und bietet individuelle Lösungen für jeden Bedarf. Der schlimmste und teuerste Fall - die vollstationäre Pflege im Heim bei den Pflegestufen I, II und III sowie die Pflege zu Hause bei Pflegestufe III - ist durch den Tarif MediP 3 abgesichert. Das vereinbarte Pflegetagegeld kann um weitere Bausteine ergänzt werden, je nach Wunsch - auch nachträglich - mit den Tarifen MediP 2 (Pflege zu Hause bei Pflegestufe II) und MediP 1 (Pflege zu Hause bei Pflegestufe I). Alle MediP-Tarife zahlen bei Eintritt des Pflegefalls den vereinbarten Betrag zur freien Verwendung. Über Tarif MediP EZ kann eine Einmalauszahlung bis zu 15.000 Euro bei erstmaligem Eintritt in eine Pflegestufe vereinbart werden. Diese kann für Umbaumaßnahmen eingesetzt werden. So kostet ein Treppenlift im Schnitt 8.000 Euro; die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt maximal 2.557 Euro.

Empfehlenswert: Der Tarif MediP 0, der bereits bei Pflegestufe 0 (eingeschränkte Alltagskompetenz zum Beispiel aufgrund von Demenz) leistet. Außerdem zahlt MediP 0 sogar bei einer kurzfristigen, vorübergehenden Pflegesituation nach einem Unfall. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet bei kurzer Pflegedauer unter sechs Monaten gar nicht und bei Demenz nur in geringem Umfang.

Die Highlights von MediP

  • Bestmögliche finanzielle Absicherung im Pflegefall
  • Flexible Ausrichtung an individuellen Bedürfnissen
  • Leistungen auch bei Demenz und kurzzeitiger Pflege nach einem Unfall
  • Keine Wartezeiten
  • Beitragsbefreiung ab Pflegestufe I

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Titelbild Gothaer Magazin Juli 2014: Anna Thalbach

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