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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Online-Schadensmeldung

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"Wir sollten begreifen, dass Kochen Lust ist"

Bild: Sarah Wiener beim Kochen

Starköchin und Gothaer Kundin Sarah Wiener spricht über ihre Liebe zu natürlichen Lebensmitteln, Sauerteigstullen, kleinen Äpfeln und über das Comeback der Henkelmänner.


"Wir sollten begreifen, dass Kochen Lust ist und Kommunikation. Außerdem transportiert nichts so leichtfüßig Liebe und Achtsamkeit wie Essen."

Bild Buch von Sarah Wiener: Zukunftsmenü

Zur Person

Sarah Wiener, 51, ist eine bekannte Fernsehköchin, die sich intensiv im Bereich gesunde Ernährung engagiert. Die Unternehmerin betreibt drei biozertifizierte Restaurants sowie eine traditionelle Holzofenbäckerei in Berlin. Zudem leitet sie eine Eventcatering-Firma. Mit ihrer Sarah-Wiener-Stiftung will die Starköchin Kinder an gesunde Lebensmittel heranführen und fürs Kochen begeistern.

Wiener hat zahlreiche Bücher verfasst, wie zum Beispiel "Das Zukunftsmenü" oder "Landschaft schmeckt. Nachhaltig kochen mit Kindern". Wiener lebt in Berlin und ist seit 2008 mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer verheiratet.

Gothaer Magazin: Frau Wiener, was können wir tun, um uns gesund zu ernähren?

Sarah Wiener: Zuallererst: mit Genuss essen. Und zwar Dinge, die uns wirklich gut tun. Das heißt, möglichst unverarbeitete natürliche Lebensmittel, von denen wir wissen, was drin steckt. Viele kennen den Ursprung ihrer Nahrung gar nicht mehr. Wer nie einen Kleinbauernhof besucht hat, kann auch keine Sehnsucht nach dem Landleben entwickeln.

Gothaer Magazin: Haben wir verlernt, Essen zu genießen?

Wiener: Häufig ja. Wir essen im Gehen und Stehen und kauen kaum. Die meisten stark verarbeiteten Speisen, die wir verschlingen, sind mit Geschmacksverstärkern und Aromastoffen versetzt. Ohne diese künstlichen Stoffe würden wir die gar nicht essen wollen. Dadurch wird unser Geschmack manipuliert und es ist schwierig zu erkennen, dass das mit wahrem Genuss nichts zu tun hat. Es ist viel sinnvoller, frische, köstliche Grundnahrungsmittel zu essen.

Gothaer Magazin: Sind Bio-Produkte die Lösung?

Wiener: Da sich Städter nicht mehr selber mit ihren Bauern und Produzenten verbinden können, haben sie bei Bio-Produkten zumindest eine größere Kontrolle und einen höheren Mindeststandard als bei konventionellen. Zum Beispiel keine Antibiotikagabe bei Nutztieren und kein Mineraldünger. Trotzdem: Bio ist nicht gleich Bio. Es gibt viele Zertifikate, vom allgemeinen EU-Bio bis zu den Verbandszertifikaten mit strengeren Kriterien.

Gothaer Magazin: Klingt kompliziert.

Bild: Kochset mit Kochbuch, Marinaden sowie Tiefensalz und Zitronenpfeffer von Starköchin Sarah Wiener


Wiener: Ist es auch. Sie müssen sich heute schon mit der Basis Ihres Daseins beschäftigen, um sich gut zu ernähren. Die gute Nachricht ist: Haben Sie einmal das Prinzip verstanden, ist es wiederum ganz einfach.

Gothaer Magazin: Aber ziemlich teuer, oder?

Wiener: Ökologische Lebensmittel sind teurer als konventionelle, das stimmt. Konventionelle Ware wird mehr subventioniert, hat die größere Lobby. Die Rechnung zahlt aber nicht der Verbraucher, sondern die Umwelt, die Gesellschaft, zukünftige Generationen. Langfristig kosten uns konventionelle Produkte mehr, da Pestizide das Grundwasser belasten und Böden zerstören. Die Mehrzahl der Deutschen könnte problemlos mehr für Lebensmittel ausgeben, investiert aber eher in Flatscreen- Fernseher, Dritturlaube oder Computerspiele. Eine Stunde Parken in Berlin kostet so viel wie ein Huhn - sind unsere Lebensmittel dann wirklich so teuer? Selbst kochen ist zudem günstiger als Fertigprodukte zu kaufen.

Gothaer Magazin: Was sollte man auf keinen Fall kaufen?

Wiener: H-Milch, fettarme Produkte und Margarine.

Gothaer Magazin: Und warum nicht?

Wiener: Margarine ist ein Kunstprodukt. Kaufen Sie lieber Butter oder machen Sie sie selber. Einfach Vollmilch in ein Glas geben, 15 Minuten schütteln und schon haben Sie Butter und Buttermilch. Fettarme Produkte enthalten viel Zucker und Zusatzstoffe, H-Milch ist eines der am stärksten verarbeiteten Lebensmittel. Essen lange industriell haltbar zu machen heißt, es tot zu machen.

Gothaer Magazin: Wie können wir Qualität erkennen?

Wiener: Indem wir riechen, schmecken, uns mit dem Essen verbinden und nicht vom Aussehen täuschen lassen. Der kleine Apfel hat zum Beispiel mehr Geschmack als der große voller Wasser.

Gothaer Magazin: Ist selbst kochen heutzutage out?

Wiener: Ich glaube, dass uns suggeriert wird, selbst kochen sei nur große Mühe. Kochen ist aber auch Spaß, Selbstwertgefühl, Kontrolle über unseren Körper. Ich möchte doch gern wissen, was ich esse.

Gothaer Magazin: Dem ist aber bei vielen nicht so?

Wiener: Wir wissen, dass uns unser Ernährungsverhalten nicht gesünder macht. Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten nehmen zu. Ernährung hat Auswirkungen auf Körper und Psyche. Viele vermuten, dass sie Depressionen unterstützt, Alzheimer und Parkinson auslösen könnte. Da sollte man sich fragen, wie viel Eigenliebe besitze ich, dass ich mich gut behandele, also auch gut esse.

Gothaer Magazin: Und wenn fürs Kochen die Zeit fehlt?

Wiener: Sie müssen ja gar nicht kochen. Ernährungsphysiologisch ist es egal, ob Sie warm oder kalt essen. Sie könnten eine gute Sauerteigstulle essen mit Butter oder Rohmilchkäse und ein paar Weintrauben. Auch Salate sind in zehn Minuten zubereitet. Hauptsache frisch und natürlich!

Gothaer Magazin: Aber nicht jeder ist ein Kochprofi wie Sie.

Wiener: Muss man auch nicht. Da helfen ein paar Tricks für den Hausgebrauch. Gleich etwas mehr kochen zum Beispiel. Machen Sie doch mal sechs Liter Eintopf oder Tomatensoße und frieren Sie sie in Halbliterbeuteln ein. Oder Sie tauschen. Mit Kollegen könnten Sie verabreden, dass jeweils einer für alle kocht. Führen wir doch wieder die Henkelmänner ein. Oder wechseln wir uns mit den Nachbarn ab.

Gothaer Magazin: Kochen als Sozialkontakt?

Wiener: Auf jeden Fall. In einer Gemeinschaft stärkt es den Zusammenhalt und die Freundschaft. Wir sollten begreifen, dass Kochen Lust ist und Kommunikation. Außerdem transportiert nichts so leichtfüßig Liebe und Achtsamkeit wie Essen. Sie sehen, Kochen hat nur Vorteile.

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