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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Online-Schadensmeldung

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"Joggen ist die wichtigste Vorbeugung"

Bild: Prof. Emrah Düzel

Interview mit Professor Emrah Düzel, Direktor des Instituts für kognitive Neurologie und Demenzforschung in Magdeburg und Leiter der Gruppe "Klinische Neurophysiologie und Gedächtnis" in London.


"Das Wichtigste ist paradoxerweise Joggen oder eine andere kreislaufwirksame Bewegung."

Gothaer Magazin: Herr Professor Düzel, ist es normal, dass wir im Alter vergesslicher werden?

Prof. Emrah Düzel: Bei der Mehrheit der gesunden Menschen lässt das Gedächtnis ab 60 Jahren nach. Es gibt allerdings auch ältere Menschen mit sehr gutem Gedächtnis. Nur wissen wir da nicht, ob deren Ausgangsniveau von vornherein höher war. Um diese Frage beantworten zu können, benötigen wir noch Populationsstudien ab den mittleren Jahren.

Gothaer Magazin: Die Krankheit Alzheimer ist seit rund 100 Jahren bekannt. Warum wissen wir immer noch so wenig darüber?

Prof. Düzel: Die Alzheimer-Forschung ging lange davon aus, dass lediglich giftige Proteine, die sich im Gehirn ablagern und dort zu Schädigungen führen, Alzheimer auslösen.

Gothaer Magazin: Ist diese These widerlegt?

Prof. Düzel: Falsch ist sie nicht, aber heute wissen wir, dass es mehrere Ursachen gibt, beispielsweise sind auch Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel, die wie bei anderen Volkskrankheiten auch von unserem Lebensstil herrühren, ganz entscheidend. Ebenso bestimmt die Art und Weise, wie wir unser Gehirn benutzen, wann und ob die Krankheit einsetzt. Früher dachte man auch, dass die Erkrankung einen stark vererbbaren Faktor haben könnte. Heute spricht man in der Mehrheit der Fälle von sporadischem Alzheimer, und die Erkrankung ist nicht vererbt.

Gothaer Magazin: Das ist doch eine gute Nachricht und wird vielen ein bisschen vom Schrecken der Demenz nehmen.

Bild: Paar beim Joggen


Prof. Düzel: Heute weiß man auch, dass nicht nur die Produktion von Giftstoffen, sondern auch der Abtransport der Giftstoffe, damit also das gesamte Gefäßsystem wichtig ist: Ein beeinträchtigtes Gefäßsystem, beispielsweise durch hohen Blutdruck, schädigt den Stoffwechsel und trägt so zum Beginn der Erkrankung bei. Durch unseren Lebensstil können wir einen wichtigen Beitrag leisten, unser Gehirn widerstandsfähiger zu machen und Krankheitsprozesse zu verlangsamen.

Gothaer Magazin: Kann man das Gehirn wie einen Muskel trainieren und dadurch degenerative Prozesse im Alter besser abfedern?

Prof. Düzel: Wenn eine Hirnregion in ihrer Funktion geschädigt ist, weil dort giftige Proteine abgelagert und die Zellfunktion beeinträchtigt wird, stellt sich die Frage, wie viel Prozent der Nervenzellen betroffen sein müssen, bevor wir merkbar vergesslich werden. Das hängt möglicherweise damit zusammen, wie gut oder wie stark wir unser Gehirn vorher benutzt haben und wie viel kognitive Reserve wir vorher aufbauen konnten. Menschen, die eine geistig stark herausfordernde Tätigkeit ausgeübt haben, scheinen eine höhere kognitive Reserve zu haben, das heißt, der gleiche Befund führt bei ihnen eben später zu einer Beeinträchtigung.

Gothaer Magazin: Weiß die Forschung, wie man sein Gedächtnis am besten fit fürs Alter machen kann?

Prof. Düzel: Das Wichtigste ist paradoxerweise Joggen oder eine andere kreislaufwirksame Bewegung. Wenn wir joggen gehen, spielen sich Veränderungen in Gedächtnisarealen ab, dort werden neue Gefäße gebildet, es entstehen bis ins hohe Alter hinein neue Nervenzellen. Bewegung bedeutet Ortswechsel, Ortswechsel bedeutet, unser Standpunkt ändert sich, neue Information kommt rein. Hilfreich ist die Kombination von Bewegung und Neuem, denn das Gedächtnissystem, das bei Alzheimer betroffen ist, ist ursprünglich dafür ausgelegt, neue Umgebungen zu erkunden. Das muss man stimulieren, indem man körperlich fordernde Dinge in neuen Umgebungen macht.

Gothaer Magazin: Durch die digitalen Medien verändert sich unser Gedächtnis. Wir müssen nicht alles behalten, denn was wir nicht wissen, schauen wir bei Google nach.

Prof. Düzel: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Häufig wechselt man von einer Information zur nächsten, ohne das Gelesene in sich aufzunehmen. Dieses oberflächliche Wegklicken ist nicht sehr effektiv. Aber das Beschäftigen mit neuer Information und die Tatsache, dass neue Information so leicht zugänglich ist, ist eigentlich etwas Gutes. Man könnte das durchaus sehr positiv nutzen. Alles, was neu ist, stimuliert das Gehirn.

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