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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


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Online-Schadensmeldung

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Zehn Jahre Gothaer Magazin

Bild: Trendforscher Peter Wippermann

Zehn Jahre Gothaer Magazin: Trendforscher Peter Wippermann über den Wandel der Zeit in einer Dekade, was in den kommenden zehn Jahren passieren wird und warum die Menschen dringend auf Entschleunigung setzen sollten.


"Wir können nicht nur mit dem Bleifuß auf dem Gas fahren"

Peter Wippermann (64) ist einer der renommiertesten Trendforscher Deutschlands. Er ist Gründer des Trendbüro Hamburg und Professor für Kommunikationsdesign in Essen.

Gothaer Magazin: Herr Wippermann, zehn Jahre scheinen heute wie im Fluge zu vergehen. Wird das Leben immer schneller?

Peter Wippermann: Ja, weil wir immer mehr Dinge gleichzeitig tun können. Der Umgang mit der Zeit verändert sich, er wird kurzfristiger und kürzer getaktet.

Gothaer Magazin: Das heißt, die nächsten zehn Jahre werden noch schneller vergehen als die vergangenen?

Wippermann: Mit absoluter Sicherheit. Schauen Sie sich die Mobilfunktechnologie an. Es ist gerade fünf Jahre her, da gab es noch kein Android-Betriebssystem, kein GPS in Telefonen, keinen App-Download-Marktplatz. Das sind Veränderungen, die sich enorm schnell verbreitet haben. Wir leben heute in zwei Wirklichkeiten, in der realen Welt und in der virtuellen. Dadurch haben wir das Gefühl, dass unser Alltag beschleunigt ist.

Gothaer Magazin: Was sind die Folgen?

Wippermann: Früher hat man stärker über die Vergangenheit nachgedacht und sich Gedanken über die Zukunft gemacht. Das geht verloren. Wir leben mehr in der Gegenwart und legen uns nicht mehr langfristig fest. Außerdem erwarten wir, dass unsere Fragen schneller beantwortet werden, dass Leute schneller erreichbar sind. Zudem verlagern wir unsere soziale Interaktion aus der realen Welt in die virtuelle.

Gothaer Magazin: Gehen echte soziale Kontakte dadurch verloren?

Bild Zehn Jahre Gothaer Magazin: Geburtstagskuchen mit Kerzen


Wippermann: Der virtuelle Kontakt ist ja auch ein sozialer Kontakt. Soziales Interagieren beruht darauf, dass Sie sich austauschen, zuhören, etwas miteinander erleben. Nur weil wir in einem Raum sind, heißt das nicht, dass wir etwas miteinander zu tun haben.

Gothaer Magazin: Sind Trends kurzlebiger geworden?

Wippermann: Nein. Moden ja, aber Trends sind Anpassungsstrategien der Gesellschaft an eine sich verändernde Umwelt, und das dauert immer relativ lange.

Gothaer Magazin: Was ist die prägnanteste Veränderung in den vergangenen Jahren gewesen?

Wippermann: Ich glaube, dass das Internet mit dem Social Web eine neue Dimension bekommen hat: die Dialogfähigkeit. Jeder ist immer und überall erreichbar, und wir haben mit dem Smartphone permanent eine Art Fernbedienung für nahezu alles in unserem Alltagsleben, das wir über das Internet erreichen können.

Gothaer Magazin: Brauchen wir in unserem immer rasanter und globalisierter werdenden Alltag mehr Entschleunigung?

Wippermann: Auf jeden Fall. Wir können nicht immer mit dem Bleifuß auf dem Gas durch die Gegend fahren. Allerdings sind wir es nicht gewohnt, uns selbst Pausen zu gönnen. Früher waren sie vorgegeben durch die klare Unterscheidung von Arbeit und Freizeit. Das ist durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit heute anders, und die psychischen Krankheiten nehmen zu. Das Problem ist, dass Pausen oft noch als Schwäche angesehen werden, anstatt als wichtige Ressource, um neue Energie zu schöpfen.

Gothaer Magazin: Welchen großen Trend sehen Sie in den nächsten Jahren?

Wippermann: Das mobile Internet wird immer mehr zunehmen. Dieses lässt sich mit dem festen Internet vergleichen, wenn man einen Abstand von sieben Jahren anlegt. In sieben Jahren werden wir das mobile Netz so nutzen wie das feste Internet heute.

Gothaer Magazin: Gibt es einen Wertewandel in der Gesellschaft?

Wippermann: Ja, und der ist messbar. Die Freiheit steht immer noch auf dem ersten Platz und wird oben bleiben, da sie zu unserem Grundverständnis zählt. Danach kommt die Familie. Was sich wandelt, ist die Bedeutung der Gesundheit.

Gothaer Magazin: Inwiefern?

Wippermann: Das Thema Gesundheit wird immer wichtiger, weil wir immer stärker auf uns selbst gestellt sind. Auf der einen Seite haben wir die Virtualisierung der Welt, auf der anderen Seite eine totale Konzentration auf das eigene Ich und den eigenen Körper. Es findet eine Vernetzung des Körpers mit dem Smartphone oder dem mobilen Internet statt. Quantified Self ist hier das Stichwort.

Gothaer Magazin: Was bedeutet das genau?

Wippermann: Es bedeutet, dass wir Körperdaten kontinuierlich aufzeichnen und Dinge überprüfen wie Herzschlagfrequenz, Blutdruck, Blutzucker und so weiter. Sogar Schlafgewohnheiten werden analysiert. Das ist eine Entwicklung, die seit vielen Jahren im Sport vorangetrieben wird und lange Zeit nur in der Sportmedizin möglich war. Heute ist das quasi ein kleines Spielzeug für gesundheitsbewusste Menschen geworden.

Gothaer Magazin: Wie steht es mit der Sicherheit?

Wippermann: Es gibt eine simple Regel: Alles, was verschwindet, gewinnt an Wert. Und Sicherheit verschwindet mit großer Geschwindigkeit. In der Werte-Rangliste steht sie auf Platz fünf.

Gothaer Magazin: Gibt es einen Gegentrend zur Virtualisierung und Beschleunigung des Alltags?

Wippermann: Es ist zu erkennen, dass eine Art Zuwendungsindustrie fast gleichzeitig wächst wie die virtuelle Industrie. Das zeigt sich am Aufstieg von Yoga, dem Siegeszug der Vegetarier und Veganer sowie dem therapeutischen Angebot. Der heutige Alltag schreit quasi danach, gecoacht zu werden.

Gothaer Magazin: Schauen Sie eigentlich optimistisch in die Zukunft?

Wippermann: Ja. Die Zukunft verändert sich, aber man kann natürlich immer etwas Tolles daraus machen.

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