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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Überraschende Krönung in London

Die zwei Karrieren der Heike Friedrich

Eine schwere Knieverletzung beendete die Karriere von Heike Friedrich im Profi-Basketball. Nach langem Zögern startete die Berlinerin eine zweite Laufbahn im Behindertensport - und feierte 2012 ihren größten Erfolg: die Goldmedaille bei den Paralympics in London.

Bild: Heike Friedrich bei den Paralympics 2012 in London

Heike Friedrich, 36, wurde 1976 in Berlin geboren. Mit 14 Jahren begann sie Basketball zu spielen. Während ihrer ersten Bundesligasaison für Wemex Berlin erlitt sie eine schwere Knieverletzung, musste achtmal operiert werden und ihre "Fußgänger"-Karriere beenden. Seit 2007 konzentriert sich Heike Friedrich auf Rollstuhlbasketball, wurde 2012 Olympiasiegerin, ist Spielertrainerin der Mainhatten Skywheelers in Frankfurt, hat in Niedernberg eine eigene Praxis für Physiotherapie und ist bei der Gothaer umfangreich versichert. Sie wird betreut von der Gothaer Subdirektion Udo Fries in Leidersbach.

"Das erste Mal war schrecklich", sagt Heike Friedrich und macht eine kurze Pause. Dann fügt sie hinzu: "Es hat Überwindung gekostet, mich in dieses Ding zu setzen." Die 36-Jährige erinnert sich genau an den Tag vor gut sechs Jahren, an dem sie Bekanntschaft mit ihrer sportlichen Zukunft machte. Als seltsames "Ding" stand in der Sporthalle des Teams 99 Aschaffenburg ein Rollstuhl zum Training bereit. In dem silbernen Gefährt sollte die talentierte Basketballspielerin von nun an ihre Körbe werfen.

Viele Jahre zuvor hatte Heike Friedrich ganz andere Pläne

Mit 14 lernte die Berlinerin durch eine Schul-AG das Basketballspiel kennen. Sie war talentiert, stieg auf bis in die Nationalmannschaft und dachte über eine Profilaufbahn in den USA nach. Doch es dauerte nicht lange, da platzte der Traum von der großen Karriere unter dem Korb. Während ihrer ersten Saison in der Bundesliga knallte ihr eine Gegnerin ins Knie. Die Diagnose: komplexe Knieverletzung, Kreuzbänder, Innenband und Meniskus beschädigt. Friedrich wurde operiert, doch das Knie funktionierte nie wieder so gut wie vorher. Es folgten mehrere Operationen und noch mehr Probleme. Friedrich spielte zwar weiter Basketball, doch Beschwerden im Knie waren fortan ihre ständigen Begleiter. 2006 dann der nächste Schock nach der siebten Operation. "Als ich im Krankenhaus aufgewacht bin, konnte ich meinen Fuß nicht mehr heben", erzählt sie. Der Grund: Während des Eingriffs wurde ein Nerv verletzt. Seitdem ist der rechte Unterschenkel teilweise gelähmt. "Zu dem Zeitpunkt hatte ich immer noch Hoffnung, dass alles wieder gut wird." Erst später, Anfang 2007, kam die bittere Erkenntnis: "Irgendwann wurde mir klar, dass meine Karriere zu Ende war."

"Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen"

Gegen eine Laufbahn im Behindertensport sträubte sie sich lange. "Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen", erklärt sie. Schließlich gab sie den beharrlichen Überzeugungsversuchen von Bundestrainer Holger Glinicki nach und machte ihre ersten "Rollversuche". "Es war extrem schwierig, ich musste fahren lernen, greifen, das gesamte Handling. Am Ende hatte ich überall Blasen an den Händen."

Ein weiteres Problem: Friedrich fühlte sich nicht zugehörig, vor allem weil sie als Fußgängerin im Gegensatz zu den anderen Spielerinnen nach dem Training aufstehen und laufen konnte. Auch heute kann Friedrich kurze Strecken gehen, nur längere Spaziergänge sind nicht mehr drin. Durch die Lähmung sind Beschwerden in der Hüfte hinzugekommen. Daher besitzt nun auch sie einen Rollstuhl für den Alltag. Beim Training ist das einst seltsame "Ding" für sie längst ein normales Sportgerät und Rollstuhlbasketball ihre neue Leidenschaft geworden. Zahlreiche Erfolge hat sie gefeiert: zweimal Europameister, einmal Vize-Weltmeister und im vergangenen Jahr die Krönung: die Paralympics in London. "Das war eine unglaubliche Erfahrung", schwärmt sie. "Die Stadien waren ausverkauft, und die Begeisterung der Fans war echt. Mit so einer Atmosphäre hatte ich nicht gerechnet." Auch nicht damit, dass ihr Team vor rund 13.000 Fans die Goldmedaille erkämpfen würde.

Mit diesem Coup ist für die 36-jährige Friedrich ihre sportliche Karriere nicht zu Ende. Im Sommer steht wieder eine Europameisterschaft an. Dafür trainiert die gelernte Physiotherapeutin, die eine eigene Praxis nahe Aschaffenburg betreibt, zwei- bis dreimal die Woche in ihrem Heimatverein, den Mainhatten Skywheelers, in Frankfurt. Neben dem Aufstieg ihres Teams in die zweite Bundesliga hat Heike Friedrich ein weiteres Ziel: "Den jungen Menschen zeigen, wie viel Spaß dieser Sport machen kann."

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