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Schnelle Hilfe im Schadensfall


Sie möchten uns einen Schaden mitteilen? Wir sind jederzeit für Sie da. Ihren Schaden können Sie entweder bei Ihrem Gothaer Versicherungsbüro vor Ort, telefonisch oder online melden. Weitere Informationen zum Schadensfall finden Sie unter "Nützliche Hinweise"

Telefonische Schadensmeldung

Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


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Täglich 24 Stunden erreichbar. Auch per Fax: 030 5508-18508.


Online-Schadensmeldung

Um Ihren Schaden online zu melden, füllen Sie einfach das passende Formular aus. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen.


Was tun im Schadensfall?

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"Goodciety" - gemeinsam in eine bessere Zukunft

Die Sehnsucht nach Gemeinschaft wächst

Das Zusammenleben der Menschen verändert sich. In einer hoch digitalisierten Welt wächst die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Menschen teilen sich Autos, Wohnungen, Büros und nutzen das Internet, um Nischen-Netzwerke und Gruppen zu gründen.

Bild: Gemeinsames Gärtnern - ein Paar im Garten

Der Mensch ist ein Egoist. Davon waren Wissenschaftler und Experten lange überzeugt. Auch die Evolutionsbiologie nahm an, dass für die menschliche Spezies mit ihrem Fortpflanzungstrieb der Eigennutz stets an erster Stelle stehen würde. Nun gibt es Forschungsergebnisse, die diese Theorie infrage stellen. Sie beweisen: Menschen sind durchaus bereit, selbstlos zu handeln, sich für andere einzusetzen - und sie werden es in Zukunft verstärkt tun.

In der heutigen Gesellschaft vollzieht sich gerade ein Wertewandel, der dazu führt, dass die "Ich-Mentalität", die noch in den 90er-Jahren als Erfolgsmodell bejubelt wurde, einem neuen "Wir-Gefühl" Platz macht. Trendforscher Horst Opaschowski prophezeite bereits nach Beginn der letzten Wirtschaftskrise: "Aus der Gesellschaft der Ichlinge wird eine Gemeinschaft der Gegenseitigkeit", in der die "Wiederentdeckung der Familie und Freunde, das Comeback der guten Nachbarn" entscheidend sind. Tatsächlich wird die Sehnsucht nach Gemeinschaft in unserer hoch digitalisierten Welt immer größer. Technische Neuerungen verlieren an Bedeutung, stattdessen zählen "soziale Innovationen", die laut Zukunftsforscher Matthias Horx den Weg in die "Goodciety" ebnen. "Soziale Innovationen entstehen, wenn sich die Akteure der Gesellschaft neu vernetzen und auf kreative Weise kooperieren", erklärt er. "Dies führt zu einem immer größeren Miteinander."

Gemeinschaftliches Wohnen wird immer beliebter

Ganz nach dem Motto: "Lieber gemeinsam als einsam" erfreut sich so auch das Co-Housing, das gemeinschaftliche Wohnen, immer größerer Beliebtheit. Inzwischen existieren ganze Siedlungen, die vor allem bei jungen Familien und Alleinerziehenden begehrt sind. Der Vorteil: Man kennt sich, hat bei Bedarf Gesellschaft - und man hilft sich bei der Kinderbetreuung. Als eine Art Gegenentwurf zur Anonymität der Großstadt, in der steigende Mieten und mangelhaftes Wohnangebot vielen das Leben schwer machen, zieht es immer mehr Menschen in die Geborgenheit einer sozialen Community.


Gemeinsames Gärtnern: Der Trend zum Teilen wirkt sich auf fast alle Lebensbereiche aus.

Ein ähnliches Konzept gibt es in der Berufswelt. Beim Co-Working arbeiten Freiberufler, Kreativschaffende oder kleine Start-ups, die unabhängig voneinander agieren, in gemeinsamen Räumlichkeiten zusammen und profitieren, indem sie sich den Arbeitsplatz mit all seiner Infrastruktur teilen und eine Gemeinschaft bilden. Dabei bleibt die Nutzung stets unverbindlich und flexibel, ohne große Verpflichtungen. Die Wiederentdeckung der Gemeinschaft ist keinesfalls der Untergang der Individualität. Vor allem die jüngere Generation lebt die symbiotische Verbindung von Individualismus und starkem Sozialverlangen.

Junge Menschen suchen sich Gruppen und Netzwerke gezielt nach eigenen Interessen und Themen aus. Als Plattform fungiert das Internet, auf das per Smartphone jederzeit zugegriffen werden kann. Hier entstehen ständig neue Nischen-Netzwerke und Gleichgesinnten-Gruppen, wie zum Beispiel Nachbarschaftsnetzwerke oder virtuelle Tauschbörsen. Diese wiederum spiegeln einen weiteren Trend wider: das Teilen. Unter dem Begriff "Shareconomy" erblüht ein kreativer Tauschhandel, der meist online angebahnt und offline abgewickelt wird. Geteilt wird fast alles - ob Wohnung, Essen, Bohrmaschine oder Auto. Carsharing erlebt einen anhaltenden Boom. Das Prinzip: Statt ein eigenes Auto zu kaufen, greift eine Gruppe von Menschen bei Bedarf auf ein Kontingent an Fahrzeugen zu. Laut einer Studie des Bundesverbandes CarSharing nutzten Anfang 2014 rund 757.000 Autofahrer das Angebot. Das entspricht einem Zuwachs von 67,1 Prozent und zeigt ein Umdenken: Zugang zu etwas wird wichtiger als sein Besitz.


Vor allem in Städten besitzen viele Menschen kein eigenes Auto mehr und teilen sich einen fahrbaren Untersatz.


Welches Potenzial eine Gemeinschaft hat, wird in Extremsituationen wie der Flutkatastrophe im letzten Juni in Deutschland deutlich. Kurzentschlossen bildeten Menschen spontane Kooperationen, wuchteten Sandsäcke auf die Deiche, stemmten sich gegen die Wassermassen und setzten damit ungeahnte Energien und ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl frei. Selbstloses Handeln wirkt sich effektiv auf jeden Einzelnen aus. Eine gute Tat löst genauso Glücksgefühle im Gehirn aus wie eine Tafel Lieblingsschokolade. Kein Wunder, dass sich Menschen unentgeltlich engagieren. Laut einer Studie des Online-Spendenportals betterplace.org sind über 23 Millionen Deutsche ehrenamtlich aktiv. Tendenz steigend.

Grundgedanke gegenseitiger Solidarität

Gemeinsam füreinander einstehen - diese Philosophie pflegt der Gothaer Konzern seit mehr als 190 Jahren. Als so genannter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sind die Versicherten gleichzeitig Eigentümer des Unternehmens. Ähnlich wie bei Genossenschaftsbanken gibt es keine Kapital gebenden Eigentümer. Der liberale Grundgedanke der gegenseitigen Hilfe basiert auf einem Zusammenschluss von Kaufleuten im Mittelalter, die sich gegenseitig absichern wollten.

Dieses Prinzip hat sich bis heute bewährt. Die Gothaer war eine der ersten überregionalen Versicherungen auf Gegenseitigkeit auf dem europäischen Kontinent.

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Titelbild Gothaer Magazin Juli 2014: Anna Thalbach

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