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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Alles im grünen Bereich

In der Europäischen Union dürfen nur grüne Bananen eingeführt werden

Die Deutschen bevorzugen regionale Produkte, dennoch müssen manche exotische Lebensmittel wie Bananen aus fernen Ländern importiert werden. Auf ihrer Reise lauern zahlreiche Gefahren. Ein ungewöhnlicher Reisereport.

Bild: Bananen

Mit hohem Tempo biegt der Gabelstapler um die Ecke. Eine Palette mit 48 Kartons Bananen hat er auf seine Greifarme gespießt. Viel Fingerspitzengefühl muss der Fahrer beweisen, um den fast zwei Meter hohen Stapel zentimetergenau auf eine graue Palette zu hieven, die dann auf einem Laufband wie von Geisterhand gesteuert im Kühlhaus verschwindet. 3.200 Mal wiederholt sich die Prozedur an diesem Tag im Hamburger Hafen. 3.200 Paletten mit jeweils 48 Kartons Bananen, die mit Kränen aus dem temperierten Rumpf des Bananendampfers "Pacific Reefer" an Land bugsiert werden. 3.200 Paletten, die keine Sekunde zu lange den an diesem Tag sommerlichen Hamburger Außentemperaturen ausgesetzt sein dürfen. Nur bei 13,3 Grad ist alles im grünen Bereich und garantiert, dass die Bananen nicht frühzeitig reifen.

"In der Europäischen Union dürfen nur Bananen eingeführt werden, die noch grün sind", erklärt Claus-Peter Witt die Gesetzeslage. Der frühere Kapitän und Sachverständige für Schiffstransporte - im Kollegenkreis am Hafen auch "der Bananenpapst" genannt - beschäftigt sich seit 15 Jahren mit der krummen Südfrucht. Mit dem geschulten Auge des Experten erkennt er sofort, wenn sich unter die Bananenkartons einer mit gelben Früchten "verirrt" hat. Manche haben braune Flecken, andere sind aufgeplatzt, viele sind einfach schon goldgelb. "Sie müssen dennoch sofort aussortiert und vernichtet werden", sagt Kapitän Witt.

Gedankenspiele, die Bananen an Bedürftige oder auch an den Tierpark abzugeben, habe man aus juristischen und praktischen Gründen verworfen. Erstens sei der Hafen Zollbereich, aus dem nichts einfach ausgeführt werden dürfe, und zweitens könnten Zootiere vielleicht 20 Kartons Bananen am Tag fressen, aber nicht 1.000.

Jeder Deutsche isst rund zehn Kilogramm Bananen im Jahr

Die Deutschen lieben Bananen. Jeder isst in einem Jahr rund zehn Kilogramm der Südfrüchte, die jede Woche aus Ecuador an dieser Pier in Hamburg ankommen. Wenn sie allerdings schon beim Entladen voll ausgereift und gelb sind und daher entsorgt werden müssen, ist das für den Bananenversender ein Verlust - und die Gothaer muss tätig werden. Denn Dirk Masbaum, der Gothaer Experte für Schiffstransporte in Hamburg, hat die Bananen auf ihrer langen Reise vom Pflücken bis ins Supermarktregal mit einer Transportpolice abgesichert - ein beruhigendes Gefühl für den Importeur, seinen Kunden.

Auf den Plantagen in Mittel- und Südamerika werden die Bananenstauden nach einer rund eineinhalbjährigen Wachstumsphase geerntet, gewaschen und in Stücke von vier bis fünf Bananen geteilt. Bereits dort werden sie in die bekannten Bananenkartons gelegt, per Lkw zum Schiff im Hafen von Guayaquil in Ecuador gebracht und in den Kühlräumen oder gekühlten Containern der "Pacific Reefer" eingelagert. Bei exakt 13,3 Grad. Fällt die Kühlanlage aus oder ist die falsche Temperatur eingestellt, kann das den Reifegrad der Bananen stark beeinflussen. Um einen möglichen Schaden für die Versicherung später zu überprüfen, sind alle Bananendampfer mit Aufzeichnungsgeräten für die Temperaturen ausgestattet.


Im grünen Zustand kommen die Bananen im Hamburger Hafen an, verpackt in Kartons.

Der 175 Meter lange Bananendampfer benötigt zehn Tage für den knapp 12.000 Kilometer langen Seeweg in den Hamburger Hafen. Jede Verzögerung bringt die Fracht in Gefahr, im Fall eines Feuers an Bord oder eines Untergangs kann es zum Totalschaden kommen. "Der größte Feind der grünen Banane sind allerdings andere Früchte an Bord", sagt Dirk Masbaum, "Äpfel zum Beispiel stoßen Gärgase aus und verursachen eine vorschnelle Reife. Wer aber kauft im Supermarkt schon gerne schwarze Bananen?"

Eingetroffen in Hamburg, muss die "Pacific Reefer" daher umgehend entladen und die empfindliche Frucht ins Kühlhaus gefahren werden. Während Kräne die 3.200 einzelnen Paletten und die 64 Container an Land wuchten, kontrolliert der deutsche Zoll den Bananendampfer der Reederei Seatrade. Ihn interessiert allerdings weniger der Umschlag der Früchte, sondern eher etwaige Päckchen mit Drogen, die statistisch auf jedem dritten Schiff geschmuggelt werden. Daher ist auch der gesamte Schiffsanleger und der Ladebereich weiträumig umzäunt und nur mit Spezialausweisen zugängig. Jeder Mitarbeiter kommt in den Bereich nur einzeln durch eine Drehtür hinein und wieder heraus.


Wer grüne Bananen zu Hause noch etwas nachreifen lassen möchte, muss sie nur mit einem Apfel in eine luftdichte Plastiktüte stecken.

Auch die Bananen bekommen einen Spezialausweis in Form von Strichcodes auf den Kartons. Sie sorgen dafür, dass ein Laserscanner die richtige Ware ausliest und auf die 120 Lastwagen vor dem Kühlhaus aufteilt. Masbaum: "Auch auf der Weiterreise kann es, wie zuvor beim Entladen, noch zu einem Schadensfall kommen, wenn beispielsweise eine Palette mit grünen Bananen umstürzt und Kartons beschädigt werden."

Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wann werden die Bananen gelb? Die meisten Früchte machen dafür auf dem Weg in den Supermarkt kurz in einer Reiferei Station, in der bei 18 bis 19 Grad ungiftiges Ethylengas zerstäubt und der Reifeprozess beschleunigt wird. Wer grüne Bananen zu Hause noch etwas nachreifen lassen möchte, muss sie nur mit einem Apfel in eine luftdichte Plastiktüte stecken. Dann ist der Geschmack im grünen Bereich - und die Banane gelb.

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