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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Nach zehn Jahren kehrte das Hochwasser zurück

Zwei Flutkatastrophen in zehn Jahren

Edda und Horst M. mussten in einer Dekade zwei Flutkatastrophen überstehen. Nachdem das Hochwasser von 2002 ihr Haus im sächsischen Grimma schwer beschädigte, kam es im Juni dieses Jahres noch schlimmer. Eine Schicksalsgeschichte mit gutem Ende.

Bild: Hochwasser

"Es war gespenstisch", sagt Edda M., als sie sich an den Moment erinnert, in dem sie und ihr Mann Horst nach der Hochwasser-Katastrophe in ihr Haus im sächsischen Grimma zurückkehrten. Das gesamte Erdgeschoss war zerstört, die Eingangstür durch die Feuchtigkeit so stark aufgequollen, dass sie nur mit Gewalt geöffnet werden konnte. Sämtliche Möbel lagen über- und durcheinander, auf dem Boden verteilt. Der Garten, in dem einst prächtige Fuchsien blühten, hatte sich in eine Schlammwüste verwandelt. Der Schock war riesig, als sie erkennen mussten, mit welcher Intensität die sonst friedlich dahin plätschernde Mulde große Teile ihres Zuhauses verschlungen hatte.

Vier Tage lang stand die braune Brühe im Erdgeschoss des schmalen Hauses

Es war Sonntagmorgen, der 2. Juni 2013, als die Feuerwehr begann, die Menschen in der Altstadt aus den Betten zu klingeln und zur Evakuierung zu drängen. Bereits am Vortag hatte Familie M. eine böse Vorahnung, denn es bildeten sich auf den Straßen beunruhigende Pfützen. Ehemann Horst hatte zusammen mit anderen Männern noch Sandsäcke herangeschafft. Nun klaubten die Rentner eilig ein paar Habseligkeiten zusammen, Medikamente, Papiere und etwas Wäsche zum Wechseln, und flüchteten zu Bekannten. Sie gingen freiwillig, denn so wie gut zehn Jahre zuvor sollte es nicht noch einmal kommen. "Damals mussten wir durch das Fenster in ein Boot steigen", erinnert sich Edda M. Zu überraschend war das Wasser in die Straßen geschossen.

Ihren Hausrat aus dem Erdgeschoss musste das Ehepaar vollständig in den von der Stadt bereitgestellten Containern entsorgen. Sämtliche Fußböden mussten erneuert, Fenster und Türen ausgetauscht werden.

Diesmal verließen sie ihr Haus mit trockenen Füßen und dem festen Glauben, dass der Spuk rasch vorbei sein würde. Anders als 2002 kam das Wasser nicht schnell und plötzlich, sondern langsam und schleichend - und blieb länger als erwartet. Vier Tage lang stand die braune Brühe im Erdgeschoss des schmalen Einfamilienhauses. Zwar erreichte das Hochwasser nicht die Rekordhöhe von damals, dafür richtete es durch das tagelange Herumwabern an den Gebäuden von Grimma einen noch größeren Schaden an. So auch am Haus von Familie M. Auf rund 130.000 Euro schätzt die Gothaer die Gesamtkosten der Erneuerungsarbeiten, die noch einige Zeit andauern werden. Zum Glück hatte das Ehepaar in ihre Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung die Elementargefahren eingeschlossen.

Unmittelbar nach der Katastrophe leistete Gothaer Beraterin Ramona König "erste Hilfe" vor Ort. Auch Schadenreguliererin Monika L. vom Gothaer Schaden-Service-Center reiste aus Berlin an und vermittelte Sanierungsfirmen. "Wir waren froh, dass sich die Gothaer gleich so gut um alles gekümmert hat", sagt Edda M.

Die wichtigsten Maßnahmen waren die Trocknungsarbeiten. Ihren Hausrat aus dem Erdgeschoss musste das Ehepaar vollständig in den von der Stadt bereitgestellten Containern entsorgen. Sämtliche Fußböden mussten erneuert, Fenster und Türen ausgetauscht werden. Da die Gothaer einen Vorschuss überwies, konnte Familie M. die Handwerker-Rechnungen sofort begleichen. Zudem erhielten sie von der Gemeinde Sachspenden wie Möbel, Haushaltsgeräte oder Bekleidung, die ihnen den Wiederaufbau erleichterten. Neben dem Verlust von Eigentum und Erinnerungsstücken ist die seelische Belastung schwer zu ertragen. "Wir dachten, wir sind fertig, und dann kommt es wieder so schlimm", sagt Edda M., "das zerrt an den Nerven."

Bitter ist auch, dass die 2002 in Auftrag gegebene Hochwasserschutzwand aufgrund von Bauverzögerungen nicht rechtzeitig fertig geworden ist. Sobald diese steht, sind sie gut geschützt - davon ist Familie M. überzeugt. Jetzt müssen sie erst einmal die Kraft für den zweiten Neuanfang nach dem Hochwasser aufbringen. Bis Weihnachten soll ihr Zuhause wieder angenehm wohnlich sein.

So ist Familie M. versichert

Das Ehepaar M. hat in seiner Gebäude- und Hausratversicherung weitere Elementargefahren eingeschlossen, die in Deutschland immer stärker zunehmen. Hierzu zählen Risiken wie Hochwasser, Starkregen, witterungsbedingter Rückstau, Erdrutsch und Erdbeben.

Das Ehepaar M. wird von der Gothaer Beraterin Ramona König in Grimma betreut.

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