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Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Das Ende aller Öl-Katastrophen

"Im Testbetrieb ist weit unter einem Prozent Öl ausgetreten"

Der Magdeburger Ingenieur und Gothaer Kunde Dr. Mike Kersten hat eine Erfindung gemacht, mit der man bei einer Katastrophe auf einer Bohrinsel das ausströmende Öl schnell und umweltschonend vom Meeresgrund abpumpen kann. Bilder von ölverschmierten Vögeln wird es dann hoffentlich nicht mehr geben.

Bild: Vogel mit pechschwarzem Gefieder nach Öl-Katastrophe

Die besten Ideen kommen einem zuweilen völlig überraschend. Mitten in der Nacht im Bett oder – wie bei Mike Kersten – im Urlaub beim Sonnenbaden am Strand von Mallorca. Der promovierte Ingenieur schaute ins kristallklare Wasser des Mittelmeers und dachte an den durch die Bohrinsel Deepwater Horizon ölverpesteten Golf von Mexiko. Gerade hatte er an seinem kleinen Radio den weltweiten Hilferuf des BP-Konzerns nach Unterstützung bei der Bekämpfung der Katastrophe gehört. Minuten später skizzierte der Magdeburger seine Lösung auf ein Stück Papier.

Ganz ohne Motoren und elektronische Hilfsmittel


Ähnlich wie bei Lüftungen in großen Festzelten könnte das an der Bohrstelle am Meeresgrund austretende Öl doch mit großen, flexiblen Schläuchen von drei bis fünf Metern Durchmesser an die Oberfläche und dort in Schiffe oder schwimmende Tanks gepumpt werden. Und das alles ganz ohne Motoren und elektronische Hilfsmittel.

"Ich wollte gar nicht glauben, dass es diese einfache Lösung noch nicht gab"


Dr. Mike Kersten, 46, Maschinenbauer und Verfahrenstechniker


Bild: Dr. Mike Kersten

Denn sobald die Schläuche wie eine Ziehharmonika aufgezogen werden, entsteht automatisch ein Sogeffekt ähnlich wie zu Hause im Kamin, "weil Öl leichter ist als Wasser", so Mike Kersten: "Das ist wie beim Cocktail, wenn man Sekt und Blue Curacao mischt. Das trennt sich auch ganz schnell." Jedenfalls lässt sich nach diesem Prinzip Öl aus Tiefen von bis zu 200 Metern problemlos nach oben transportieren, und dort ausströmendes Gas unterstützt den Effekt zusätzlich.

Die Industrie zeigt bereits Interesse


Seine geniale Idee schickte Kersten 2010 jedoch nicht an BP, sondern ans Patentamt. Mit seinen beiden Ingenieurskollegen Dr. Markus Henneberg und Dr. Matthias Ihlow erarbeitete er das – inzwischen angenommene – Patent mit der Nummer DE 10 2010 049 224 B4 und dem Titel "Errichtung zum Auffangen und Ableiten von aus einem Gewässergrund austretenden Flüssigkeiten/Gasen". An der Universität Magdeburg betreiben die drei Erfinder seit acht Monaten eine Versuchsanlage, in der der Notfall rund um die Uhr simuliert wird. "Im Testbetrieb ist weit unter einem Prozent Öl ausgetreten. Das ist ein großer Erfolg", sagt der Forscher, der im Hauptberuf in seinem Ingenieurbüro in Magdeburg unter anderem die Sicherheit von Autos, Flugzeugen oder Zügen überprüft.

Wie erwartet hat die Industrie bereits Kontakt mit dem Erfinder aufgenommen. Im Gegensatz zu den üblichen Kosten für Notfallmaßnahmen, die sich allein mit Auffangglocken, Druckarmaturen, Stahlrohren und Pumpenanlagen im mehrstelligen Millionenbereich bewegen, würden Installation und Bereitstellung der Schläuche nach einer Bohrinsel-Katastrophe lediglich eine bis drei Millionen Euro kosten. Eine preiswerte Lösung, wenn man an die 200 Millionen Euro an Schäden und 900 Millionen Euro Folgekosten denkt, die laut EU allein jedes Jahr in der Nordsee durch Öl-Leckagen entstehen. Kersten: "Unsere Notfall-Lösung könnte man bereits bei jedem Bau einer neuen Bohrinsel mit installieren, aber auch Nachrüstungen sind möglich."

"95 Prozent aller Unfälle passieren bis rund 100 Meter Wassertiefe", weiß Kersten. "Wir legen unser System deshalb auf 200 Meter Wassertiefe aus. Das Öl der Deepwater Horizon-Katastrophe aufzufangen (derzeit 35 Milliarden Euro Schaden), stellt für unsere Lösung zurzeit eine technisch kaum umsetzbare Herausforderung dar."

Doch für die absoluten Tiefen wird dem Ingenieur sicher eine neue Idee einfallen – der nächste Strandurlaub ist schon gebucht.

So funktioniert das System mit dem Schlauch


Seit acht Monaten läuft an der Universität Magdeburg der Dauertest mit dem flexiblen Schlauch, in dem ausgetretenes Öl an die Wasseroberfläche gepumpt wird. Erfinder Dr. Mike Kersten arbeitet normalerweise in seiner Firma " Dr. Kersten & Partner – Ingenieure und Sachverständige " für Industrieunternehmen und testet unter anderem die Sicherheit von Hochgeschwindigkeitszügen. Kersten wird von Thomas Maletzki von der Gothaer Vertriebsdirektion in Braunschweig betreut.

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