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Pilates: Gymnastik fürs Wohnzimmer

Wenn man Pilates-Übungen auf Fotos sieht, muss man unweigerlich an Turnvater Jahn denken. Doch sie haben es in sich. Fast immer gehen sie vom "Powerhouse" aus. So nannte Pilates das Zentrum des Körpers. Gemeint war die Region der tiefliegenden Bauch- und Gesäßmuskeln sowie der Muskulatur der unteren Rückenpartie. Ist dieses Zentrum stark, haben Rückenprobleme und Haltungsschäden keine Chance. Von hier aus werden alle anderen Bewegungen kontrolliert.

Bewegungsablauf
Der Impuls für eine Bewegung kommt nach Pilates immer von innen und löst dann die Reaktion einer ganzen Muskelkette aus. Das heißt, dass etwa eine Muskelkette mobilisiert wird, die - die nach Übung - den Beckenboden aktiviert, und dann über den Bauch und den Brustkorb bis hin zum Schultergürtel verlaufen kann. Die Bewegungen sind immer fließend und gehen ineinander über.

Koordination will gelernt sein
Pilates-Übungen sind in ihrer Koordination von Bewegung und Atmung nicht so einfach, wie es auf den Fotos aussieht. Anfänger sollten sie sich von einem Profi zeigen lassen. Wer die Übungen dann kann, braucht nur noch ein Handtuch und zwei Kissen und kann sie zu Hause im Wohnzimmer selbst nachmachen.

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