
Das weiße sechseckige Schild mit dem grünen "Wellness"-Logo weist bergauf in den Wald. Gelbe Stoppelfelder künden das Ende des Sommers an. Am Rand des Schotterwegs blühen Mohn und Kornblumen. Endlich Schatten! Der Weg schlängelt sich die schmale geteerte Straße direkt am Teutoburger Wald entlang, vorbei an Wiesen und jahrhundertealten
Bauernhöfen.
Nach einigen Kurven, An- und Abstiegen: ein mächtiger Kirchturm mit einem glänzenden, grünen Dach. Das kleine Städtchen hat sich auf seine Geschichte besonnen
- die Fußgängerzone ist nach historischem Vorbild gepflastert, Fachwerk- und Bruchsteinhäuschen bestimmen
das Bild.
"Neu- und einzigartig" nennt der Fremdenverkehrsverband Teutoburger Wald "die Kombination von Radelgenuss und Gesundheit, Fitness und Wellness". 31 Orte, darunter die fünf Heilbäder Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Bad Meinberg, Bad Lippspringe und Bad Driburg, sowie neun anerkannte Luftkurorte laden Radtouristen entlang der 500 Kilometer langen Wellnessroute in ihre Wasser- und Erholungslandschaften zu Massagen, Bädern, Kurz- und Schönheitskuren ein. Tagsüber erfährt man die Landschaft, abends oder während eines Pausentags lässt man
- und frau - sich
verwöhnen.
Zwischen den Sehenswürdigkeiten schlängelt sich die Wellnessroute durch romantische Flusstäler wie das Almetal oder verbindet mehr als 40 historische Mühlen, von denen manche noch in Betrieb sind.