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Die Azoren - Exotik pur am Rande Europas

Azoren

Mitten im Atlantik, auf halber Strecke zwischen Europa und Amerika, bilden die Azoren die westliche Grenze Europas. Neun Inseln gliedern sich in drei Archipele: Die Westgruppe mit Flores und Corvo, die Zentralgruppe mit Terceira, Graciosa, São Jorge, Faial und Pico und die Ostgruppe mit São Miguel, Santa Maria und den unbewohnten Formigas-Inseln. Zentrum der Azoren ist São Miguel. Sie ist nicht nur die bevölkerungsreichste Insel, sondern auch Regierungssitz und Flughafen-Knotenpunkt. Uns Kontinentaleuropäern sind die grünen Vulkaninseln vor allem aus der Wettervorhersage ein Begriff: Denn das bekannte Azoren-Hoch entscheidet darüber, ob wir morgens den Regenschirm mit zur Arbeit nehmen oder doch eher die Sonnenbrille.

Die Azoren sind ideal zum Wandern und Relaxen. Üppiges, saftiges Grün, unzählige Hortensienhecken in Lila, Weiß und Blau, Lavafelder und Krater prägen die Landschaft aller Inseln. Und doch hat jede ihren ganz besonderen Reiz: Ob heiße Geysire auf São Miguel, lebendige Volksfeste auf Terceira, feine Sandstrände auf Santa Maria, Blumenmeere auf Flores, ob Windmühlen auf Graciosa, wunderschöne Wanderrouten auf São Jorge oder absolute Ruhe auf Corvo - die Azoren bieten Exotik pur am Rande Europas.

Neben den größten Inseln São Miguel und Terceira gehören Faial und Pico zu den wohl bekanntesten Azoren-Inseln. Sie bieten neben der saftigen grünen Vegetation und den gigantischen Kratern zwei weitere Besonderheiten. Faial ist das Mekka für Welten-Segler während sich Pico weltweit zur ersten Adresse für Walbeobachtungen entwickelt hat.

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