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Sicherheitsmaßnahmen gegen den kleinen Fuchsbandwurm

Eine Infektion durch den kleinen Fuchsbandwurm kann tödlich enden und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Trotzdem sollte sich niemand die Freude an der Jagd nehmen lassen. Die folgenden Tipps helfen weisen auf kritische Situationen hin und helfen, das Risiko einer Bandwurminfektion zu vermindern.

Beim Umgang mit Füchsen

Füchse stets, nicht nur beim Abbalgen, mit Latexhandschuhen anpacken
 
Beim Abbalgen immer Mundschutz tragen
 
Zum Transport der erlegten Tiere starke Plastiksäcke benutzen
 
Fuchskadaver ordnungsgemäß entsorgen - keinesfalls auf den Luderplatz werfen
 
Fuchsbälge immer vom Fachbetrieb desinfizieren und verarbeiten lassen
 

Bei der Jagd mit Hund

In Absprache mit einem Tierarzt sollte Ihr treuer Freund regelmäßig entwurmt werden
 
Vor dem Essen oder Rauchen sollten Sie ihre Hände reinigen, wenn Sie zuvor Ihren Erdhund oder Erde des Baues direkt berührt haben
 
Auch wenn Sie Ihren Hund nach der Jagd nicht küssen - kleine Kinder könnten weniger distanziert reagieren. Achten Sie auf den nötigen Abstand
 
Nach der Bodenjagd sollte Ihr vierbeiniger Jagdbegleiter sehr gründlich gewaschen werden, da er Bandwurmeier im Fell transportieren kann
 

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie sich bei dem für Ihr Revier zuständigen Veterinär über den Infektionsgrad in der Region
 
Keine rohen Pilze oder bodennahe Waldfrüchte verzehren
 
Vorsicht bei Erdarbeiten an Bauen oder Luderplätzen: Hände und Kleidung anschließend gründlich reinigen
 
Waschen Sie Kleidung, die möglicherweise infiziert wurde über
60°C warm
 
Keine Desinfektions-Experimente mit der heimischen Gefriertruhe: Die Wurmeier sind erst bei - 80°C abgetötet
 
Hochprozentiges hat keine desinfizierende Wirkung auf die Wurmeier
 
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